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Der Vorleser

Ausgezeichnet mit dem Evangelischen Buchpreis, Kategorie Roman, 2000 und dem WELT-Literaturpreis 1999. Roman

detebe Band 22953

Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er … und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.
Rezension
"Bernhard Schlinks Vorleser ist neben der Blechtrommel von Günter Grass wahrscheinlich der international erfolgreichste Roman eines lebenden deutschen Schriftstellers. Eine unaufdringliche Metapher für deutsche Verstrickungen, wie überhaupt Schlink esmeisterhaft versteht, das bewußtlose Schweigen der Deutschen in den fünfziger und sechziger Jahren durch seine atmosphärisch dichte Prosa zum Reden zu bringen. Das Buch ist gescheit, geschickt gebaut und sensibel für unausgesprochene Gefühle: eine im Deutschen seltene Verbindung." (Der Tagesspiegel) "Dieser Höhenflug ist einzigartig: Hanna Schmitz und Michael Berg - wer hätte gedacht, daß die beiden einmal zu den berühmten Liebespaaren der Weltliteratur zählen würden? Bernhard Schlinks Der Vorlesermarkiert für die deutsche Literatur eine Zäsur. Erstmals seit der Blechtrommel und Siegfried Lenz' Deutschstunde gibt es wieder einen Weltbestseller made in Germany, ein Buch also, aus dem Amerikaner und Japaner, Franzosen und Inder ihr Deut schlandbild beziehen." (Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt)
Portrait
Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman ›Der Vorleser‹, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel ›The Reader‹ verfilmt, in über 50 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 20.01.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22953-0
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,4/1,7 cm
Gewicht 180 g
Auflage 86. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
68 Bewertungen
Übersicht
33
16
14
1
4

Vier von Fünf Sternen
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 02.06.2020

Im Roman «Der Vorleser» von Bernhard Schlink ist man hin- und hergerissen zwischen Liebe, Schuld und Vergebung. Die fesselnde und mitreissende, zugleich auch verständliche und überlegte Sprache lässt die Gedanken des Protagonisten Michael Berg nachvollziehen, ohne Vorurteile beurteilen und weiterführen. Seine Liebe zu Hanna wird... Im Roman «Der Vorleser» von Bernhard Schlink ist man hin- und hergerissen zwischen Liebe, Schuld und Vergebung. Die fesselnde und mitreissende, zugleich auch verständliche und überlegte Sprache lässt die Gedanken des Protagonisten Michael Berg nachvollziehen, ohne Vorurteile beurteilen und weiterführen. Seine Liebe zu Hanna wird zum Vorhang, welcher die Gräueltaten des Dritten Reiches verbirgt, und als Leser tastet man behutsam an der Öffnung dieses Vorhangs und schaut ab und zu hinein, neutral, aber auch mit Gefühlen aus dem Buch und von Hanna. «Der Vorleser» hilft einem, die Anklage der Krieg- und Nachkriegsgeneration zu erleben und selber daran teilzuhaben. Wenn man beim Lesen zwischen den Zeilen hängenbleibt, will man zugleich weiterlesen, kann aber nicht. Vielleicht ist das ein Kritikpunkt. Darüber sollte aber jeder Leser selbst urteilen können; das Buch ist wärmstens zu empfehlen.

"(...) Konzentration auf Gegenwart und Zukunft, die blind ist für das Erbe der Vergangenheit, von dem wir geprägt sind (…)." (172)
von Miri am 22.09.2018

Ich habe es versäumt den Vorleser in der Schule zu lesen und nachdem ich hier ein paar Kommentare (die negativen) gelesen habe, bin ich froh darüber, dass ich das Buch erst einige Jahre später in die Hand bekommen habe, da ich es nicht als ein verbotenes moralisch fragliches Beziehungsdrama zwischen 15-jährigem Michael und 36-jä... Ich habe es versäumt den Vorleser in der Schule zu lesen und nachdem ich hier ein paar Kommentare (die negativen) gelesen habe, bin ich froh darüber, dass ich das Buch erst einige Jahre später in die Hand bekommen habe, da ich es nicht als ein verbotenes moralisch fragliches Beziehungsdrama zwischen 15-jährigem Michael und 36-jähriger Hanna gelesen habe, sondern als eine offene Auseinandersetzung mit Geschichte resp. Vergangenheit (in diesem Fall nationalsozialistische Verbrechen im KZ), die auch die folgenden Generationen prägt (dies ist uns oft nicht bewusst). Das Buch hat drei wichtige Themen aufgegriffen: "verbotene Liebe", Verarbeitung des Nationalsozialismus vor allem die Schuld- und Verständnisfrage der 60er Jahre und Analphabetismus. Als Hanna plötzlich aus Michaels Leben verschwindet und dann Jahre später wieder als Angeklagte in einem Prozess auftaucht, versucht dieser sie zu verstehen. Was hat Hanna dazu getrieben, der SS beizutreten und Frauen zum Tode zu schicken? War ihr es bewusst oder nicht? Hat sie nur Befehle ausgeführt oder hat sie es aus tieferen egoistischeren Gründen gemacht (ihre Unmündigkeit = Analphabetismus) zu verschleiern? Das Buch ist voll inneren Konflikte und offenen Fragen, die zum Denken anregen. Die Vergangenheit formt uns und Geschichte liegt nicht nur in Vergangenheit: „Geschichte treiben heißt Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen und beide Ufer beobachten und an beiden tätig werden" (172). Ich war begeistert und kann das Buch nur weiterempfehlen, vor allem allen denen, die ihre Augen nicht verschlossen halten wollen.

Tolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 15.04.2018

Dieses Buch ist sehr gut und anschaulich zu lesen. Wenn man den Film zuerst gesehen hat, ist es trotzdem noch sehr lesenswert.