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Schneegedichte

Nichts ist wie Schnee. Der Schnee, der dort, wo er fällt, die Landschaft übernimmt. Sie verändert und gleichzeitig transzendiert. Schnee hat etwas Absolutes, etwas Klares, etwas Immenses. Das, »was / wir uns entschlossen / Schnee zu nennen« (Günter Kunert), ist eine Textur der Schönheit und zugleich des Fremden. Ein Phänomen mit magischer Qualität.

SCHNEEGEDICHTE bringt neunzig deutschsprachige Dichter der letzten hundert Jahre zusammen, die diesem Phänomen nachspüren. Die dem Schnee Raum geben und diesem Raum eine Sprache – voller neuer Bilder und ungehörter Worte. Schnee kann hier alles sein, und alles kann Schnee sein, erratisch und unfassbar.

So wie es um Schnee geht, als Kontrastmittel oder Verstärker, als Element der Gefühlswelt oder der Zauberhaftigkeit, so geht es auch um ein Panorama der Lyrik des letzten Jahrhunderts. Es ist immer Schnee, aber er ist immer anders. Funkelnd und vielschichtig und überraschend. Ein Buch, das über etwas scheinbar Vertrautes interessante Einblicke in poetische Individualität gewährt.
Rezension
»Eine willkommene Verlockung gerade auch für Leser, die Scheu vor Gedichten haben.»
Meike Fessmann, Der Tagesspiegel
Portrait
Ron Winkler, geboren 1973 in Jena, lebt in Berlin. Von ihm erschienen bisher fünf Gedichtbände, zuletzt »Karten aus Gebieten« (2017). Herausgeber verschiedener Anthologien, darunter »Schneegedichte« (2011). Für seine Texte erhielt er den Leonce-und-Lena-Preis, den Mondseer Lyrikpreis, den Lyrikpreis München und den Basler Lyrikpreis. Zu seinen Übersetzungen zählen ausgewählte Gedichte von Billy Collins und ein Roman von Forrest Gander sowie »Little Boy« von Lawrence Ferlinghetti. 2020 ist er Stadtschreiber zu Rheinsberg.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Leder
Herausgeber Ron Winkler
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 01.09.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89561-215-2
Verlag Schöffling
Maße (L/B/H) 19,6/11,6/2,3 cm
Gewicht 257 g
Auflage 1. Auflage (Originalausgabe)
Buch (Leder)
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"Ohne Lehrerlaubnis fällt draußen Schnee"
von einer Kundin/einem Kunden aus Paderborn am 16.12.2011

Schön wär's. Aber auch wenn es bislang nicht wie aus "offenem Mehlsack" vom Himmel herabgestäubt kommt - mit diesen Schneegedichten lässt sich die Abwesenheit der Flocken einstweilen überstehen, sie sprenkeln nicht nur den samtig blauen Einband. Wir finden "Schneerätseltiere" und lernen: "von manchen schneewittchen/geht ein fein... Schön wär's. Aber auch wenn es bislang nicht wie aus "offenem Mehlsack" vom Himmel herabgestäubt kommt - mit diesen Schneegedichten lässt sich die Abwesenheit der Flocken einstweilen überstehen, sie sprenkeln nicht nur den samtig blauen Einband. Wir finden "Schneerätseltiere" und lernen: "von manchen schneewittchen/geht ein feines knistern aus".