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Agent 6

Leo Demidow Band 3

"Former secret police agent Leo Demidov is thrown into a foreign conflict and is forced to question and confront everything he ever thought he knew about his country, his family, and himself"--Provided by publisher.

Portrait
1979 geboren wuchs Tom Rob Smith in Norbury, dem Süden Londons auf. Seine Eltern, Antiquitätenhändler, unterstützten ihn in den harten Zeiten seiner Karriere als Schriftsteller, da sie wussten welch ein Durchhaltevermögen als Selbstständiger abverlangt wird in Zeiten der Rückschläge und finanziellen Engpässen. Mit seiner älteren Schwester, dem jüngeren Bruder und einem Hund namens Wolfgang wohnte die Familie über dem Antiquitätengeschäft der Eltern. Von Kindheit an liebte Tom Rob Smith Geschichten aller Art, gleich ob Abenteuer, Science-Fiction, Historie oder Mythologie in Film, Spielen oder Büchern. Im Alter von zwölf Jahren schrieb er sein erstes Buch. Sein Krimidebüt ist bis heute noch als Erinnerung unveröffentlicht in seinem Besitz. Erstaunlich aber schon die Phantasie in jungen Jahren, denn sein Krimi, den er "The Literate" taufte, handelt von einem Serienkiller aus Los Angeles, der Gedichte bei seinen Opfern hinterlässt. Mit 16 startete er auf Aufforderung seines Lehrers hin Theaterstücke zu schreiben. Tom Rob Smith beschreibt diese Zeit als Meilenstein seiner Karriere, weil er sich der Wirkung seiner Worte bewusst wurde. Später studierte er erst an der Universität Cambridge, wo er 2001 graduierte. Das nachfolgende Jahr verbrachte Tom Rob Smith in Italien und studierte dort Creative Writing. Nach seinem Abschluss arbeitete er erfolgreich als Drehbuchautor und half bei einigen anderen Projekten rund ums Schreiben. Als er sich jedoch Selbstständig machte und von seinem Ersparten leben musste, waren es vor allem seine Eltern, die ihm rieten die Nerven zu bewahren und durchzuhalten. Schließlich konnte er sein Debütthriller "Child 44" veröffentlichen und direkt renommierte Auszeichnungen ernten. Bislang wurde sein Thriller in 26 Sprachen übersetzt. Sein nächster Roman "Kolyma" erschien sogar in der deutschen Übersetzung schneller auf dem Markt als die Originalfassung. Der Shooting-Star Tom Rob Smith wird nicht nur wegen seinem beklemmend realistischem Debüt und seinem vielversprechendem Folgethriller, als einer der neuen Krimibestsellerautoren gesehen. Als Sohn einer schwedischen Mutter und einem englischem Vater lebt Tom Rob Smith seit seiner Geburt in London.

Meinung der Redaktion
Wem die Geschichten rund um die Serienmorde in Kind 44 gefallen haben, der sollte auf jeden Fall einen Blick auf Kolyma werfen. Mit unerbittlicher Härte zeigt Tom Rob Smith wieder einmal einen Teil der Weltgeschichte wie kaum einer sie kennt. Die Seiten blättern sich ganz von alleine, den Leser zu fesseln versteht Tom Rob Smith.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 672
Erscheinungsdatum 01.01.2012
Sprache Englisch
ISBN 978-1-4555-0726-9
Reihe Child 44 Trilogy 3
Verlag Grand Central Publishing
Maße (L/B/H) 22,9/16/5,1 cm
Gewicht 930 g
Buch (gebundene Ausgabe, Englisch)
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Kundenbewertungen

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2 Bewertungen
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Super
von Dirk am 28.08.2013
Bewertet: Taschenbuch

Sehr spannendes und gut zu lesendes Buch. Den Titel ist vielleicht nicht der beste, aber die Spannung stimmt. Ein sehr unterhaltsamer Agententhriller, der in verschiedenen Kontinenten zu ganz verschiedenen Zeiten spielt.

Intensiver, aber teilweise etwas träger Kalter-Kriegs-Thriller
von Elwe aus Norden am 10.02.2013
Bewertet: Taschenbuch

Über einen Zeitraum von 30 Jahren spannt sich 'Agent 6' - er beginnt mit dem Besuch des populären, schwarzen Sängers Jesse Austin in Moskau und dem unfreiwillig-komischen, aber gleichzeitig zutiefst bedrohlichen Schmierentheater, das für ihn inszeniert wird, um sein Bild vom Kommunismus nicht zu beschädigen. Leo Demidow, der rus... Über einen Zeitraum von 30 Jahren spannt sich 'Agent 6' - er beginnt mit dem Besuch des populären, schwarzen Sängers Jesse Austin in Moskau und dem unfreiwillig-komischen, aber gleichzeitig zutiefst bedrohlichen Schmierentheater, das für ihn inszeniert wird, um sein Bild vom Kommunismus nicht zu beschädigen. Leo Demidow, der russische KGB-Offizier, der sich um Austin kümmern soll, lernt während dieser Tage seine zukünftige Frau Raisa, eine Lehrerin, kennen. Dann ein Sprung - 15 Jahre später reisen sowjetische Schüler nach New York zu einem Friedenskonzert. Raisa, ihre Lehrerin, begleitet sie, und mit ihr die beiden Töchter. Leos schlimmste Befürchtungen werden wahr, als es ein Attentat auf Jesse Austin gibt, und ausgerechnet Raisa die Täterin sein soll, die auch selbst dabei stirbt. Leos Suche nach der Wahrheit dauert weitere 16 Jahre an, und führt nach einer misslungenen Grenzüberquerung bei Finnland zunächst für viele Jahre nach Afghanistan... Ich bin ein wenig gespalten, was dieses Buch angeht - weil es einerseits rasend spannende Passagen gibt und durch die extrem glaubwürdige Darstellung der Kalte-Krieg-Geheimdienste sich einem der Magen zusammenzieht vor Mitgefühl mit den Protagonisten. Andererseits verschwindet aufgrund der großen Zeitsprünge aber ab der Mitte ein wenig der rote Faden. Man verliert das Ziel aus den Augen, die Jagd auf den Mörder von Leo Demidows Frau. Das drückt m.E. das Leseerlebnis insbesondere im letzten Abschnitt etwas, wenn es darum geht, einen zu diesem Zeitpunkt 16 Jahre alten Mord aufzuklären. Ich habe erst im Nachhinein festgestellt, dass es bereits zwei Vorgänger zu diesem Buch mit dem gleichen Protagonisten gibt, habe 'Agent 6' also wie einen Einzelroman gelesen (was übrigens auch sehr gut funktioniert). Der Roman ist kein klassischer Krimi oder Thriller, sondern sehr eigenständig - gerade weil die Ideologien der 60er Jahre eine so starke Rolle spielen. Es geht weniger um vordergründige Action (die gibts natürlich auch), sondern vielmehr um das Innenleben der Figuren, um ihre Motivation und Triebkräfte und das Zerren zwischen persönlichem Wertesystem und ideologischer Zugehörigkeit. Das ist sehr faszinierend und macht auch einen Gutteil des Reizes bei diesem Buch aus. Die Gedankenwelt eines Leo Demidow, der als KGB-Agent anfänglich fest an die Richtigkeit seines Tuns glaubt, und die daraus erwachsenden Tragödien, die sich nur bis zu einem bestimmten Punkt rechtfertigen lassen, fesselt beim Lesen enorm. Das Gefühl der Ausgeliefertheit an Staatssysteme, die auf unzählige Spione und eine aufgeblähte Geheimpolizei gründen, ist intensiv zu spüren und abgründig gut auf den Punkt gebracht. Dazu kommt, dass das Buch ausgesprochen gut und intelligent geschrieben ist. Irritierend fand ich zu Beginn, dass wörtliche Rede nicht als solche ausgezeichnet, sondern als Kursivstellung mit Anstrich am Anfang gekennzeichnet ist. Damit hatte ich als Leser bis fast zum Schluss das Gefühl, Gedanken statt Gesprochenes zu lesen. Das ist aber nicht dramatisch und man gewöhnt sich daran. Insgesamt würde ich die Lektüre durchaus weiterempfehlen, es ist ein lesenswerter Thriller mit viel Tiefe, exzellent recherchiert, dem auch gewisse Schwächen im zweiten Teil der Handlung keinen dramatischen Abbruch tun.

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