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Die Grasharfe

Roman


Die Grasharfe spielt im Süden der USA und handelt von den beiden Schwestern Verena und Dolly und ihrem Neffen Collin. Nach einem Streit verbarrikadieren sich Dolly und Collin in einem Baumhaus. Sie erhalten überraschend Hilfe vom alten, listigen Richter Charlie Cool ...

Portrait
Truman Capote, geboren 1924 in New Orleans, starb 1984 in Los Angeles. Seine Romane Frühstück bei Tiffany und Kaltblütig machten ihn zu einem der berühmtesten Autoren der amerikanischen Literatur. 2004 verkörperte ihn Philip Seymour Hoffman in dem Film Capote.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 207
Erscheinungsdatum 27.11.1990
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-38296-7
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 17,8/10,9/1,5 cm
Gewicht 133 g
Originaltitel The Grass Harp
Auflage 11. Auflage
Übersetzer Friedrich Podszus, Annemarie Seidel
Verkaufsrang 73492
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Auszeit im Baumhaus
von Claudia Stadler-Desch aus Aschaffenburg am 18.06.2009

Zwei Schwestern Dolly und Verena, die unterschiedlicher nicht sein können. Ein elfjähriger Neffe, namens Collin wird zum Waisenkind. Die Tanten nehmen den Jungen liebevoll auf.Weil die geschäftstüchtige Verena ihre verträumte Schwester Dolly zum professionellen Vertrieb ihrer Kräuterarznei zwingen will, eskaliert der Streit zwis... Zwei Schwestern Dolly und Verena, die unterschiedlicher nicht sein können. Ein elfjähriger Neffe, namens Collin wird zum Waisenkind. Die Tanten nehmen den Jungen liebevoll auf.Weil die geschäftstüchtige Verena ihre verträumte Schwester Dolly zum professionellen Vertrieb ihrer Kräuterarznei zwingen will, eskaliert der Streit zwischen den beiden dermaßen, dass Dolly und Collin in den Wald auf ein Baumhaus flüchten und dort ein neues Leben beginnen...... Truman Capote gelingt es hier in erzählerischer Prosalyrik ein Südstaatenamerika der 40er Jahre entstehen zu lassen. Beim Lesen glaubt man selbst, die Grasharfe in der Prärie zu hören, wie sie ihr Lied des Windes spielt. Ein sehr lesenwertes Buch.

Meisterwerk
von Manu aus Wien am 27.07.2007

Ein beeindruckendes, poetisches, trauiges, dramatisches, faszinierendes, harmonisches, ausdrucksstarkes, fieberhaftes, mitreißendes, liebenswertes, gefühlvolles u. auch erheiterndes Meisterwerk. Wertvolle Literatur, fast nicht von dieser Welt !

Gebläht
von Polar aus Aachen am 28.06.2007
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eigentlich stimmen alle Zutaten. Der Süden, eine schräge Familie, ein absurde Plot um einen Baum, der als letzter Zufluchtsort dient, selbst die Sprache läßt an einigen Stellen erahnen, was möglich gewesen wäre. Norman Mailer bezeichnet Capote als den vollkommensten Stilisten seiner Generation und man kann nur hoffen, daß es nic... Eigentlich stimmen alle Zutaten. Der Süden, eine schräge Familie, ein absurde Plot um einen Baum, der als letzter Zufluchtsort dient, selbst die Sprache läßt an einigen Stellen erahnen, was möglich gewesen wäre. Norman Mailer bezeichnet Capote als den vollkommensten Stilisten seiner Generation und man kann nur hoffen, daß es nicht an der Übersetzung liegt, daß dieser Roman sprachlich überfrachtet und bedeutungsschwanger daherkommt. Zu keiner Zeit zieht es einen in die Geschichte hinien. Die Dialoge lassen einen Leser außen vor, obwohl der Autor sich um Lokalkolorit bemüht. Leider sind die Anstrengungen, denen Capote sich unterwirft so stark, daß es einem trotz 187 Seiten schwerfällt, dabei zu bleiben. Sein Roman wirkt altbacken, geschwollen. Hier will jemand um jeden Preis Literatur schaffen und überfrachtet Beschreibungen mit Attributen und Adjektiven. Mit Frühstück bei Tiffany wird ihm ein paar Jahre später etwas Subtileres, Leichteres gelingen.