Alles auf Null

Gebrauchsanweisung für die Wirklichkeit

Niels Boeing

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Beschreibung

'Die Uhr tickt. Oder ist eine Bombe in der Gegenwart? Draußen verändert sich etwas, und es fühlt sich nicht gut an.'
Eine Inventur tut not: Niels Boeing nimmt sie in 99 Behauptungen auf 99 Seiten vor. Vom Leben in der Stadt als kritischer Flaneur oder als Beobachter am Schreibtisch, über Versuche, das Leben – und die Stadt – besser zu machen, von Kunstprojekten und Happenings, von Politik und Liebe berichtet er. Es ist an der Zeit, sich selbst als Bürger, als Konsument, als Mensch in die Waagschale zu werfen. Jede Überlegung spitzt sich in einem Slogan zu. 'Profit sucks.' 'Der Ausnahmezustand ist bereits eingetreten.' 'Die wichtigste Technologie ist Zuhören.' 'Opposition ist nicht genug.' 'Zivilisation ist eine Kettenreaktion.' 'Desertiert haufenweise.' So wird durchgespielt, wo und wofür eine kritische, intellektuelle Generation heute, nach ’68, nach ’89, steht.
Alles auf Null legt die Spielräume und Kampfzonen frei, die auf dem Weg aus dem Kapitalismus zu durchqueren sind.

Niels Boeing, 48, Mitglied des Aktionsbetriebs LOMU – local organized multitude, aktiv im Hamburger Netzwerk »Recht auf Stadt«, Reisender und Journalist u. a. für Die Zeit, Freitag, Technology Review. Zuletzt erschien von ihm 2011 bei Edition Nautilus »Alles auf null. Gebrauchsanweisung für die Wirklichkeit«.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 24.08.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89401-747-7
Reihe Nautilus Flugschrift
Verlag Edition Nautilus GmbH
Maße (L/B/H) 21/13,1/1,3 cm
Gewicht 166 g
Abbildungen Illustriert
Auflage 1. Originalveröffentlichung
Illustrator Christoph Schäfer
Verkaufsrang 174164

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  • »Die wichtigste Technologie ist Zuhören.«
    Ich will eine neue Utopie, horche in Gespräche und Threads hinein, möchte die Leute am Kragen packen und schütteln: Denkt nach, denkt nach! Was sollen wir tun, was willst du tun? Werdet konkret!
    Vergeblich. Alle Kanäle sind verrauscht, nur hin und wieder erkenne ich Worte wie »Abschaffung«, »Enteignung«, »Regulierung«, »Solidarität«, aber wer spricht da, wer schafft ab, enteignet, reguliert, ist solidarisch? Dabei wäre der Systemcrash selbst ganz leicht. Ein gut organisierter Bank Run, alle holen einfach ihr Geld ab, und die Kapitalmonarchie steht nackt da, bar aller Guthaben und damit aller Macht.