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Die Logik der Süße

Erzählungen

Georg Klein ist ein Glücksfall.
Portrait
Georg Klein, 1953 in Augsburg geboren, veröffentlichte unter anderem die Romane «Libidissi», «Barbar Rosa» und «Sünde Güte Blitz» sowie die Erzählungsbände «Anrufung des Blinden Fisches» und «Von den Deutschen». Für seine Prosa wurden ihm der Brüder-Grimm-Preis und der Bachmann-Preis verliehen; für den 2010 erschienenen «Roman unserer Kindheit» erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse.

Im Herbst 2013 erscheint «Die Zukunft des Mars», Roman.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 237
Erscheinungsdatum 02.04.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25806-0
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,2/11,5/1,8 cm
Gewicht 195 g
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Geschichten, erzählt bei Niedrigmondlicht
von einer Kundin/einem Kunden aus Paderborn am 17.12.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die weltweit bekannte, quadratische Schokolade, deren Verpackung man mit einem "kurzen Ritschen, verbunden mit einem sehr leisen, vielleicht bloß eingebildeten Fauchen" aufreißt, hat die Ehre, die Hauptrolle in der Titelgeschichte dieses Bandes zu spielen. Was könnte auch besser ein Verschmelzen von stark gerastertem Denken und ... Die weltweit bekannte, quadratische Schokolade, deren Verpackung man mit einem "kurzen Ritschen, verbunden mit einem sehr leisen, vielleicht bloß eingebildeten Fauchen" aufreißt, hat die Ehre, die Hauptrolle in der Titelgeschichte dieses Bandes zu spielen. Was könnte auch besser ein Verschmelzen von stark gerastertem Denken und vollmundiger, süchtig machender Süße darstellen als Form und Geschmack dieser Schokolade? Rasant und manchmal etwas wehmütig berichtet Georg Klein aus einer eigentümlichen Zwischenzeit, einer fremd gewordenen Gegenwart, in der der Mond senkrecht auf und nieder steigt, und der Teufel die Stimme eines "großen, blond gelockten Showmasters" imitiert, um über "am Äther saugende Antennen" seine unguten Einflüsterungen vorzunehmen. Überhaupt wird vieles hörbar, wenn man diese Geschichten liest, auch die "innige Restschwäche für schwerfällig lostorkelnde Rockmusik" des Ich-Erzählers in "Wir kommen und holen dich heim". Meine Lieblingsgeschichte ist allerdings "Was der Pepita-Mann weiß". In gespiegelter Selbstironie berichtet hier der Mitarbeiter einer Eventagentur von einem Schriftsteller, der "wie jeder ernsthaft Schaffende gerade mal zur C-Prominenz gehört". Dieser versteht es meisterhaft, die Erwartungen der "Eventscharlatane" zu unterlaufen, und erzählt, wie ihm einst der Pepita-Mann, bei dem "sich mehr als nur eine Schraube fatal gelockert hatte" mit seinen in lupenreinem Hochdeutsch zu Gehör gebrachten Kenntnissen imponierte. Für alle Freunde und Freundinnen von Georg Kleins dunkler Lustigkeit.