Der Herr des Wüstenplaneten

Roman

Der Wüstenplanet Band 2

Frank Herbert

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Beschreibung


Was sind Gesetze? Versuche, die Raubtiernatur des Menschen zu sozialisieren?

Paul Atreides, genannt Muad’dib, ist in der extrem menschenfeindlichen Wüste Arrakis‘ aufgewachsen und durch die harte Schule der Fremen gegangen. Die Wüstenbewohner haben ihn zu ihrem Propheten ernannt und folgen ihm bedingungslos. Sein Kampf um den Planeten entzündete den Djihad, der jetzt wie ein Sturmwind durch die Galaxis fegt. Pauls neues Imperium und seine Machtfülle rufen Neider auf den Plan, die seine Herrschaft brechen wollen. Und so mischen sich unter die Pilger, die nach Arrakis kommen, um den Erlöser zu sehen, Attentäter, menschliche Zeitbomben …

Frank Herbert (1920-1986) wurde in Tacoma, Washington, geboren. Nach einem Journalismus-Studium arbeitete er unter anderem als Kameramann, Radiomoderator, Dozent und Austerntaucher, bevor 1955 sein Debütroman »The Dragon in the Sea« zur Fortsetzung in einem Science-Fiction-Magazin veröffentlicht wurde. Der Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm schließlich Mitte der 1960er-Jahre mit seinem Roman »Der Wüstenplanet«, der sowohl mit dem Hugo Award als auch mit dem Nebula Award ausgezeichnet wurde. Bis heute gilt »Der Wüstenplanet« zusammen mit den Nachfolgeromanen als einzigartige literarische Weltenschöpfung, die jede Generation von Leserinnen und Lesern neu für sich entdeckt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 298
Erscheinungsdatum 01.05.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-18684-2
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18/11,6/2,5 cm
Gewicht 235 g
Originaltitel Dune Messiah
Illustrator Frank M. Lewecke
Übersetzer Walter Brumm
Verkaufsrang 10034

Weitere Bände von Der Wüstenplanet

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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die Entzauberung eines Messias
von einer Kundin/einem Kunden aus Schaffhausen am 01.06.2020

Dieser Teil zeigt, wie vermeidliche Erlöser Furcht und Terror verbreiten können.

Der Herr des Wüstenplaneten
von einer Kundin/einem Kunden aus Iserlohn am 06.09.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nachdem ich den Film gesehen habe finde ich das das Buch fast detailgetreu ist. Es ist spannend geschrieben und schließt nahtlos an "Der Wüstenplanet" an. Wieder wird man beim lesen auf den Planeten Arakis versetzt. Auch für Dune Neulinge ist der Einstieg dank Index am Ende des Buches sehr leicht. Kann jedem die Reihe empfeh... Nachdem ich den Film gesehen habe finde ich das das Buch fast detailgetreu ist. Es ist spannend geschrieben und schließt nahtlos an "Der Wüstenplanet" an. Wieder wird man beim lesen auf den Planeten Arakis versetzt. Auch für Dune Neulinge ist der Einstieg dank Index am Ende des Buches sehr leicht. Kann jedem die Reihe empfehlen.

Die Schattenseiten der Macht
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 16.01.2013

Ich habe nach all der harschen Kritik und den schlechten Rezensionen ein zähes, langatmiges und trockenes Stück Science-Fiction-Literatur erwartet, welches meiner Freude am „Wüstenplanet“-Zyklus jeglichen Wind und den Spaß an weiteren Bänden nehmen würde – bekommen habe ich einen unbeschreiblich eindringlichen, poetischen, berüh... Ich habe nach all der harschen Kritik und den schlechten Rezensionen ein zähes, langatmiges und trockenes Stück Science-Fiction-Literatur erwartet, welches meiner Freude am „Wüstenplanet“-Zyklus jeglichen Wind und den Spaß an weiteren Bänden nehmen würde – bekommen habe ich einen unbeschreiblich eindringlichen, poetischen, berührenden und spannenden Roman, dessen ruhige, beinahe tonlose Erzählweise als perfekte Leinwand für eine Handlung dient, die zwar manche Hoffnungen (notwendigerweise) enttäuscht, dafür aber eine philosophische Tragweite bietet, dessen Lehrreichtum in diesem Genre konkurrenzlos ist. Pauls Kampf mit sich selbst ist packender als jeder Ritt auf einem Wüstenwurm, seine Auseinandersetzung mit den Visionen derart intensiv inszeniert, dass man unwillkürlich die Seiten fester greifen muss. Es bedarf einer gehörigen Portion Aufmerksamkeit und Konzentration, um die Qualitäten des Romans zu erkennen und zu schätzen – und hier bietet Herbert tatsächlich Einzigartiges. Es ist dieser gnadenlose, unerbittliche Realismus, welcher „Der Herr der Wüstenplaneten“ zum, meiner Ansicht nach, verkannten Juwel der Reihe macht. Die Art und Weise wie uns Frank Herbert den Niedergang Pauls vor Augen führt. Wie aus einem zaudernden, nachdenklichen Retter und einem Schöpfer des Lebens ein gnadenloser Diktator wird. Und wie dieser Diktator (der sich in der Tradition von Dschingis Khan und Hitler sieht) schließlich, am Höhenpunkt seiner Macht, fast zwangsweise versagt und verliert. Es ist ein hoffnungsloses Bild das der Autor gezeichnet hat und uns mit Dingen konfrontiert, welche man sich im Vorgänger noch nicht vorstellen konnte. Aus dem ehrenvollen Volk der Fremen, furchtlosen Kämpfern der Wüste, sind blinde Gläubiger geworden. Verstümmelte und Krüppel künden von den Schrecken des Krieges, Krankheiten breiten sich aus. Unzufriedenheit bietet besten Nährboden für Verbrechen, Misstrauen und Verrat, den besonders die Tleilax zu nutzen scheinen, deren Wissenschaftler keinerlei Ethik und Moral kennen, und jedermann mit ihren Produkten bedienen. Mit gnadenloser Schärfe und gleichzeitig mitreißender Stimme zeigt uns Frank Herbert die Schattenseiten der Macht, das aus gutem Willen Böses geschehen kann. Und das nach zwölf Jahren Vernichtungskrieg und tagtäglicher Politik voller Kompromisse aus dem eigentlichen Traum ein Alptraum werden kann, dem man, trotz Beeinflussung der Zukunft, aufgrund unvermeidlicher Abgründe letztlich nicht entrinnen kann. Um an „Der Herr des Wüstenplaneten“ Gefallen zu finden, muss der Leser einen Aufwand betreiben, der vielen schlichtweg zu viel sein wird. Mir hat die Fortsetzung, gerade aufgrund der Abwesenheit jeglichen heroischen Gutmenschentums und den demaskierenden Wahrheiten, die immer wieder an die Gegenwart erinnern, noch besser als der Erstling gefallen. Eine tiefsinnige, actionarme und trotzdem (für mich) stets packende Dystopie, die mir wohl sehr lange im Gedächtnis haften bleiben wird. Ganz großes Kino!

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