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Gespräche über ein Leben mit John F. Kennedy

Mit einem Vorwort von Caroline Kennedy

Ein ergreifendes Zeitdokument: Kurz nach dem Tod ihres Mannes erzählt Jackie Kennedy von den Jahren an seiner Seite.

Eine der unvergesslichen Frauen des 20. Jahrhunderts erinnert sich an die Ehe mit John F. Kennedy und ihre - privaten wie öffentlichen - Erfahrungen. Ein Resümee, fast 50 Jahre unter Verschluss gehalten: vom Aufstieg eines Weltpolitikers bis zum dramatischen Ende, dem Attentat in Dallas.

In tiefster Trauer über den Verlust ihres dreieinhalb Monate zuvor ermordeten Mannes empfängt Jacqueline Kennedy Anfang März 1964 den Historiker Arthur M. Schlesinger und gewährt ihm sieben Interviews, insgesamt sechseinhalb Stunden lang. Sie gibt ihm überraschende Einblicke in Kennedys Wirken als Senator und späterer Präsident der USA, erzählt von ihren Gesprächen mit ihm, von ihrer Rolle in seiner politischen Karriere. Sie wirft interessante, von feinem Gespür zeugende Schlaglichter auf Begegnungen mit bedeutenden Männern und weltbewegende Ereignisse wie die Kubakrise. Und auch private Belange rücken in den Blick, etwa der Glaube ihres Mannes, die Verbundenheit der Kennedy-Brüder und ihr eigenes Hineinwachsen in die Rolle der First Lady.

"Viele Leute glauben tatsächlich, sie haben eine Vorstellung davon, wer meine Mutter war. In Wirklichkeit aber haben sie nicht die Spur einer Ahnung von ihr." Caroline Kennedy
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 16.01.12
Dieses Buch ist ein zeitgeschichtlicher Schatz von dem schillerndsten Politikerpaar des letzten Jahrhunderts. Diese Art von Memoarien von gleich zwei Personen der politischen Weltgeschichte, ist ein Genuss für jeden, der sich für internationale und amerikanische Geschichte interessiert. Ein Buch mit einer ungeheuren Strahlkraft! Einen großen Anteil an der Gesamtheit des Buches haben der Fragensteller Arthur M. Schlesinger Jr. und Michael Beschloss, der wichtige Fakten zu Namen und Zeitabläufen liefert. Auch enthält das Buch wunderbare Bilder von Jaqueline und JFK. Die Interviews verraten viel über das Privatleben von JFK und über sein politisches Wirken, wie es bisher nicht bekannt war. Einschneidende Episoden im Buch sind die starken Rückenschmerzen von JFK, die er sich auch erfolglos operieren lies, und sein ständiges Leiden deswegen; seine politische Zeit vor der Präsidentschaft und der Weg bis dorthin; dann die Präsidentschaft und der Einzug ins Weiße Haus, dort wo auch die First Lady raumgestalterisch zusätzliche Bekanntheit erlangte. Das Bild das Jacqueline Kennedy von ihrem Mann zeichnet, ist das eines Mannes, der immer neugierig war, der alles wissen wollte, Bücher immer und überall las, der nicht richtig böse werden konnte, der versuchte, vieles richtig zu machen, der genau wusste, wie der politische Apparat funktioniert und dementsprechend dezent aber trotzdem überzeugend auftrat. Und JFK liebte seine Frau und seine Kinder über alles. Manches in dem Buch hätte Jacqueline Kennedy Jahre später sicher nicht mehr so gesagt, darunter u. a. das Frauen für ein politisches Amt nicht geeignet sind.
Portrait

Jacqueline Lee Bouvier Kennedy Onassis, geboren 1929 in Southampton, Long Island, New York, gestorben 1994 in New York City, heiratete 1953 John F. Kennedy. Von Kennedys Vereidigung als 35. Präsident der Vereinigten Staaten am 20. Januar 1961 bis zu seiner Ermordung am 22. November 1963 in Dallas, Texas, war sie die First Lady an seiner Seite.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 478
Erscheinungsdatum 14.09.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-50238-1
Reihe Zeitgeschichte
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 24,5/16,8/3,6 cm
Gewicht 825 g
Originaltitel Historic Conversations on Life with John F. Kennedy
Abbildungen mit zahlreichen Duoton- Fotos
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Kennedy, Gespräche über ein Leben
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 14.02.2012
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wenn ich das Vorwort in diesem Buch richtig verstanden habe, sollten diese Gespräche aus dem Jahr 1964 erst 50 Jahre nach Jacqueline Kennedys Tod veröffentlicht werden. Ihre Tochter hat sich aber aus Gründen, die sie gut erklären kann, bereits jetzt dazu entschlossen. Als junge Witwe erzählt J.Kennedy dem Historiker Schlesinger ... Wenn ich das Vorwort in diesem Buch richtig verstanden habe, sollten diese Gespräche aus dem Jahr 1964 erst 50 Jahre nach Jacqueline Kennedys Tod veröffentlicht werden. Ihre Tochter hat sich aber aus Gründen, die sie gut erklären kann, bereits jetzt dazu entschlossen. Als junge Witwe erzählt J.Kennedy dem Historiker Schlesinger in ausführlichen Sitzungen für sein Tonband aus ihrem Leben mit dem Präsidenten. Einzige Bedingung war: kein Gespräch über seine Ermordung und Beerdigung! Wenn Sie so etwa in meinem Alter oder älter sind, werden Sie sich an vieles aus den Jahren vom Januar 1961 bis November 1963 erinnern können. Wenn Sie jünger sind, kann dieses Buch ein interessanter Einstieg für Sie sein. Bei manchen Passagen war ich schon verblüfft, wie diese Frau, die sich immer aus der Öffentlichkeit heraus gehalten hat, plötzlich "vom Leder zieht"! Ich hoffe, daß jetzt auch noch ihre privaten Tagebücher (z.B. aus der Zeit mit Onassis!) eher veröffentlicht werden, als bisher geplant.