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Picoult, J: Schuldig

Roman

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Taschenbuch
Die Liebe eines jungen Mannes, die plötzlich in Gewalt umschlägt, die Ohnmacht seines Opfers und die Macht längst vergessener Ereignisse – präzise, berührend und mit beeindruckender Menschenkenntnis erzählt Weltbestsellerautorin Jodi Picoult die dramatische Geschichte eines jungen Mädchens, dessen Vater eine schwere Entscheidung zu treffen hat …
Rezension
"Ein Buch, in dem es bis zur letzten Seite vor Spannung prickelt, das den Leser nicht mehr loslässt. Wieder ein hervorragendes Buch von Jodie Picoult!", ECHO (A) 20151120
Portrait
Picoult, Jodi
Jodi Picoult, geboren 1967 auf Long Island, studierte in Princeton Creative Writing und in Harvard Erziehungswissenschaften.1992 veröffentlichte sie ihren ersten Roman und gehört heute zu den beliebtesten amerikanischen Erzählerinnen weltweit. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Hanover, New Hampshire.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 13.08.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-27484-5
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19/12,1/3,2 cm
Gewicht 295 g
Originaltitel The Tenth Circle
Illustrator Dustin Weaver
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Buch (Taschenbuch)
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12,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
6
3
3
1
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Absolut empfehlenswert!
von Lesebegeisterte am 16.07.2012

Die 14-jährige Trixi behauptet, von ihrem Ex Freund vergewaltigt geworden zu sein. Dann springt oder stürzt? dieser auch noch von einer Brücke… Dieser Roman ist eine echter Piccoult wie wir sie kennen. Absolut empfehlenswert!

Wenn die Suche nach dem Schuldigen zur Zerreißprobe wird.
von Janine2610 am 10.01.2017

In »Schuldig« beschäftigt sich die Autorin mit Themen wie Vergewaltigung, selbstzerstörendem Verhalten, Selbstmord, Flucht und mit den verschiedensten persönlichen inneren Dämonen. Die Hauptfiguren in dieser Geschichte sind Daniel und seine Tochter Trixie, aber auch Laura (Daniels Frau und Trixies Mutter), Zephyr (beste Freundi... In »Schuldig« beschäftigt sich die Autorin mit Themen wie Vergewaltigung, selbstzerstörendem Verhalten, Selbstmord, Flucht und mit den verschiedensten persönlichen inneren Dämonen. Die Hauptfiguren in dieser Geschichte sind Daniel und seine Tochter Trixie, aber auch Laura (Daniels Frau und Trixies Mutter), Zephyr (beste Freundin von Trixie) und Jason (Exfreund von Trixie) nehmen einen erheblichen Teil in diesem Buch ein. Jeder dieser Protagonisten erzählt abwechselnd aus seiner Perspektive rund um das Geschehen, das dazu geführt hat, dass Trixie versucht, sich aus dem Leben zu flüchten und schlussendlich sogar Reißaus nimmt, um so weit weg wie möglich von all den Menschen in ihrem Umfeld zu kommen. ~ Den meisten Laien war häufig nicht klar, dass beide, ein Vergewaltigungsopfer und das Opfer eines tödlichen Autounfalls gleichermaßen unwiederbringlich verloren waren. Mit einem Unterschied: Das Vergewaltigungsopfer musste fortan so tun, als lebte es noch. ~ (S. 100) Für mich war dies nun schon mein sechstes Buch von Jodi Picoult und ich habe mich, da ich das letzte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, nicht besonders grandios fand und deswegen voller Hoffnung war, mal wieder ein besseres Werk zu entdecken, schon sehr auf diese Lektüre gefreut. Mein Gesamteindruck hier ist sodann recht positiv ausgefallen, auf jeden Fall besser als bei »Die Wahrheit meines Vaters«. Aufgepeppt wird das Ganze durch eine Comicgeschichte, die Daniel gezeichnet hat und die meist jeweils am Ende eines Kapitels ein paar Seiten Platz bekommen hat. In dem Comic geht es um Duncan, einen Vater, der seine Tochter Tracy aus den Fängen des Bösen aus der Hölle befreien/retten will. Interessant daran ist, dass der Comic einen Bezug zur Geschichte im eigentlichen Buch hat, deswegen also echt gut dazu passt. Was mir an diesem Comic allerdings nicht getaugt hat, war, dass er erstens sehr dunkel und nur schwarzweiß gehalten war (ich konnte darauf nicht alles so gut erkennen bzw. auseinanderhalten) und er zweitens sehr monsterlastig, also irgendwie grausig war. Und das ist eben nicht das, was ich bevorzugt voller Freude lese oder mir gerne ansehe. ~ Zu sehen, wie die Menschen verletzt werden, die man liebt, war offenbar nicht die Hölle; nein, die Hölle war, es nicht mehr verhindern zu können, weil es zu spät war. ~ (S. 186) Die große Frage in diesem Buch lautet: Wann ist ein Nein rechtskräftig? - Muss es verbal ausgesprochen werden, oder genügt es, wenn Mimik und Gestik ein deutliches Nein signalisieren? Hier kommt diese Frage anhand einer Vergewaltigung auf und zum Teil fand ich es wirklich schwierig, mir an Trixies Fall ein Urteil zu bilden, weil es die Autorin gut geschafft hat, mich immer mal wieder umdenken zu lassen. Gefördert wurde das zusätzlich durch die ständig wechselnden Erzählperspektiven. Es war also gar nicht so einfach, sich eine endgültige Meinung über die Schuldfrage zu bilden, da hat es schon das Ende gebraucht, um Gewissheit zu erlangen. Einen der Schauplätze des Buches fand ich diesmal sehr aufregend: Alaska. Daniel hat seine Vergangenheit dort verbracht und ist im jungen Erwachsenenalter aus "der weißen Hölle" geflohen, aber seine eigenen inneren Dämonen hat er leider nicht zurücklassen können. Wäre ja auch zu schön, wenn man mit einem Fortgang aus dem gewohnten Umfeld alles Negative und Belastende mit ablegen könnte ... ~ Wer wusste besser als Daniel, dass jeder eine Bestie in sich trägt, die manchmal aus ihrem Versteck kam? ~ (S. 321) Jedenfalls leben in Alaska halt die Yupik-Eskimos und von diesen Menschen und ihrem Leben wusste ich bisher noch kaum etwas. Nun bin ich glücklicherweise um einige wissenswerte Fakten über ihr Denken und ihre Traditionen und Gewohnheiten reicher. (Nicht nur) deswegen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich hatte (bis auf die paar Comicseiten) echt meine Freude beim Lesen. Wer sich nicht nur rein unterhalten lassen möchte, sondern auch ein wenig brisanten Input zum Nachdenken in Büchern schätzt, dem kann ich »Schuldig« wärmstens empfehlen.

Was ist die Wahrheit?
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 11.04.2016

Die 14-jährige Trixie Stone ist der Augenstern ihres Vaters, seine kleine Prinzessin. Ihm behagt es so gar nicht, dass sie langsam Erwachsen wird, aber auch ihm ist bewusst, dass sich das wohl nicht aufhalten lässt. Trotzdem ist ihm nicht ganz wohl bei der Sache, als sein kleines Mädchen mit Freunden auf eine Party will. Als sie... Die 14-jährige Trixie Stone ist der Augenstern ihres Vaters, seine kleine Prinzessin. Ihm behagt es so gar nicht, dass sie langsam Erwachsen wird, aber auch ihm ist bewusst, dass sich das wohl nicht aufhalten lässt. Trotzdem ist ihm nicht ganz wohl bei der Sache, als sein kleines Mädchen mit Freunden auf eine Party will. Als sie auf der Party auf ihren Ex-Freund Jason trifft, eskaliert die Situation. Als ihr Vater sie das nächste Mal wiedersieht, ist nichts mehr so, wie es wahr. Auf eben jener Party wurde seine kleine Tochter von Jason vergewaltigt. Umgehend bringt er sein Kind ins Krankenhaus, um die Verletzungen "offiziell feststellen" zu lassen und erstattet Anzeige gegen Jason. Die Bewohner der Stadt sind entsetzt, ist Jason doch ein absoluter Liebling der Stadt und hat sogar ein Sportstipendium. Schlussendlich ist es so, dass Jason zwar sein Stipendium verliert und leicht aus der Bahn geworden wird, man im Endeffekt Trixie jedoch nicht glaubt! Als Jason kurz darauf tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Trixie bzw. ihren Vater, denn es kann nicht ganz ausgeschlossen werden, dass es kein Unfall war. Trixie, die sich sicher ist, dass ihr wieder niemand glauben wird, dass sie nichts mit Jasons Tod zu tun hat, flieht nach Alaska. Ihr Vater weiß, dass seine Tochter auf sich allein gestellt ist und fürchtet doch, dass die Polizei sie vor ihm findet und das will er mit allen Mitteln verhindern, sodass er seiner Tochter hinterher reist, denn er selbst ahnt, wo sie sich über alles, was geschehen ist, klar werden will. Tatsächlich findet er sie und sie offenbart ihm die ganze Wahrheit ... Was ist die Wahrheit? Der Plot wurde realistisch und sehr einfühlsam erarbeitet. Besonders gut hat mir die innige Beziehung des Vaters zu seiner Tochter gefallen, denn wie ein Löwe würde er sich immer vor sein Kind stellen, um sie vor jedweder Bedrohung zu schützen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Besonders angetan war ich von der Figur des Vaters, der, obwohl niemand seiner Tochter glauben mag, immer voll und ganz hinter ihr steht und ihr Glück über alles stellt. Die Figur der Trixie hingegen hat mir leider so gar nicht gefallen, ich fand sie von Anfang an sehr unsympathisch und das änderte sich leider auch im weiteren Verlauf nicht. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, muss aber an dieser Stelle sagen, dass es eines der Bücher der Autorin ist, das mir weniger gefallen hat.


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