Ein Sommer aus Stahl

Roman

Silvia Avallone

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Beschreibung

Das Roman-Debüt des Sommers jetzt als E-Book Und Elba so nah. Nur wenige Kilometer trennen Piombino von der Insel, und doch ist sie unerreichbar für die Freundinnen Anna und Francesca. Stattdessen pendelt ihr Leben zwischen Strand und Via Stalingrado, umgeben von Stahlarbeitern, Staub und Sommerhitze. Bis die Liebe alles verändert. Silvia Avallone schreibt die ergreifende Geschichte zweier italienischer Mädchen. Die beiden 13-jährigen Freundinnen Anna und Francesca heben sich durch ihre Schönheit und Lebenslust von der Tristesse des kleinen Küstenorts Piombino ab. Der Alltag dort ist geprägt von der Arbeit im nahe gelegenen Stahlwerk, von verkrusteten Lebensstrukturen und Frustration. Die Freundschaft der beiden Mädchen zerbricht, als die frühreife Anna eine Beziehung mit dem ehemaligen Kriminellen Mattia eingeht. Francesca, enttäuscht über den vermeintlichen Verrat durch die Freundin, gerät auf Abwege. »Ein Sommer aus Stahl« ist ein Roman über die großen Themen: Freundschaft, Liebe, Familie, Gewalt und Tod.

Silvia Avallone, 1984 in Biella geboren, lebt in Bologna, wo sie Philosophie studiert hat. »Ein Sommer aus Stahl« ist ihr erster Roman und hat sich über 300.000 mal in Italien verkauft.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 415 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.07.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783608101720
Verlag Klett Cotta
Originaltitel Acciaio
Dateigröße 2054 KB
Übersetzer Michael von Killisch-Horn

Kundenbewertungen

Durchschnitt
29 Bewertungen
Übersicht
11
14
3
0
1

Ein Sommer aus Stahl
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 19.07.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Stahlstandort Piombino liegt gegenüber der Insel Elba. Vom Strand aus sehen Anna und Francesca, zwei flügge werdende italienische Mädchen, die reiche Touristeninsel und träumen vom Aufstieg. Francesca möchte gerne ein Star werden. Anna will die Welt verändern, am besten gemeinsam. Freundinnen für immer, klar. Bis dahin müsse... Der Stahlstandort Piombino liegt gegenüber der Insel Elba. Vom Strand aus sehen Anna und Francesca, zwei flügge werdende italienische Mädchen, die reiche Touristeninsel und träumen vom Aufstieg. Francesca möchte gerne ein Star werden. Anna will die Welt verändern, am besten gemeinsam. Freundinnen für immer, klar. Bis dahin müssen sie nur noch irgendwie das Leben der Hochhauswelt, den Staub, die Via Stalingrado und ihre Erzeuger überleben. Annas Vater ist spielsüchtig, konvertiert später auf spektakuläre Weise zu tatsächlich zu gewinnbringenden Geschäften, die bald seiner Ehefrau Kurzzeitwohlstand beschert, bis sie erneut an Rand der Verzweiflung gerät. Francescas Vater dagegen beobachtet seine Tochter auf Schritt und Tritt. Immer mit der Behauptung, er passe auf sie auf, eigentlich will er sie jedoch wohl nur zu einer Art Zweitehefrau machen. Zwei besondere männliche Exemplare? Mitnichten! In diesem Roman wimmelt es nur so von kleinen männliche Wichten, die sich nichts wichtigeres vorstellen können, als mit einer der Tänzerinnen aus dem Gilda Nachtclub Sex zu haben. Was soll man nach Feierabend auch machen? Die Ehen, meist früh geschlossene Einbahnstrassen der Tristesse, dienen meist der Frustbewältigung. Der Sinn des Lebens reduziert sich in Piombino auf die Einnahme von Drogen, Sex und Arbeit, bis zum Abwinken, nicht immer in der Reihenfolge. Alle Männer arbeiten für das Stahlwerk. Inzwischen für einen russischen Investor, der am Liebsten den Schuppen nach Polen auslagern möchte. Italien auf dem Weg nach unten. Nicht mit Anna und Francesca, die schwören sich immer noch ewige Treue und ja, sie sind jetzt dreizehn, das wird ihr Sommer, also Brust raus, Jungs anmachen, Gas geben. Nur nimmt Anna einen falschen Abzweig auf Mattias Karre, findet Francesca zumindest. Eifersüchtig beäugt sie AnnasVerhalten ihrem neuen Freund gegenüber. Klarer Fall: das ist echte Liebe. Scheisse sie ist aus dem Spiel! Sie fühlt sich von Anna verraten und so gräbt sie sich nun in sich selbst ein, kriecht zurück in ihr Schneckenhaus und sucht sich nicht nur eine neue Freundin.... Meinung: Mein Lieblingsbuch in diesem Jahr! Warum? Weil "Ein Sommer aus Stahl" richtig gute Literatur ist. Geschrieben von einer Frau die einem etwas mitzuteilen hat. Wegen solcher Bücher quält sich der geneigte Leser durch tausend schlechte Schinken. Silvia Avallone beherrscht ihr Handwerk tadellos. Das Buch ist brilliant durchkomponiert, feurig geschrieben, realitätsnah, bis zum Wehtun, es zeigt die Arbeiterwelt in all ihren Facetten und endet in einem grossartigen Schlussspurt. Alle vorkommenden Personen werden gnadenlos und völlig unromantisch unter die Lupe genommen und fachgerecht seziert, fast spielerisch springt Silvia Avallone von dem einen Kopf in den nächsten, immer auf Spurensuche. Warum sind diese Menschen, wie sind? Warum begnügen sie sich mit einem eintönigem Leben, dass dem Leben jener Katzen gleicht, die rammelnd, fauchend, einäugig und mit verbrannten Schwänzen durch die dahin rostende Fabrik rennen um diese niemals zu verlassen? Zum Glück gibt es die Frauen in diesem Buch, denn in einigen von ihnen brennt ein Hoffnungsfunken, ganz unsentimental, ganz rational, mehr wird nicht verraten!

Italien mal ganz anders
von einer Kundin/einem Kunden aus Osterwald am 28.02.2016
Bewertet: Taschenbuch

Anna und Francesca, zwei 13jährige Mädchen, die in einem italienischen Stahlbau - Ort leben, entdecken in einem heißen Sommer sich und ihre Sexualität. Sie sind aber noch unbefangen und toben mit ihren Freunden am Strand und im Meer. Beobachtet werden sie jederzeit von Francescas gewalttätigem Vater, aber nicht nur von ihm. Auch... Anna und Francesca, zwei 13jährige Mädchen, die in einem italienischen Stahlbau - Ort leben, entdecken in einem heißen Sommer sich und ihre Sexualität. Sie sind aber noch unbefangen und toben mit ihren Freunden am Strand und im Meer. Beobachtet werden sie jederzeit von Francescas gewalttätigem Vater, aber nicht nur von ihm. Auch andere ältere Herren "erfreuen" sich an ihrem Anblick, was diese beiden Mädchen wissen und schamlos ausnutzen, sie stellen sich förmlich zur Schau und finden das anscheinend ganz normal. Alles ändert sich, als Anna sich in einen jungen Mann verliebt und Francesca sich eifersüchtig von ihr ab und der Außenseiterin Lisa zuwendet. Schließlich empfindet Francesca doch mehr als nur Freundschaft für Anna. Die Autorin beschreibt in ihrem Buch die trostlose Athmosphäre in Piombino,einer italienisch Stadt, die vom Stahlbau lebt und ihren Bewohnern sonst nur sehr wenig zu bieten hat. Die Grundstimung ist recht verbittert, ist es doch sehr schwer, aus dieser von der Industrie geprägten Stadt herauszukommen ...und dabei ist Elba in Sichtweite! Die meist kurzen Sätze verstärken den trostlosen Eindruck noch, aber dadurch ist das Buch auch sehr schnell und leicht zu lesen. Für meinen Geschmack wurde in diesem Buch ein wenig zuviel über Sex und Gewalt geschrieben, manche Stellen empfinde ich fast schon als abstoßend. Andererseits ist die Stimmung sehr gut eingefangen, der Leser kann sich in einige Charaktere gut hinein versetzen.

Schonungslos gut!
von einer Kundin/einem Kunden aus Pforzheim am 22.07.2013

"Ein Sommer aus Stahl" spielt im Italien der Arbeiterschicht Anfang der 2000er. In Piombino, gegenüber der Insel Elba, gehen die beiden Freundinnen Anna und Francesca zusammen durch das Auf und Ab der Pubertät. Scheinbar unzertrennlich teilen sie alles bis sich verlieben und das alles zu ändern scheint. Ein starker, aufwüh... "Ein Sommer aus Stahl" spielt im Italien der Arbeiterschicht Anfang der 2000er. In Piombino, gegenüber der Insel Elba, gehen die beiden Freundinnen Anna und Francesca zusammen durch das Auf und Ab der Pubertät. Scheinbar unzertrennlich teilen sie alles bis sich verlieben und das alles zu ändern scheint. Ein starker, aufwühlender und schonungsloser Roman über das Erwachsenwerden. Auch wenn ich beim Lesen das ein oder andere Mal an meine Grenzen gestoßen bin - oder gerade deswegen - wird dieses Buch mit Sicherheit einer meiner "all-time favorites". Sollten Sie und Ihr tolino nach Italien verreisen, sollte "Ein Sommer aus Stahl" unbedingt mit dabei sein.

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