Sophokles, König Ödipus

Vatermörder, Richter und Retter der Polis. Neue Übersetzung und erklärende Anmerkungen. Mit einem Essay zur Interpretation der Tragödie.

Sophokles

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Beschreibung

Herbert Bannert, geb. 1950 in Wien, Univ.-Prof. für Klassische Philologie an der Universität Wien, Gastaufenthalte an den Universitäten Salzburg, Graz und Freiburg im Breisgau. Publikationen zum griechischen Epos, zur griechischen Tragödie und zu medizinischen Texten der Antike. Veröffentlichungen: Homer, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag, 8. Auflage 2005 (Rowohlts Monographien); Homer lesen, Stuttgart-Bad Cannstatt: frommann-holzboog 2005; Aufsätze in Zeitschriften und Sammelpublikationen

Geb. 1950 in Wien, Studium der Klassischen Philologie, Alten Geschichte und Archäologie an der Universität Wien. Dr. phil. 1973, Habilitation 1983 mit einer Arbeit über das homerische Epos (Formen des Wiederholens bei Homer. Beispiele für eine Poetik des Epos, Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1988). Seit 1983 Univ.-Doz. und A. Prof. für Klassische Philologie an der Universität Wien.

Sophokles wurde 496 v. Chr. im attischen Demos Kolonos als Sohn eines wohlhabenden Unternehmers geboren. Er genoss eine sehr gute Erziehung und Ausbildung, verkehrte in Intellektuellenkreisen, übernahm bald verschiedene politische Ämter und wirkte im kulturellen und politischen Leben Athens mit.

Bereits als 25-jähriger gewann Sophokles die Dionysien, ein Wettstreit zwischen Dichtern im Dionysostheater, mit seiner Tetralogie Triptolemos . Auch seine weiteren Stücke wie Antigone , Philoktet und Ödipus wurden zu großen Erfolgen. Von seinem äußerst umfangreichen Werk sind leider nur sieben Tragödien überliefert. Sophokles gilt als Neuerfinder der attischen Tragödie: er führte den dritten Schauspieler ein, die Schauspieler für seine Stücke wurden passend zur Rolle ausgewählt, er erhöhte die Zahl der Chorsänger von 12 auf 15 und integrierte den Chor in das Stück, und außerdem wurde zum ersten Mal die Handlung durch Bühnenbilder verdeutlicht. Durch diese Neurungen wurde das Schauspiel lebendiger, spannender und dramatischer. Erstmals bei Sophokles wird der Mensch als Individuum mit all seinen Fehlern und die Götter nicht mehr nur verehrend dargestellt. Er gilt als Meister der tragischen Ironie, der gedanklichen Tiefe und sprachlichen Ausdruckskraft.

Im Alter von etwa neunzig Jahren ist Sophokles 406 oder 405 v. Chr. gestorben. Kurz nach seinem Tod wurde ihm zu Ehren eine Statue im Dionysostheater aufgestellt.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Herausgeber Herbert Bannert
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 01.02.2013
Sprache Deutsch, Griechisch
ISBN 978-3-902868-03-9
Verlag Holzhausen Verlag
Maße (L/B/H) 23,8/16,1/2,5 cm
Gewicht 431 g

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