Tim und Struppi 20. Die Juwelen der Sängerin

Die Juwelen der Sängerin

Tim und Struppi Band 20

Hergé

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Beschreibung


Tolle Abenteuer für Leseanfänger 

Frühling auf Schloss Mühlenhof! Tim und Kapitän Haddock wollen sich bei ein paar ausgedehnten Spaziergängen von ihren Abenteuern erholen, und Professor Bienlein findet endlich Zeit für seine geliebte Rosenzucht. Aber als plötzlich und unangemeldet die berühmte Operndiva Bianca Castafiore und ihr Gefolge Einzug halten, ist es mit der himmlischen Ruhe vorbei. Zu allem Überfluss scheint die schrille Sängerin wild entschlossen zu sein, ausgerechnet Kapitän Haddock in den Hafen der Ehe zu lotsen...

Ein Comic-Klassiker für Kinder und Erwachsene 

Die Comichefte von Tim und Struppi sind klassische  Abenteuergeschichten, die für  Kinder ab 8 Jahren geeignet sind. Sie sind spannend, fantasievoll und deshalb auch für  Erstleser zum Lesen lernen genau das Richtige. 

Auf der ganzen Welt lesen Kinder die Abenteuer von Tim und Struppi, eine der bekanntesten Comic-Serien überhaupt. Seit über 90 Jahren begeistern Tim und seine Freunde Leser aller Altersklassen, die gespannt verfolgen, wie Tim, Struppi, Kapitän Haddock, Professor Bienlein oder Schultze und Schulze fiesen Typen das Handwerk legen.  

Wie flucht  Käpt'n Haddock immer so gern? Mast- und Schotbruch!  

Auf ins Abenteuer!

Hergé, mit bürgerlichem Namen Georges Rémi, wurde 1907 in Etterbeek bei Brüssel geboren. Seine erste Zeichnung veröffentlichte er 1921 in der Zeitschrift "Jamais assez", und in den folgenden Jahren fertigte er vor allem für belgische Pfadfinder-Zeitschriften Illustrationen und Vignetten an.

1924 zeichnete er mit "Les Aventures de Totor" seine erste Bildergeschichten-Serie, in der er im Laufe der nächsten Jahre immer häufiger auf formsprachliche Elemente US-amerikanischer Zeitungs-Strips zurückgriff. So tauchten zum Beispiel Sprechblasen in seinen Zeichnungen auf, die von den beigestellten Versen abweichende Dialogtexte enthielten.

Am 10. Januar 1929 schließlich erschien in "Le Petit Vingtiéme" die erste Folge einer Geschichte mit dem Titel "Tintin, Reporter du Petit Vingtiéme, au Pays de Soviets": das erste Abenteuer von "Tim und Struppi".

Schon im Jahr darauf veröffentlichte Hergé mit "Stups und Steppke" eine zweite Serie in "Le Petit Vingtiéme", außerdem zeichnete er zu dieser Zeit sämtliche Illustrationen und Titelblätter des wöchentlichen Magazins, für dessen Gestaltung er allein verantwortlich war.

Aufgrund der großen Popularität, die "Tim und Struppi" genoss, wurden die Abenteuer des Reporters und seines Foxterriers ab 1930 jeweils nach Beendigung des Vorabdrucks im Magazin als Album herausgegeben.

1931 begann Hergé mit der kurzlebigen Serie "Paul und Virginia bei den Langohrindianern", 1936 liefen die etwas erfolgreicheren Abenteuer von "Jo, Jette und Jocko" in "Le petit Vingtiéme" an. Dann warf der II. Weltkrieg seine Schatten voraus: "Jo, Jette und Jocko" wurde am 24. September 1939 mitten in der Handlung abgebrochen, das aktuelle "Tim und Struppi"-Abenteuer "Im Reiche des Schwarzen Goldes" lief noch bis zum 8. Mai 1940 weiter, blieb dann aber ebenfalls zunächst unvollendet liegen.

Noch im selben Jahr erhielt Hergé das Angebot, "Tim und Struppi" für "Le Soir" weiterzuzeichnen. So erschien am 17. Oktober die erste Folge von "Die Krabbe mit den goldenen Scheren" in der auflagenstarken katholisch-konservativen Tageszeitung.

Sein von der Papierrationierung betroffener Verleger Casterman bat Hergé, den Umfang seiner Alben zu reduzieren, dafür sollten die bisher schwarzweißen Comics in Zukunft farbig gedruckt werden. Da diese Regelung auch für alle bereits erschienenen Alben galt, musste Hergé, um den plötzlich gestiegenen Arbeitsaufwand zu bewerkstelligen, erstmals Assistenten beschäftigen. Seine ersten Mitarbeiter wurden Alice Devos und Edgar P. Jacobs.

Nach dem Krieg nahm die Arbeit nicht ab, im Gegenteil: Am 26. September 1946 erschien die erste Ausgabe der flämischen Version der Zeitschrift "Tintin", am 28. Oktober 1948 folgte das französische Gegenstück. Die farbigen "Tim und Struppi"-Alben verkauften sich besser als die schwarzweißen, Hergés Verantwortungsgefühl wuchs mit jedem neuen Abenteuer, gründliche Recherchen nahmen im Arbeitsprozess einen immer größeren Raum ein. All das führte 1950 zur Gründung des Studio Hergé. Zu seinen kreativsten Mitarbeitern zählten im Laufe der Jahre neben Jacobs vor allem Bob de Moor, Jacques Martin und Roger Leloup.

Mit seiner klaren Linienführung, der "Ligne claire", wurde Hergé zum einflussreichsten Comic-Künstler Europas. Er starb 1983. In seinem Testament hatte Hergé verfügt, dass "Tim und Struppi" von keinem anderen Zeichner weitergeführt werden dürfe. Eine letzte, vor seinem Tod nicht mehr fertig gestellte Geschichte mit dem Titel "Tim und die Alpha-Kunst" wurde 1986 als Fragment veröffentlicht.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 64
Altersempfehlung 8 - 10 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 22.02.1999
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-73240-8
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 29,5/22/0,5 cm
Gewicht 254 g
Originaltitel TINTIN LES BIJOUX DE LA CASTAFIORE
Abbildungen farbige Illustrationen
Auflage 14. Auflage
Verkaufsrang 27035

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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von Anna Erhardt aus Münster am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Haddock bekommt Besuch und das leider nicht gerade von jemandem, den er so gerne hat. Aber Tim und Struppi sind ja da um ihrem Freund zu helfen.

Ha! Welch Glück!
von Der Geographist aus Münster am 03.07.2006

Hergé schafft es das beschauliche Leben auf Schloss Mühlenhof durch den plötzlichen Besuch der berühmt-berüchtigten Sängerin Bianca Castafiore so aufregend werden zu lassen, dass das Album ohne Ortswechsel auskommt. Der wäre wegen des an den Rollstuhl gefesselten Kapitän Haddock und der nicht abreisen wollenden Diva auch gar nic... Hergé schafft es das beschauliche Leben auf Schloss Mühlenhof durch den plötzlichen Besuch der berühmt-berüchtigten Sängerin Bianca Castafiore so aufregend werden zu lassen, dass das Album ohne Ortswechsel auskommt. Der wäre wegen des an den Rollstuhl gefesselten Kapitän Haddock und der nicht abreisen wollenden Diva auch gar nicht möglich. Ein Mix aus komischen Situationen zwischen den zahlreichen altbekannten Charakteren und einem scheinbaren Kriminalfall macht dieses „Abenteuer“ zu einem echten Lesevergnügen für den erfahrenen „Tim und Struppi“-Fan.


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