Anne Elliot

oder Die Kunst der Überredung. Roman

Jane Austen

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Beschreibung

Die lebensfrohe und kluge Anne Elliot beging den Fehler ihres Lebens: Vor Jahren ließ sie sich von ihrer selbstsüchtigen Familie dazu überreden, den Heiratsantrag des bürgerlichen und mittellosen Frederick Wentworth auszuschlagen. Überwunden hat sie den Verlust ihrer großen Liebe allerdings nie. Als sie eines Tages dem inzwischen erfolgreichen und geachteten Captain Wentworth wieder gegenübersteht, sind ihre Gefühle stärker als je zuvor – doch gibt es für ihre Liebe eine zweite Chance?

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 259
Erscheinungsdatum 10.12.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-36236-4
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/11,9/2,5 cm
Gewicht 276 g
Originaltitel Persuasion
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Margarethe Rauchenberger
Verkaufsrang 97138

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Klassiker vom Feinsten
von Himmelsvogel am 18.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Story: Anne Elliot wächst als Tochter eines Baronets in Kellynch Hall auf. Kaum im heiratsfähigen Alter möchte sich der mittellose Seeoffizier Frederick Wentworth mit ihr verloben, doch Anne lehnt diesen Antrag auf Anraten einer Freundin, trotz der Liebe zu dem jungen Mann, ab. Jahre gehen ins Land in denen sie nur reifer und g... Story: Anne Elliot wächst als Tochter eines Baronets in Kellynch Hall auf. Kaum im heiratsfähigen Alter möchte sich der mittellose Seeoffizier Frederick Wentworth mit ihr verloben, doch Anne lehnt diesen Antrag auf Anraten einer Freundin, trotz der Liebe zu dem jungen Mann, ab. Jahre gehen ins Land in denen sie nur reifer und gebildeter wird, doch kein Mann scheint gewillt ihr Herz zu erobern. Erst als Annes Vater das Anwesen vermieten muss, begegnet die nun 27-Jährige Frederick erneut. Dieser hat sich nun zum Kapitän hochgearbeitet und ist ein wohlhabender Mann. Doch Verstrickungen in der Gesellschaft, in der sie beide nun verkehren, hindern die beiden daran sich wieder annähern zu können und ein erneutes Aufkeimen ihrer Gefühle erscheint durch andere aussichtslos. Charaktere: Anne ist trotz dem frühen Verlust ihrer Mutter im Jugendalter zu einer reifen Frau herangewachsen, sie weiß wie man sich in der Gesellschaft benimmt und selbst in Adelskreisen verkehrt. Die Ablehnung, die sie Frederick zukommen lässt, beschäftigt sie sehr lange und doch scheint sie über dieses Kapitel ihres Lebens hinwegzukommen. Sie blüht regelrecht auf in der Gesellschaft und weiß ihre Umgebenen zufrieden zu stellen, auch wenn sie nicht wirklich mit ihrer Schwester Elizabeth zurechtkommt und die andere, Mary, immerzu sich benachteiligt fühlt. Erst das Zusammentreffen mit ihrem Verflossenen bringt ihr Leben ins Wanken und immerzu versteift sie sich in seiner Nähe, auch wenn sie sich schnell fängt und die beiden schnell lernen miteinander zu leben. Ihnen wird beiden eine baldige Verlobung angedichtet, was sie mit mehr oder weniger Begeisterung zur Kenntnis nehmen. Lange denkt man, ihre Liebe ist auf immer zertrümmert, doch nach vielen Umwegen finden ihre Persönlichkeiten doch noch zueinander und die Geständnisse ihrer Gefühle sind so herzwärmend, dass man kaum glauben kann, was zwischen ihnen lag. Die Harmonie zwischen den Beiden scheint wahrhaftig echt. Inhalt: Wie in jedem ihrer Romane hat auch hier Jane Austen ihr Talent, das Schreibhandwerk voll ausgelebt. Mit einer Gewieftheit weiß sie eine ganze Gesellschaft ihrer Zeit in ein Buch zu verpacken, sodass es sinnvoll und spannend ist. Die Gefühle und Hoffnungen der Hauptcharaktere werden sehr sprachgewandt vorgebracht, mit solch einem Gefühl, dass man sich regelrecht selbst in dieser Zeit auf den Straßen Baths spazieren sieht. Ein Roman der keine Sekunde langweilt und einen in der Zeit reisen lässt, wie man es heutzutage selten zu finden vermag. Fazit: Ein Auge für die Gesellschaft ihrer Zeit (dem 19. Jahrhundert), sowie das verstricken von Gefühlen durch andere Verpflichtungen, bis sie zur wahren Erkenntnis über ihre Liebe zueinanderkommen, macht Jane Austens Roman zu einem muss, für jeden Romantiker. Sterne: 5 von 5 Sterne

Ein Roman mit gewohnt hohem Niveau...
von printbalance am 26.12.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch "Überredung" welches auch unter dem Titel "Anne Elliot oder die Kraft der Überredung" bekannt wurde ist ein Roman, welcher erst nach Jane Austen's Tod veröffentlicht wurde. Obwohl die englische Schriftstellerin schon über 200 Jahre tot ist, ist dieser Klassiker komplett zeitlos und spricht Probleme an, die noch heute de... Das Buch "Überredung" welches auch unter dem Titel "Anne Elliot oder die Kraft der Überredung" bekannt wurde ist ein Roman, welcher erst nach Jane Austen's Tod veröffentlicht wurde. Obwohl die englische Schriftstellerin schon über 200 Jahre tot ist, ist dieser Klassiker komplett zeitlos und spricht Probleme an, die noch heute dem aktuellen Zeitgeist entsprechen. Die Protagonistin Anne Elliot war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ihre angenehme Art, ihre höfliche Handlungsweise aber auch ihre Selbstständigkeit finden bei ihrer Familie keinen Respekt. Im Gegenteil: Die Zweitälteste Tochter wird mit Missachtung und Geringschätzung behandelt. Wie es der Titel bereits erahnen lässt, versuchen sämtliche Mitwirkenden ihr Umfeld so lange zu manipulieren, bis die betroffenen Personen sich überreden- und schließlich umstimmen lassen. Auch werden wieder viele humorvolle und satirische Szenen eingebaut, sodass der Gesellschaftsroman erneut einen konstanten Unterhaltungswert bietet, gleichzeitig aber die damalige Zeit realitätsnah veranschaulichen lässt. Dieser Band ist etwas außer der Reihe geschrieben, da die Protagonistin mit 27 Jahren immer noch unverheiratet ist, was der damaligen Zeit nicht entsprach und eher als ungewöhnlich galt. Fazit: Eine Handlung, die auf gewohnt hohem Niveau viel Spielraum lässt was die Weiterentwicklung der einzelnen Figuren betrifft. Der Roman repräsentiert die damalige Gesellschaft und enthält den typischen Austen-Stil.

Überredung
von Lisa Laqua M. A. aus Berlin am 24.07.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ja, ich konnte es selbst kaum glauben, aber ich las diesen Mai das erste Mal einen Jane Austen Roman. Da ich nicht der Typ bin, der romantische Bücher liest, passiert es nur ganz selten, dass ich dafür in der richtigen Stimmung bin. Und da die Übersetzer ihrer Werke sich wirklich Mühe geben der Sprach gerecht zu werden, brauchte... Ja, ich konnte es selbst kaum glauben, aber ich las diesen Mai das erste Mal einen Jane Austen Roman. Da ich nicht der Typ bin, der romantische Bücher liest, passiert es nur ganz selten, dass ich dafür in der richtigen Stimmung bin. Und da die Übersetzer ihrer Werke sich wirklich Mühe geben der Sprach gerecht zu werden, brauchte ich fast den halben Roman um rein zu kommen. Doch als ich den Schritt geschafft hatte, war ich bezaubert von dieser starken Erzählkraft. In einem der späteren Werke von Jane Austen geht es um eine nicht mehr ganz junge Frau (27 Jahre), Anne, die sich als junges Mädchen unsterblich in einen jungen armen Mann verliebte. Damals war ihnen niemand gewogen, denn Anne kommt aus gutem Hause, der junge Mann nicht. Ihre Wege trennen sich und Anne bleibt nun viele Jahre allein, denn kein anderer Mann kann ihrem Mr. Wentworth das Wasser reichen. Erst nach acht Jahren finden sie wieder zusammen. Dieses Aufeinandertreffen war eher zufällig, doch die beiden merken, dass sie immer noch in einander verliebt sind, lassen es sich jedoch nicht anmerken, denn einer Ehe wurde schon einmal nicht zugestimmt. Auch sich selbst gegenüber gestehen sie sich ihre Verliebtheit nicht ein. Doch als Anne es dann nicht mehr abstreiten kann und auch der ehemals arme Junge, der zu einem wohlhabenden Marieneoffizier aufgestiegen ist, immer eindeutiger ihre Nähe sucht, wagen sie den Schritt und lassen den jeweils anderen an ihren Gefühlen teilhaben. In einer ungewöhnlichen Aktion gesteht Frederick Wentworth seiner Anne Elliot die Liebe. Ich kann die Faszination für Jane Austens Romane nun endlich nachvollziehen. Der Prozess des Findens in Liebesdingen ist eine der spannensten Phasen einer Partnerschaft. Das erste Herzflattern, der erste gemeinsame Moment, die Gewissheit, dass der Gegenüber ähnliche Gefühle in sich trägt. Über diese Momente wird meistens kaum mehr gedacht, doch wärend man darin steckt können sie sich zu gefühlten Jahren dehnen. Der Leser kann viel aus der Zeit lernen, in der Jane ihr kurzes Leben lebte. Ansichten und Verhaltensweisen sind direkt und unbeschönt dargestellt und bringen aus heutiger Sicht einen gewissen Humor mit sich. Anlässlich ihres 200. Todestages (18. 07. 1817) gibt es wieder eine erhöhte Anzahl an dekorativen Auflagen ihrer Romane und ich empfehle unbedingt einen davon zu kaufen und zu lesen.


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