Zorn - Vom Lieben und Sterben

Thriller

Zorn und Schröder Band 2

Stephan Ludwig

(48)
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Beschreibung

»das, was geschehen ist, war erst der anfang, es ist noch nicht vorbei - langsam beginnt es, spaß zu machen, ihr seid so lächerlich, so unglaublich dumm und ihr seid mir nicht gewachsen.
ich bin noch nicht fertig.
denkt das bloß nicht.«

Hauptkommissar Claudius Zorn und Hauptkommissar Schröder müssen sich mit einer Einbruchserie in der städtischen Kleingartenanlage herumschlagen. Der Fall ist schnell geklärt, eine Clique von Jugendlichen hat die Einbrüche aus Langeweile begangen.
Doch dann ist ein Junge aus der Clique tot. Er war gerade einmal 18 und wurde kaltblütig ermordet. Als ein Freund des Opfers, auch er Teil der Clique, stirbt, ist Zorn genervt - ein Mord pro Woche hätte auch genügt! Aber genau wie Schröder ist ihm sofort klar, dass hier jemand gezielt und durchdacht vorgeht, seine Opfer ganz genau auswählt. Sie vielleicht sogar kennt.
Als es endlich eine erste vage Spur gibt, ist die Zeit bis zum nächsten Mord bereits abgelaufen. Und Zorn kann sich einfach keinen Reim darauf machen, weshalb Schröder sich plötzlich so merkwürdig verhält ...

Der zweite Fall für das originellste Duo der deutschen Ermittlerszene: Hauptkommissar Claudius Zorn und den dicken Schröder

»Claudius Zorn und sein Kompagnon haben das Zeug dazu, Kultstatus zu erreichen.« krimi-couch.de

Stephan Ludwig arbeitete als Theatertechniker, Musiker und Rundfunkproduzent. Er hat drei Töchter, einen Sohn und keine Katze. Bekannt wurde er als Autor der Thriller-Bestseller-Serie um die Kommissare Zorn und Schröder. Mit Olaf Schubert ist er schon lange befreundet. Dies ist ihr zweites gemeinsames Buch. Stephan Ludwig lebt und raucht in Halle.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.10.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783104020181
Verlag S. Fischer Verlag
Dateigröße 1120 KB
Verkaufsrang 4842

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Kundenbewertungen

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Sind die Jugendlichen Opfer oder Täter?
von einer Kundin/einem Kunden aus Feuchtwangen am 09.12.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mit "Zorn - Vom Lieben und Sterben" habe ich den zweiten Teil der Zorn-Reihe von Stephan Ludwig gelesen. Mich hat dieser zweite Teil ebenso gefesselt wie der erste! Es werden zwei Jugendliche grauenvoll ermordet. Björn und Udo gehörten einer Clique an, von der nun nur noch drei übrig sind: Max, Eric und Martha. Zorn und Schrö... Mit "Zorn - Vom Lieben und Sterben" habe ich den zweiten Teil der Zorn-Reihe von Stephan Ludwig gelesen. Mich hat dieser zweite Teil ebenso gefesselt wie der erste! Es werden zwei Jugendliche grauenvoll ermordet. Björn und Udo gehörten einer Clique an, von der nun nur noch drei übrig sind: Max, Eric und Martha. Zorn und Schröder befürchten, dass die drei auch in Gefahr sein könnten. Oder ist vielleicht einer der Drei der Täter? Hauptkommisar Zorn ist ein sehr eigenwilliger Zeitgenosse. Er delegiert nur zu gerne ungeliebte Aufgaben an Schröder. Dieser erledigt sie immer, auch wenn er sich dafür die Nächte um die Ohren schlagen muss. Beide Kollegen verbindet etwas, doch eine richtige Freundschaft ist es nicht, dafür redet Zorn viel zu ungern. Ich habe echt das Gefühl, er ist gar nicht fähig richtige private Freundschaften zu knüpfen. Schröder auf der anderen Seite hat mit etwas zu kämpfen. Er kämpft nicht nur mit den Folgen der Verletzung aus dem ersten Fall, da ist noch was anderes. Keine Sorge, liebe Leser, wir werden sein Geheimnis erfahren 😉 Die fünf Jugendlichen sind junge Leute, wie es sie überall gibt. Sie haben keine richtigen Freunde und haben sich zusammen geschlossen. Sie alle verbindet etwas, worüber sie nicht reden wollen. Wäre das aber vielleicht wichtig für die Ermittlungen? Stephan Ludwig schreibt flüssig und schafft es die Spannung von Anfang bis Ende zu halten. Zwischendurch schreibt er auch kurze Absätze aus der Sicht des Täters. In diesen Absätzen gibt es keine Punkte, alles ist klein geschrieben und eine andere Schriftart. Das fand ich sehr interessant. Das Cover, das wie Stein wirkt im Hintergrund, hebt den Titel in blau hervor und das "O" in Zorn sieht aus, als wäre es hinein geschossen. Finde ich sehr interessant. Alles in allem war ich mit diesem Thriller sehr gut unterhalten und kann ihn wirklich empfehlen 🙂

von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 24.06.2017
Bewertet: anderes Format

Genauso so spannend wie der erste Teil, wieder mit schön ausgearbeiteten Charakteren. Dank des dicken Schröder kommt der Fall zum Abschluss und das Buch zu einem Sympathieträger.

Gelungener zweiter Band
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 21.06.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es gibt Thriller, die lese ich wegen der irrsinnig verwickelten, clever konstruierten Handlung. Es gibt Thriller, die lese ich wegen der rasanten unerwarteten Wendungen. Und dann gibt es noch "Zorn" –das lese ich wegen seines absurden, schrulligen, witzigen, grandiosen und bewegenden Ermittlerduos. Klingt widersprüchlich? Ist es... Es gibt Thriller, die lese ich wegen der irrsinnig verwickelten, clever konstruierten Handlung. Es gibt Thriller, die lese ich wegen der rasanten unerwarteten Wendungen. Und dann gibt es noch "Zorn" –das lese ich wegen seines absurden, schrulligen, witzigen, grandiosen und bewegenden Ermittlerduos. Klingt widersprüchlich? Ist es vielleicht auch, denn die beiden Protagonisten sind es auf jeden Fall. Hauptkommissar Claudius Zorn ist eigentlich alles andere als ein angenehmer Zeitgenosse: er ist stinkfaul, ständig schlecht gelaunt und ihm geht jegliches Einfühlungsvermögen in andere Menschen komplett ab. Sein Kollege Schröder ist dagegen eine Seele von Mensch, fleißig und gutmütig und scheinbar immer bereit, an das Gute im Menschen zu glauben. Auf jeden Fall glaubt er an das Gute in Zorn! Die merkwürdige Freundschaft, die diese beiden Männer verbindet, hat etwas unglaublich Rührendes und gleichzeitig etwas unglaublich Komisches. Zorn tut manchmal (aber auch nur manchmal) wirklich sein Bestes, um Schröder zu zeigen, dass er ihn wertschätzt, aber er kann einfach nicht aus seiner Haut! Und dann gibt es in diesem zweiten Band Szenen, da hatte ich plötzlich einen Kloß im Hals, denn inmitten all der lustigen Szenen geht es in der Geschichte um die schwärzesten menschlichen Abgründe. Schröder gewinnt in diesem Band einiges an Tiefgang, was wiederum dazu führt, dass auch Zorn ganz neue Seiten zeigt. Irgendwie schafft es Stephan Ludwig, mir einen Menschen sympathisch zu machen, der eigentlich unsympathisch sein müsste! Ganz ehrlich, ich würde die Abenteuer von Zorn und Schröder wahrscheinlich auch dann lieben, wenn sie sich mit Strafzetteln und geklauten Gartenzwergen beschäftigen würden... Das heißt aber nicht, dass "Vom Lieben und Sterben" nicht auch eine wirklich interessante, gut konstruierte Handlung hätte, die mit Einbruch und jugendlichem Vandalismus beginnt und sich schnell zu einer Mordserie ausweitet. Das Thema ist dieses Mal ein unerwartet Düsteres, aber ich möchte da noch nichts vorwegnehmen. Irgendwann in der Mitte scheint sich eine klischeehafte Auflösung anzubahnen, aber dann ist doch wieder alles ganz anders – hätte mich sonst auch enttäuscht! –, allerdings kann man sich dann doch ab einem gewissen Punkt denken, wer hinter den Morden steckt. Aber es bleibt dennoch spannend, denn Zorn und Schröder müssen denjenigen ja immer noch schnappen! Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Er ist einfach durch und durch originell, und Stephan Ludwig beherrscht den staubtrockenen bösen Humor genauso wie die unerwartet gefühlvolle Beschreibung einer schrägen Männerfreundschaft. Fazit: Für mich sind der mürrische Hauptkommissar Claudius Zorn und sein freundlicher Kollege Schröder auf ihre schräge Art ein ebenso großartiges Duo wie Sherlock Holmes und John Watson. In diesem Band geht es viel um ihre sonderbare Freundschaft, denn eine Mordserie bringt Schröder an seine Belastungsgrenzen und Zorn muss sich widerwillig fragen, wann ihm sein gutmütiger Kollege eigentlich dermaßen ans Herz gewachsen ist. Dieser zweite Band ist düsterer als der erste, mit ernsteren Themen, und dennoch kommt der typische aberwitzige Humor nicht zu kurz – eine interessante Gratwanderung! Spannend ist das, wahnsinnig lustig ist es auch, und manchmal kann man nebenbei fast den Glauben an die Menschheit verlieren.


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