Europa und der 11. September 2001

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Beschreibung


Am 11. September 2001 erschütterten die Terroranschläge von New York und Washington die Welt. Das Buch unternimmt einen Rückblick auf dieses Ereignis, das sich auch auf Europa in vielfacher Weise ausgewirkt hat. Wie hat man in Europa auf die Terroranschläge reagiert, wie wurden sie wahrgenommen und gedeutet und welche politischen Konsequenzen haben sich daraus ergeben? Diesen Fragen gehen die Autorinnen und Autoren in ihren Beiträgen über Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Polen und das neutrale Österreich exemplarisch nach. Die europaweiten Debatten über den Irakkrieg und das damit einhergehende brüchige Verhältnis zwischen Europa und den USA werden ebenso beleuchtet wie 9/11 als Medienereignis. Thematisiert werden auch die Kontroversen über Amerikakritik und Antiamerikanismus einerseits sowie über Terror, Sicherheit und Islam(feindlichkeit) andererseits.

Monika Bernold ist Historikerin und Medienwissenschafterin. Lehrt am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft, Universität für Musik und darstellende Kunst/mdw und am Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien..
Reinhard Heinisch istProfessor für Österreichische Politik in vergleichender Perspektive an der Universität Salzburg, wo er auch den Fachbereich Politikwissenschaft und Soziologie leitet. In seiner Forschung beschäftigt sich Reinhard Heinisch mit dem Populismus, den politischen Parteien und der Demokratie. Von 2011 bis 2018 war Reinhard Heinisch Leiter der Arbeitsgruppe Demokratie der Österreichischen Forschungsgemeinschaft. Neben einer regen internationalen Publikations-, Vortrags-, und Lehrtätigkeit fungierte er als Konsulent für Organisationen und Regierungsstellen und betätigt sich als Gastkommentator in nationalen und internationalen Medien. Reinhard Heinisch ist Träger des Wissenschaftspreises des M. Lupac-Stiftung des österreichischen Parlaments..
Margit Reiter ist Unversitätsdozentin und Projektleiterin am Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien, leitet derzeit das Projekt: Perzeptionen von.
ao. Univ Prof. Dr. Helga Embacher ist Zeithistorikerin am Fachbereich Geschichte an der Universität Salzburg. Zu ihren derzeitigen Forschungschwerpunkten zählten jüdische Geschichte, Nationalsozialismus, Antisemitismus. Sie leitete das FWF-Forschungsprojekt (Neuer) Antisemitismus und Antiamerikanismus in Frankreich, Großbritannien und Deutschland und ist derzeit Leiterin des Forschungsprojekts Diskurse zum Holocaustgedenken, Juden und Israel unter Muslimen im Kontext von Islamfeindlichkeit (finanziert vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank)

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Margit Reiter, Helga Embacher
Seitenzahl 281
Erscheinungsdatum 30.06.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-205-78677-1
Verlag Böhlau Wien
Maße (L/B/H) 24/15,8/2,3 cm
Gewicht 500 g
Abbildungen ca. 9 schwarzweisse -Abbildungen

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  • Margit Reiter/Helga Embacher
    Einleitung

    Hanna K. Ulatowska
    Eine Geschichte vom Überleben:
    Rückkehr in die Vergangenheit

    Eugen Freund
    400 Meter über dem Meer
    Erinnerungen an das World Trade Center

    Margit Reiter
    „Uneingeschränkte Solidarität“? Wahrnehmungen und Deutungen des 11. September in Deutschland

    Helga Embacher
    „A Special Relationship“
    Der 11. September und seine Folgen in Großbritannien

    Christian Muckenhumer
    Von der Allianz zur Dissonanz
    Der 11. September 2001 in Frankreich

    Filip Fetko
    Der 11. September und das „Neue Europa“
    Reaktionen in Ostmitteleuropa am Beispiel Polen

    Margit Reiter
    Signaturen des 11. September 2001 in Österreich

    Reinhard Heinisch
    Ungeliebt und unverstanden – Die Beziehungen zwischen den USA und Europa aus amerikanischer Sicht

    Wolfgang Aschauer
    Die terroristische Bedrohung, kulturelle Wandlungsprozesse und Islamophobie in Europa

    Monika Bernold
    9/11 als transnationales Medienereignis
    Wissensproduktionen und Diskursstränge 2001–2010

    Chronologie 2001–2011

    Literaturauswahl

    Kurzbiographien der Autor/inn/en