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Der Plan

Kurz vor der Wahl zum Senator wird David Norris von einer Jugendsünde eingeholt und dafür von der Presse zerrissen. Als er die Wahl verliert, sabotiert das den Plan, den Gott für Norris zu Gunsten der Welt entworfen hatte. Plötzlich tauchen Männer auf, die Norris' Leben mit göttlichem Segen wieder auf Kurs bringen, der ihn trotzdem noch ins Weiße Haus führen soll. Doch Norris' Begegnung mit Ballerina Elise gefährdet diesen Plan, denn Liebe auf den ersten Blick und Verschiebung von Prioritäten ist darin nicht vorgesehen.
RezensionBild
Der HD-Transfer wirkt im Gesamten etwas zu dunkel. Es fehlt an Kontrast, insbesondere dunklen Flächen mangelt es daher deutlich an Abstufung und erkennbaren Details. Konturen sehen dadurch oft etwas grober aus. Die Farben sind satt und einigermaßen natürlich, aber ohne Esprit (Videolook). Der Schwarzwert ist durchgehend tief, so dass Konturen zumindest vorhanden sind. Objektkanten wirken nachgeschärft, bisweilen meint man Doppelkonturen zu erkennen (Stichwort „Blauschimmer“ an hellen Kanten). Da es mit der Bildtiefe nicht so weit her ist, hält sich die Plastizität oft in Grenzen. Positive Beispiele finden sich am ehesten bei Außenaufnahmen mit Tageslicht. Den gesamten Transfer durchzieht ein grobkörniges Rauschen, das sich besonders im meist weicheren Bildhintergrund deutlicher erkennen lässt. Das Bild wirkt dadurch nie ganz ruhig. Der Transfer erfolgte mit einer durchschnittlich hohen Bitrate von über 30 Mbps, was Blockstrukturen nur selten den Weg ebnet. Gänzlich abwesend sind sie jedoch nicht.

Auch wenn der etwas grobe Gesamteindruck sicherlich gewollt ist, so enttäuscht der Transfer für einen topaktuellen Blockbuster doch etwas. Das Ergebnis ist doch einiges von den aktuellen Referenzen entfernt und so reicht es nur zu guten sieben Punkten!
RezensionBonus
Zum Hauptfilm gibt es Untertitel in etlichen Sprachen, darunter auch Deutsch und Englisch. Selbiges gilt für die Featurettes und den Audiokommentar. Drei Featurettes von knapp 20 Minuten Laufzeit geben einen kleinen Einblick in Produktionsdetails. So handelt „Quer durch New York“ vom heimlichen dritten Hauptdarsteller, dem Drehort New York, mit all seinen vielen Perspektiven und Panoramen. In “Vom Schicksal entschieden“ geht es vorwiegend um die Story der Hauptpersonen. “Die Entstehung von Elise“ zeigt den großen Aufwand, den Darstellerin Emily Blunt für die Glaubwürdigkeit ihrer Figur auf sich nahm. Der filmlange Audiokommentar von Regisseur George Nolfi geht nur selten auf Produktionsdetails ein, sondern schildert überwiegend Hintergründe und Inhalte der Story, die gerade im Bild zu sehen ist. Ab und an gibt es noch Anekdoten und Details zu Drehorten. Durchaus informativ, aber nicht nur aufgrund der Monotonie des Sprechers nicht ganz so aufregend wie etwa bei einem aufwendige(re)n Effekte-Blockbuster. Darüber hinaus gibt es noch fünf gelöschte und erweiterte Szenen von knapp 7 Minuten Laufzeit zu begutachten. Diese halten aber nicht wirklich aufschlußreiches oder notwendiges Filmmaterial bereit. Wer\'s mag kann sich mit dem interaktiven Feature “Meine Szenen“ noch seine eigene Auswahl an Lieblingsszenen auswählen und anschließend abspielen lassen. Das Menü hat den Universal-typischen aufgeräumten Einheitslook, den man seit Start der Blu-ray vom Anbieter gewohnt ist.
RezensionTon
Während der Bildtransfer schwächelt, kann man der Vertonung nur wenig vorwerfen. Zwar ist es wie von Universal gewohnt so, dass lediglich das Original in DTS-HD daherkommt, doch stehen die Abmischungen in den anderen Sprachen aufgrund des gleichen Ausgangsmaterials und der Topaktualität des Masters dem Original kaum nach. Obwohl es keine wirklich großen Toneffekte gibt und sich die Dynamik weitestgehend als eher etwas zurückhaltend erweist, handelt es sich doch um einen guten Sound. Der Surroundmix in Sachen Hintergrundgeräusche und Score sorgt für die angenehme, realistische Atmosphäre. Stereo-Splitting gibt es hier nicht nur auf der Front, sondern auch auf den Rears. Der Klang bietet das gesamte Frequenzspektrum auf, einzig die ganz tiefen Bässe fehlen handlungsbedingt. Die Stimmen kommen stets klar und sauber aus dem Center. Ein Lob verdient die Feinabstimmung hinsichtlich Basssteuerung und Dynamik beim Score, der eines der Highlights des insgesamt eher ruhigen, aber stimmungsvollen Films ist.
Zitat
DER PLAN basiert auf der Kurzgeschichte „Adjustment Team“ aus der Feder von Philip K. Dick, dem Autor, der in den letzten drei Jahrzehnten schon für so manche SciFi-Filmidee herhalten musste. Als (positive) Beispiele seien hier BLADE RUNNER und TOTAL RECALL genannt, die als Filme bis heute Kultstatus genießen. Nun, ob das DER PLAN auch gelingt, dürfte bezweifelt werden – zumindest, wenn man rein von Action, Ausstattung und großen Effekten ausgeht. Denn all das gibt es hier nur wenig, obwohl mit Matt Damon in der Hauptrolle durchaus jemand auf den Plan tritt, der sich im Actionfach bestens auskennt und der dabei recht glaubwürdig rüberkommt (BOURNE TRILOGIE). Er darf ansatzweise auch hier beweisen, dass er schnell auf den Beinen ist und zuschlagen kann, doch das Ganze weniger als Top-Agent, sondern vielmehr als reine Selbstverteidigung und –erhaltung. Das passt dann auch nicht so richtig toll zu seiner Figur eines Senatoren-Anwärters, der ansonsten eher bieder daherkommt – hier hätte etwas mehr Profil (und Vergangenheitsinfo) zur Glaubwürdigkeit der Handlungen beigetragen.

Doch der Reihe nach…David Norris (Matt Damon) ist ein aufstrebender Politiker, der für den Senatorenposten in seiner Heimatstadt New York kandidiert. Dass er in der Vergangenheit auch mal fest zugeschlagen hat, wird ihm zum Verhängnis und er verliert die Wahl. Dafür trifft er auf die attraktive Tänzerin und Choreographin Elise (Emily Blunt), die gerade auf einer Hochzeit unangenehm auffiel, was sie Norris sofort sympathisch macht. Eine schicksalhafte Begegnung so wie es scheint, denn er verliebt sich bei dieser einmaligen Begegnung Hals über Kopf in sie. Es vergehen drei Jahre, die politische Karriere von Norris inzwischen auf Eis, als sich die beiden durch Zufall erneut begegnen. Doch diese Begegnung sollte nicht sein, denn sie passt nicht in den „großen Plan“, den das geheimnisvolle ‚Planungsbüro’ für Norris und Elise vorsieht. Von den ‚Planungsagenten’ nur soweit aufgeklärt, dass er Elise nie wieder sehen darf, da er zu Höherem bestimmt ist, will er seine Liebe nicht aufgeben und dem vermeintlichen Schicksal ein Schnippchen schlagen. Doch das passt den Planungsagenten so gar nicht in den Kram und so sehen sie sich fortan dazu angetrieben trick- und effektreich das weitere Zusammensein von Norris und Elise zu verhindern bis schließlich die endgültige, schicksalhafte Entscheidung ansteht…

Die Vorlage beschäftigt sich mit einigen der großen Themen der Menschheit: Schicksal, freier Wille, Liebe. Im Film meint man, dass die Romanze deutlich in den Mittelpunkt gestellt und das Mystische etwas an den Rand gedrängt wird. So ist DER PLAN weniger ein richtiger Science Fiction Film, als vielmehr ein Mix aus Lovestory, Thriller und Mystery. Die Agenten des Planungsbüros erinnern ein wenig an die grauen Herren aus Michael Endes MOMO, optisch erinnert der Film ein wenig an INCEPTION (jedoch weniger aufwendig, aber auch gut fotografiert). Man sieht schon, der Mix ist etwas sperrig und die Story leicht verworren und oft zu eindimensional. Es fehlt an Erklärungen, einiges erscheint unlogisch und es mangelt an abwechslungsreichen Ideen und Wendungen. Den halben Film lang rennt Matt Damon durch das toll eingefangene New York, das auch Facetten zeigt, die bisher eher wenig in Filmen gezeigt wurden und der Trick mit den „Jumper-Türen“ ist nach der Mitte des Films und deren Erklärung auch nicht mehr so sensationell.

Insgesamt ist der Film zwar durchaus unterhaltsam und bietet auch ein gewisses Maß an Spannung, doch vieles ist vorhersehbar und zieht sich in die Länge. Bei den wenigen Aufklärungsversuchen über Ursprung und Sinn des „Plans“ (und wer dahinter steckt) hätten 90 Minuten für ein kurzweiligeres Vergnügen auch gereicht – und ein paar aufregendere Action-Momente hätten es auch ruhig ein dürfen, denn immerhin spielt mit Matt Damon ja auch ein Teilzeit-Action-Held mit! So darf man sich erst nach fast zwei Stunden seinen eigenen Gedanken und Interpretationen hingeben…

Die Blu-ray enttäuscht in Sachen Bildqualität, während die Vertonung durchaus gelungen und atmosphärisch ausfällt. Die Extras sind überwiegend belanglos.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 21.07.2011
Regisseur Georges Nolfi
Sprache Chinesisch, Deutsch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Isländisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Schwedisch, Spanisch (Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spani
EAN 5050582833072
Genre Thriller
Studio Universal Pictures Customer Service Deutschland/Österreich
Originaltitel The Adjustment Bureau
Spieldauer 106 Minuten
Bildformat 16:9 (1,85:1), HD (1080p)
Tonformat Deutsch: DTS 5.1, Französisch: DTS 5.1, Italienisch: DTS 5.1, Spanisch: DTS 5.1, Japanisch: DTS 5.1, Englisch: DTS HD 5.1
Verkaufsrang 2530
Verpackung Softbox im Schuber
Film (Blu-ray)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Schicksal
von Tautröpfchen am 12.06.2014
Bewertet: Medium: DVD

Glauben Sie an das Schicksal? „Der Plan“ ist der erste Film von George Nolfi, der zuvor an den Drehbüchern von Filmen wie Timeline, Ocean’s 12 oder Das Bourne-Ultimatum mitgearbeitet hat. Der Film erzählt die Geschichte eines Mannes, der durch Zufall erfährt, dass sein bisheriges Leben und das aller anderen, fremdbestimmt si... Glauben Sie an das Schicksal? „Der Plan“ ist der erste Film von George Nolfi, der zuvor an den Drehbüchern von Filmen wie Timeline, Ocean’s 12 oder Das Bourne-Ultimatum mitgearbeitet hat. Der Film erzählt die Geschichte eines Mannes, der durch Zufall erfährt, dass sein bisheriges Leben und das aller anderen, fremdbestimmt sind und fortan versucht gegen den Plan anzukämpfen, um mit der Liebe seines Lebens zusammen sein zu können. Ich empfand den Film als gut umgesetzt, mit tollen Schauspielern und großartiger Kulisse. Mit der philosophischen Frage, ob es ein Schicksal gibt oder ob wir selbst für unser Leben und unsere Handlungen verantwortlich sind, regt zusätzlich zum Nachdenken an. Obwohl keiner von den berühmtesten Werken von Matt Damon und Emily Blunt, ist er doch sehr sehenswert und wird von mir gerne für einen gemütlichen Fernsehabend weiterempfohlen.

Interessantes und immerwährendes Thema
von Querleserin am 25.09.2011
Bewertet: Medium: DVD

wurde mit diesem Film aufgegriffen und sehr gut umgesetzt. Haben wir unser Schicksal selbst in der Hand oder sind geheime Mächte am Werk, die unser Leben steuern? --- stellen Sie diese Frage in einer Runde = zündende Konversation! Um den Plan, die Vorsehung durchzusetzen greifen im Film mysteriöse Agenten auf ungewöhnliche M... wurde mit diesem Film aufgegriffen und sehr gut umgesetzt. Haben wir unser Schicksal selbst in der Hand oder sind geheime Mächte am Werk, die unser Leben steuern? --- stellen Sie diese Frage in einer Runde = zündende Konversation! Um den Plan, die Vorsehung durchzusetzen greifen im Film mysteriöse Agenten auf ungewöhnliche Mittel zu. Dass dies, die einen kitschig finden, kann ich mir vorstellen - surreale Effekte braucht es wohl aber einfach um dieses Thema so umzusetzen, dass es uns gedanklich anregt. Das war schon zu Zeiten von Momo so oder auch in dem tollen und rasanten Film Inception... So auch hier: tolle Besetzung der Hauptrollen und spannend, ob es dem ehrgeizigen Politiker gelingt, sich den Mächten zu widersetzen und seine neu entdeckte Balletttänzerin kennen zu lernen. Sehenswert für alle die mehr wollen als kurzweilige 100 Minuten!

Schicksalhafte Begegnung
von Pascale Leuenberger aus Basel am 09.08.2011

Schauspielerische Superleistung von Damon und Blunt! Weil die Zusammenarbeit der beiden Hochtalentierten derart stark harmoniert, vergesse ich bei manchen Szenen, dass es sich "bloss" um einen Spielfilm und nicht um eine Doku handelt. Die Themen wahre Liebe, Schicksal und Bestimmung werden auf liebevolle Weise dargestellt, je... Schauspielerische Superleistung von Damon und Blunt! Weil die Zusammenarbeit der beiden Hochtalentierten derart stark harmoniert, vergesse ich bei manchen Szenen, dass es sich "bloss" um einen Spielfilm und nicht um eine Doku handelt. Die Themen wahre Liebe, Schicksal und Bestimmung werden auf liebevolle Weise dargestellt, jedoch zugleich modern und schnörkellos umgesetzt. Grossartig!