Der Vorleser

detebe Band 22953

Bernhard Schlink

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Beschreibung

Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er ... und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.

Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist. Der 1995 erschienene Roman >Der Vorleser<, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel >The Reader< verfilmt, in über 50 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm. 2018 erschien sein neuester Roman >Olga<. Bernhard Schlink lebt in Berlin und New York.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.02.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783257600421
Verlag Diogenes Verlag AG
Dateigröße 1188 KB
Verkaufsrang 14732

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
61 Bewertungen
Übersicht
32
14
12
1
2

Lieblingsbuch!
von June am 02.07.2020

Im Fokus stehen zwei Menschen die sich brauchen & sich gegenseitig für eine Weile aus einer kalten Realität wegholen. Eine Weile, in der die Türen nach draußen geschlossen bleiben - Momente, in denen es nur ihre beiden Stimmen gibt & ihre Seelen pur sind. Zerstört durch eine Realität, die niemals ganz zu begreifen ist. Ei... Im Fokus stehen zwei Menschen die sich brauchen & sich gegenseitig für eine Weile aus einer kalten Realität wegholen. Eine Weile, in der die Türen nach draußen geschlossen bleiben - Momente, in denen es nur ihre beiden Stimmen gibt & ihre Seelen pur sind. Zerstört durch eine Realität, die niemals ganz zu begreifen ist. Eine Realität, die einen dazu zwingt die Existenz der tiefen Verbindung zu unterdrücken, was aber nie ganz möglich ist.

Vier von Fünf Sternen
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 02.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im Roman «Der Vorleser» von Bernhard Schlink ist man hin- und hergerissen zwischen Liebe, Schuld und Vergebung. Die fesselnde und mitreissende, zugleich auch verständliche und überlegte Sprache lässt die Gedanken des Protagonisten Michael Berg nachvollziehen, ohne Vorurteile beurteilen und weiterführen. Seine Liebe zu Hanna wird... Im Roman «Der Vorleser» von Bernhard Schlink ist man hin- und hergerissen zwischen Liebe, Schuld und Vergebung. Die fesselnde und mitreissende, zugleich auch verständliche und überlegte Sprache lässt die Gedanken des Protagonisten Michael Berg nachvollziehen, ohne Vorurteile beurteilen und weiterführen. Seine Liebe zu Hanna wird zum Vorhang, welcher die Gräueltaten des Dritten Reiches verbirgt, und als Leser tastet man behutsam an der Öffnung dieses Vorhangs und schaut ab und zu hinein, neutral, aber auch mit Gefühlen aus dem Buch und von Hanna. «Der Vorleser» hilft einem, die Anklage der Krieg- und Nachkriegsgeneration zu erleben und selber daran teilzuhaben. Wenn man beim Lesen zwischen den Zeilen hängenbleibt, will man zugleich weiterlesen, kann aber nicht. Vielleicht ist das ein Kritikpunkt. Darüber sollte aber jeder Leser selbst urteilen können; das Buch ist wärmstens zu empfehlen.

"(...) Konzentration auf Gegenwart und Zukunft, die blind ist für das Erbe der Vergangenheit, von dem wir geprägt sind (…)." (172)
von Miri am 22.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe es versäumt den Vorleser in der Schule zu lesen und nachdem ich hier ein paar Kommentare (die negativen) gelesen habe, bin ich froh darüber, dass ich das Buch erst einige Jahre später in die Hand bekommen habe, da ich es nicht als ein verbotenes moralisch fragliches Beziehungsdrama zwischen 15-jährigem Michael und 36-jä... Ich habe es versäumt den Vorleser in der Schule zu lesen und nachdem ich hier ein paar Kommentare (die negativen) gelesen habe, bin ich froh darüber, dass ich das Buch erst einige Jahre später in die Hand bekommen habe, da ich es nicht als ein verbotenes moralisch fragliches Beziehungsdrama zwischen 15-jährigem Michael und 36-jähriger Hanna gelesen habe, sondern als eine offene Auseinandersetzung mit Geschichte resp. Vergangenheit (in diesem Fall nationalsozialistische Verbrechen im KZ), die auch die folgenden Generationen prägt (dies ist uns oft nicht bewusst). Das Buch hat drei wichtige Themen aufgegriffen: "verbotene Liebe", Verarbeitung des Nationalsozialismus vor allem die Schuld- und Verständnisfrage der 60er Jahre und Analphabetismus. Als Hanna plötzlich aus Michaels Leben verschwindet und dann Jahre später wieder als Angeklagte in einem Prozess auftaucht, versucht dieser sie zu verstehen. Was hat Hanna dazu getrieben, der SS beizutreten und Frauen zum Tode zu schicken? War ihr es bewusst oder nicht? Hat sie nur Befehle ausgeführt oder hat sie es aus tieferen egoistischeren Gründen gemacht (ihre Unmündigkeit = Analphabetismus) zu verschleiern? Das Buch ist voll inneren Konflikte und offenen Fragen, die zum Denken anregen. Die Vergangenheit formt uns und Geschichte liegt nicht nur in Vergangenheit: „Geschichte treiben heißt Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen und beide Ufer beobachten und an beiden tätig werden" (172). Ich war begeistert und kann das Buch nur weiterempfehlen, vor allem allen denen, die ihre Augen nicht verschlossen halten wollen.

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