Die Freundin meines Sohnes

Roman

Lauren Grodstein

(35)
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Beschreibung

Jeder Vater will für seine Kinder nur das Beste - so auch der erfolgreiche Arzt Pete Dizinoff. Und so versucht er, einige Entscheidungen seines Sohnes zu korrigieren. Bis plötzlich die Existenz seiner Familie, seiner Freunde und nicht zuletzt die eigene auf dem Spiel stehen. Für Pete Dizinoff läuft alles prima. Er hat eine erfolgreiche Praxis, eine liebevolle Frau und ein hübsches Haus in einem gediegenen Vorort. Vor allem hat Pete einen Sohn, Alec, für den er nur das Beste will. Aber eines Tages und nach langer Abwesenheit taucht Laura wieder auf, die Tochter von Petes bestem Freund. Sie ist zehn Jahre älter als Alec, unwiderstehlich schön und steht in dem Verdacht, als Teenager ihr Baby bei der heimlichen Geburt getötet zu haben. Alec ist sofort von Laura hingerissen, Pete hingegen sieht seine Träume für den Sohn zerplatzen. In dem festen Glauben, nur in Alecs Sinne zu handeln, versucht er, die Beziehung seines Sohnes zu hintertreiben. Doch es sieht so aus, als ob er selber ein Auge auf Laura geworfen hätte. Und alles gerät außer Kontrolle ...

Lauren Grodstein ist in New Jersey aufgewachsen und lebt in New York. Nachdem sie ein Jahr in Paris verbracht hat, kehrte sie 1998 an die Columbia University zurück.
Sie unterrichtet heute Creative Writing in Rutgers-Camden. Auf Deutsch sind bislang der Geschichtenband »Für unsere zynischen Freunde « (2003) und der Roman »Der Makel der Liebe« (2005) erschienen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 351 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.07.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783608101683
Verlag Klett Cotta
Originaltitel A Friend of the Family
Dateigröße 2299 KB
Übersetzer Silvia Morawetz

Kundenbewertungen

Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
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Die Freundin meines Sohnes
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 19.07.2016

Der Arzt Pete Dizinoff mischt sich in das Leben seines Sohnes Alec ein und gerät dabei an dessen Freundin Laura, die Tochter eines befreundeten Paares. Laura hat in ihrer Jugend ihr Baby getötet, wurde von Psychatern behandelt. Sie schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch, die Sie durch die halbe Welt führen. Zurück Daheim trifft... Der Arzt Pete Dizinoff mischt sich in das Leben seines Sohnes Alec ein und gerät dabei an dessen Freundin Laura, die Tochter eines befreundeten Paares. Laura hat in ihrer Jugend ihr Baby getötet, wurde von Psychatern behandelt. Sie schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch, die Sie durch die halbe Welt führen. Zurück Daheim trifft Sie den zehn Jahre jüngeren Alec. Endlich liebt Sie einmal jemand richtig. Alec schmeisst für Laura die Ausbildung hin und will mit ihr als Maler in Paris leben. Für Pete Dizinoff eine schreckliche Vorstellung. Für ihn ist es unmöglich von der Vorstellung loszulassen, dem Sohn eine vernünftige Ausbildung bieten zu wollen. In einem weiteren Handlungsstrang geht es um einen möglichen Kunstfehler des Arztes. Eine Patientin ist verstorben, anscheinend ist Pete Schuld. Freundschaften zerbrechen, die Familie wird zerstört. In Rückblenden zeichnet Lauren Grodstein, den Zerfall einer bürgerlichen Fassade. Meinung: Lauren Grodstein bringt ein Kunststück fertig: Sie schlüpft, als Ich-Erzähler in die Rolle eines Mannes und breitet in meisterhaften Passagen das Innenleben von Pete Dizinoff aus. Bislang habe ich lediglich von Doris Dörrie einmal ein ähnlich riskantes Buch gelesen, in dem die Autorin ebenfalls meisterlich aus der Sicht eines Mannes fabulierte. (Was machen wir jetzt) Technisch gesehen erzählt Lauren Grodstein nahe an der Perfektion, die Rückblenden lesen sich nur selten mühevoll, meist sind sie wohl dosiert in das Geschehen eingebettet und grandios ausgeführt. Lauren Grodstein gelingt es ihrem gesamten Personal Leben einzuhauchen. Die Rahmenhandlung wird ungeheuer Realitätsnah und nüchtern ausgebreitet. Über zwei Schwachpunkte muss man sicherlich sprechen: Zwar bin ich dem Roman aufgrund der Spannung, die aus den familiären Konflikten heraus entstehen gefolgt, muss allerdings anmerken, dass diese Spannung sehr linear aufgebaut ist. Um es einfacher auszudrücken: Es geschieht nichts Unvorhersehbares. Eigentlich ist alles Vorhersehbar. Wie gesagt: Mir war das genug. Ich habe mich gut unterhalten. Ein zweiter Schwachpunkt ist für mich im Verhalten von Elaine zu Pete nicht sauber aufgelöst. Sie wirkt auf mich ziemlich iloyal, sprich etwas unglaubwürdig, übertrieben angefressen vom Verhalten ihre Mannes, der ihr in schweren Zeiten beigestanden ist. Ansonsten ein gelungenes Buch mit tiefe Einblicke in die amerikanische Mittelschicht.

Die Freundin meines Sohnes
von I. Schneider aus Mannheim am 28.04.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Pete Dizinoff, ein angesehener Arz mit gut laufender Praxis, hat nur eine Sorge, nämlich sein Sohn Alec. Dieser hat das College geschmissen und trifft sich mit Laura, der Tochter von Petes bestem Freund. Laura ist Pete jedoch ein Dorn im Auge, er hat sich für Alec eine andere Freundin erwünscht, denn Laura wurde als Teenager ver... Pete Dizinoff, ein angesehener Arz mit gut laufender Praxis, hat nur eine Sorge, nämlich sein Sohn Alec. Dieser hat das College geschmissen und trifft sich mit Laura, der Tochter von Petes bestem Freund. Laura ist Pete jedoch ein Dorn im Auge, er hat sich für Alec eine andere Freundin erwünscht, denn Laura wurde als Teenager verdächtigt, ihr eigenes Baby kurz nach der Geburt getötet zu haben. Pete versucht mit allen Mitteln die beiden auseinander zu bringen. Doch das wird tückisch für ihn...

Familientragödie
von Landbiene am 23.02.2016

Handlung: Pete Dizinoff hatte ein nahezu perfektes Leben. Ein schönes Haus, eine gutgehende Arztpraxis, eine wunderbare Frau und einen Sohn auf den sie jahrelang hingearbeitet haben. Doch diese Familienidylle ändert sich als Laura Stern die Tochter seines besten Freundes in das Leben seines Sohnes tritt...Laura hat mit 17 ihr... Handlung: Pete Dizinoff hatte ein nahezu perfektes Leben. Ein schönes Haus, eine gutgehende Arztpraxis, eine wunderbare Frau und einen Sohn auf den sie jahrelang hingearbeitet haben. Doch diese Familienidylle ändert sich als Laura Stern die Tochter seines besten Freundes in das Leben seines Sohnes tritt...Laura hat mit 17 ihr Neugeborenes auf einer Toillette in der Bibliothek ermodet und war deshalb 13 Jahre nicht in dem kleinem Vorort in dem die Dizinoffs leben...das Pete Dizinoff nicht sonderlich begeistert ist von der 10 Jahre älteren Freundin seines Sohnes ist, ist wohl klar... Zum Buch: Von der Leseprobe hatte ich mir ehrlich gesagt etwas anderes versprochen, aber ok. Den Schreibstil der Autorin finde ich immernoch gut und das Buch liesst sich flüssig, unterhaltsam und ist schnell durchgelesen. Allerdings hat mich auch einiges gestört. Die Kapitel sind sehr, sehr lang und das macht es schwer mal schnell ein Kapitel weiter lesen zu wollen. Ausserdem sind immer wieder Zeitsprünge in den Kapiteln und Absätzen. Da gehts es um lang Vergangenes, der Gegenwart und kürzlich Geschehenes. Das macht es wirklich manchmal schwer dem Ganzen zu folgen. Auch nach langem Nachdenken über die Zeitsprünge (wo befinde ich mich denn gerade, also in welcher Zeit?!) konnte ich mir manchmal keinen Reim darauf machen und ehrlich gesagt war es mir auch manchmal einfach zu anstrengend....Die Geschichte an sich ist nicht Neues und keine Innovation, trotzdem hätte die Autorin der Geschichte mehr Schwung verleihen können. Bisschen mehr Aktion. Für mich war das nur an einer Stelle der Fall. Zu dem hat die Autorin viel unnötiges Zeug in den Roman gepackt, das mit der Geschichte rein gar nichts zu tun hat. Seiten ausschmücken würde ich das nennen. Naja, war mal etwas anderes. Ich fand es ganz ok, aber hoffe das nächste ist wieder etwas bessser ;o)

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