Briefwechsel

1946 bis 1951

Hannah Arendt, Hermann Broch

(4)
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Beschreibung

Der Briefwechsel zwischen beiden ist das Dokument einer engen Freundschaft. Die Korrespondenz gibt Aufschluß über das Exil der ersten Nachkriegsjahre, sie enthält Debatten über Albert Camus und Arthur Koestler, über die Situation im Nachkriegsdeutschland, über Philosophen wie Martin Heidegger und Karl Jaspers, über das Thema der Menschenrechte. Der Briefwechsel dauert bis zu Hermann Brochs plötzlichem Tod im Jahr 1951. Hannah Arendt schrieb einige Essays über Broch, die in diesen Band mit aufgenommen wurden. Es sind eindringliche Analysen seiner Hauptwerke und zugleich Zeichen einer Freundschaft, die Hannah Arendt sich ihr Leben lang für Broch bewahrte.

Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 in Linden bei Hannover als Kind jüdischer Eltern geboren, studierte u.a. Philosophie und promovierte 1929 bei Karl Jaspers zum Liebesbegriff bei Augustin. 1933 Verhaftung in Berlin, danach Emigration nach Paris. 1940 Internierung in Gurs (Südfrankreich), Flucht und Emigration in die USA. Wichtigste Veröffentlichungen: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft (1955), Vita activa oder Vom tätigen Leben (1960), Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen (1964, engl. 1963). Hannah Arendt starb am 4. Dezember 1975 in New York..
Hermann Broch wuchs in Wien auf, leitete zwanzig Jahre lang die Textilfabrik seiner Familie, begann 1927 mit dem Leben als freier Schriftsteller, musste als Jude nach dem 'Anschluss' von 1938 aus Österreich fliehen. Er emigrierte im gleichen Jahr in die USA, wo er anfänglich in New York lebte. 1942 wurde Princeton, New Jersey, sein fester Wohnsitz. 1949 siedelte er über nach New Haven, Connecticut, wo er Kontakte zur Fakultät der Yale University hatte; im dortigen German Department wurde er Lektor ehrenhalber. 1951 erlag er einem Herzschlag.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Paul Michael Lützeler
Seitenzahl 261
Erscheinungsdatum 25.10.1996
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-633-54113-3
Verlag Jüdischer Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/12,8/2,7 cm
Gewicht 356 g
Auflage 2

Kundenbewertungen

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KÖNNTE O - TON SEIN !
von einer Kundin/einem Kunden aus Salzburg Europark am 10.03.2011
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Der Briefwechsel zwischen Thomas Bernhard und Verleger Siegfried Unseld ( Verlag Suhrkamp) 1961-1988. Gerd Voss, deutscher Bühnenschauspieler, spricht Siegfried Unseld, Peter Simonischek, österreichischer Schauspieler, bekannt als Jedermann von den Salzburger Festspielen, spricht Thomas Bernhard. Habe dieses Hörbuch mit Vorbe... Der Briefwechsel zwischen Thomas Bernhard und Verleger Siegfried Unseld ( Verlag Suhrkamp) 1961-1988. Gerd Voss, deutscher Bühnenschauspieler, spricht Siegfried Unseld, Peter Simonischek, österreichischer Schauspieler, bekannt als Jedermann von den Salzburger Festspielen, spricht Thomas Bernhard. Habe dieses Hörbuch mit Vorbehalt begonnen, weil ich kein Thomas Bernhard Fan bin. Jedoch taucht man von Anfang an in eine lebendige Diskussion ein. Einfach fantastisch insziniert! Die bitterbösen Briefe von Berhard werden mit sehr viel Charme, aber mit nicht weniger Gewicht in ihrer Aussage beantwortet. Unseld schafft es, den sicherlich nicht einfachen Bernhard mit viel Geduld zu nehmen. Es geht um Honorarforderungen und Vorschüsse, Theateraufführungen, Änderungen von Texten, sowie den Wechsel von Suhrkamp zum Residenzverlag, der Unseld sehr enttäuschte.

Unterhaltsamer Briefwechsel mit tollen Stimmen!
von Dr. Christian Rößner aus Göttingen am 02.11.2009
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Der Briefwechsel zwischen dem österreichischen Jahrhundertdichter Thomas Bernhard und der Frankfurter Verlegerpersönlichkeit Siegfried Unseld ist ein wunderbares Zeitzeugnis für die Entfaltung Bernhards vom unbekannten Stückeschreiber zum gefeierten Autor und der Entwicklung des Suhrkamp- und Insel-Verlages zu einem der bedeuten... Der Briefwechsel zwischen dem österreichischen Jahrhundertdichter Thomas Bernhard und der Frankfurter Verlegerpersönlichkeit Siegfried Unseld ist ein wunderbares Zeitzeugnis für die Entfaltung Bernhards vom unbekannten Stückeschreiber zum gefeierten Autor und der Entwicklung des Suhrkamp- und Insel-Verlages zu einem der bedeutendsten Verlagshäuser in Deutschland. Steht auf der einen Seite der misanthropische, grantelnde, geizige und stets missvergnügte Bernhard, so hat Unseld den merkantilen, beschwichtigenden, freigiebigen und meist zuvorkommenden Part inne. Doch die Beziehung zwischen Unseld und Bernhard geht weit über eine reine Beziehung zwischen Verleger und Autor hinaus: hier wird aus dem Zwiegespräch eine innige Freundschaft, die jeden noch so großen Geldstreit oder Theaterskandal übersteht. Diese Hörbuchfassung zeigt einen Auszug aus dem Briefwechsel, hervorragend interpretiert von Gert Voss und Peter Simonischek! Nicht nur für Bernhard-Kenner einfach hörenswert!!!

Kunst und Geld - Autor und Verleger
von Martin Gaiser aus Ulm am 15.02.2009
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Was ist das für ein Füllhorn an Informationen zu einem der wichtigsten Autoren der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts und zu seinem Verleger! Bernhard lobt und rühmt Suhrkamp und Unseld, um einen Brief später an der gesamten Beziehung zu zweifeln. Peter Simonischek als Thomas Bernhard grantelt und grummelt aufs Feinste, Gert Voss gi... Was ist das für ein Füllhorn an Informationen zu einem der wichtigsten Autoren der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts und zu seinem Verleger! Bernhard lobt und rühmt Suhrkamp und Unseld, um einen Brief später an der gesamten Beziehung zu zweifeln. Peter Simonischek als Thomas Bernhard grantelt und grummelt aufs Feinste, Gert Voss gibt den Verleger höchst facettenreich, mal seriöser Geschäftsmann, dann begeisterter Leser und Verleger. Große Unterhaltung auf höchstem Niveau.


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