Woyzeck

Studienausgabe

Reclams Universal-Bibliothek Band 18007

Georg Büchner

(2)
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Beschreibung

Kaum ein bedeutendes Werk der deutschen Literatur ist in seiner Textfassung so problematisch wie Büchners "Woyzeck". Als Büchner im Februar 1837 starb, hinterließ er ein Konvolut von vier Entwurfshandschriften, deren Text diese Studienausgabe auf drei Stufen wiedergibt: 1. als "Lese- und Bühnenfassung", 2. als "emendierten" Text in der dem dokumentierten Willen des Verfassers möglichst entsprechenden Gestalt mit zusätzlicher Verzeichnung der Textstellen, die Büchner von einer Entwurfsstufe zur nächsten übernahm; und 3. als typographisch "differenzierten" Text, der über den Zustand der Handschrift und über Schwierigkeiten und gravierende Unsicherheiten bei der Entzifferung des Dramentextes informiert. Die vorliegende Ausgabe fußt auf den Vorbereitungen Thomas Michael Mayers zu einer kritischen "Studien- und Leseausgabe nach den Handschriften".

"Grundlage dieser Ausgabe sind mehrjährige Studien der Georg-Büchner-Forschungsstelle an der Marburger Philipps-Universität. Die Wissenschaftler Professor Burghard Dedner und Thomas Michael Mayer haben alle ′Woyzeck′-Handschriften Büchners durchgearbeitet und komplett neu ediert. Diese Ausgabe enthält unter anderem eine Lese- und Bühnenfassung, die endlich auch den Streit beenden dürfte, wie das Drama ′Woyzeck′ zu spielen ist (...). In der Reclam-Studienausgabe ist die Szenenfolge nun wissenschaftlich abgesichert."
-- Oberhessische Presse

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Thomas M. Mayer, Burghard Dedner
Seitenzahl 211
Erscheinungsdatum 01.01.1999
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018007-5
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,7/1,5 cm
Gewicht 114 g
Verkaufsrang 19933

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unterhaltsam und realitätsnah
von LongGoneBy aus Wien am 07.01.2007

Aufgrund der realistischen und amüsanten Sprache Büchners lässt sich dieses Dramenfragment gut lesen. Auch die auswegslose soziale und private Situation der Hauptfigur Woyzecks kommt überzeugend zum Ausdruck. Die Missachtung der Persönlickeit durch die höheren Schichten, die labile Psyche und das Fremdgehen von Woyzecks Geliebte... Aufgrund der realistischen und amüsanten Sprache Büchners lässt sich dieses Dramenfragment gut lesen. Auch die auswegslose soziale und private Situation der Hauptfigur Woyzecks kommt überzeugend zum Ausdruck. Die Missachtung der Persönlickeit durch die höheren Schichten, die labile Psyche und das Fremdgehen von Woyzecks Geliebter Marie führen schließlich zum Mord Woyzecks an Marie und zu seinem Untergang.


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