Warenkorb
if (typeof merkur !== 'undefined') { $(document).ready(merkur.config('COOKIECONSENT').init); }

Ihr sollt die Wahrheit erben

Die Cellistin von Auschwitz - Erinnerungen

Anita Lasker-Wallfisch, Cellistin im English Chamber Orchestra, gehörte zum «Mädchen-Orchester» in Auschwitz. Ihre Lebenserinnerungen sind das eindrucksvolle Zeugnis eines deutsch-jüdischen Familienschicksals und eine sehr persönliche, anrührende Chronik einer Überlebenden des Holocaust.
Portrait
Anitka Lasker-Wallfisch, geboren 1925 in Breslau, erzählt von der Zerstörung einer jüdischen Familie und davon, wie sie und ihre Schwester Renate die Konzentrationslager der Nazis überlebten. Die Autorin, die das Londoner English Chamber Orchstra mitbegründete und bis in die Jahrtausendwende erfolgreich als Cellistin arbeitete, gehörte zum „Mädchenorchester“ von Auschwitz. Ihre Lebenserinnerungen sind das eindrucksvolle Zeugnis eines deutsch-jüdischen Familienschicksals im 20. Jahrhundert und eine sehr persönliche, anrührende Chronik einer Überlebenden des Holocaust. In einem Nachwort berichtet die Autorin über ihre auf Lesereisen gesammelten Erfahrungen mit dem deutschen Publikum.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 01.03.2000
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-22670-0
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,1/11,5/1,8 cm
Gewicht 210 g
Originaltitel Inherit the Truth
Abbildungen mit Fotos und Dok. auf 21 Taf.
Auflage 18. Auflage
Verkaufsrang 934
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
10,00
10,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Jetzt 5-fache Prämienmeilen für jeden vollen Euro sammeln**



Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
4
0
0
0
0

Wer dieses Buch gelesen hat, wird es nicht wieder vergessen.
von Monika Schulte aus Hagen am 25.02.2018

Anita Lasker-Wallfisch hielt Ende Januar 2018 eine Gedenkrede vor dem Deutschen Bundestag. Anlass war der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus zur Erinnerung an den Tag der Befreiung des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen am 27. Januar 1945. In einem Zeitungsartikel... Anita Lasker-Wallfisch hielt Ende Januar 2018 eine Gedenkrede vor dem Deutschen Bundestag. Anlass war der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus zur Erinnerung an den Tag der Befreiung des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen am 27. Januar 1945. In einem Zeitungsartikel bin ich auf ihr Buch, auf ihre ganz persönliche Geschichte gestoßen. Ich habe in den letzten Jahren viel zu dem Thema gelesen und doch erschüttert mich jedes einzelne Schicksal aufs Neue. Es gibt Sätze in diesem Buch, die machen den Leser sprachlos. So viel Leid, so viel Entsetzen. Ein Grauen, das uns heute unvorstellbar scheint.  Anita Lasker, ihre Eltern und ihre zwei Schwestern wurden in Breslau geboren, sind dort groß geworden, haben dort gelebt, doch sie sind Juden. Die Familie wird deportiert. Während die Eltern sofort in die Tötungsmaschinerie in Auschwitz geraten, kommen Anita und ihre Schwester Renate ins Gefängnis. Gefängnis bedeutete damals Überleben. Vorerst. Die ältere Schwester Marianne konnte rechtzeitig nach Großbritannien fliehen. Doch auch Anita und Renate bekommen eines Tages den Befehl, alle Habseligkeiten zu packen. Sie werden deportiert. Nach Auschwitz. Sie werden getrennt. Anita kann sich retten, weil sie Cellistin ist. Musikerinnen werden immer wieder gebraucht für das Mädchenorchester im KZ. Die Mädchen und Frauen müssen muntere Lieder spielen, wenn neue Menschentransporte ankommen. Anita wird Zeugin der direkten Selektionen. Die einen direkt in die Gaskammern, die anderen in die Baracken. Als die Nazis mit den Töten in den Gaskammern nicht mehr nachkommen, werden Kinder und Erwachsene einfach lebendig in die Öfen geschmissen.  Anita und Renate überleben das Grauen, werden nach Bergen-Belsen transportiert. Ein Überleben mit Hunger, Dreck und Krankheit, doch sie überleben. Über einen Umweg über Belgien, gelangen die beiden jungen Frauen nach der Befreiung nach England. Anita Lasker-Wallfisch hat sich geschworen, nie wieder einen Fuß auf deutschen Boden zu setzen.  "Ihr sollt die Wahrheit erben - Die Cellistin von Auschwitz" - es ist ein sehr persönliches Buch, sehr intensiv, sehr berührend. Anita Lasker-Wallfisch hatte nie vorgehabt, über ihr Erleben, über ihr Überleben zu sprechen und zu schreiben. Sie wollte ihre Kinder nicht mit ihrer Geschichte belasten. Dennoch schrieb sie ihre Geschichte für ihre Kinder und Enkel auf. Es wurde mehr daraus. Ihren Schwur, nie wieder deutschen Boden zu treten, hat sie gebrochen. Noch heute, im hohen Alter, spricht sie vor jungen Menschen, vor Schulklassen. Sie spricht gegen das Vergessen.  Ich musste beim Lesen immer wieder Pausen einlegen, das Gelesene sacken lassen. Wie kann ein Mensch ein halbwegs normales Leben führen, der das Grauen von Auschwitz und Bergen-Belsen überlebt hat? Wer dieses Buch gelesen hat, wird es nicht wieder vergessen.

Ein ganz persönlicher...
von Ma Toes aus Wien am 14.02.2014

...Bericht, der, wie ich es verstanden habe, auch für die Kinder der Autorin gedacht war. Es findet sich eine Sammlung von Briefen und Erinnerungen, die nicht nur einen Blick auf die dramatischen Ereignisse in all´ ihren Folgen, sondern auch einen Blick auf die Person Anita L.-W. ermöglichen - eine offenbar kluge und mutige Fra... ...Bericht, der, wie ich es verstanden habe, auch für die Kinder der Autorin gedacht war. Es findet sich eine Sammlung von Briefen und Erinnerungen, die nicht nur einen Blick auf die dramatischen Ereignisse in all´ ihren Folgen, sondern auch einen Blick auf die Person Anita L.-W. ermöglichen - eine offenbar kluge und mutige Frau, ein junges Mädchen voller Wortwitz und Hoffnungen. Aus meiner Sicht sollte das Werk - jedenfalls in Auszügen - Pflichtprogramm an Schulen sein.


FAQ