Schroedel Interpretationen

Max Frisch: Homo faber

Schroedel Interpretationen Band 11

Gisela Wand

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Beschreibung


Die Schroedel Interpretationen bieten anspruchsvolle, doch verständlich und interessant geschriebene Darstellungen und Deutungen von wichtigen Werken der deutschen Literatur. Die Bände der Reihe eignen sich besonders zur Vorbereitung auf Referate, Hausarbeiten, Klausuren und Prüfungen.

In Max Frischs "Homo faber. Ein Bericht" (1957) kommt ein Mann sich selbst auf die Spur. Für den Leser wie in einer Detektivgeschichte spannend, gelangt der Ingenieur Walter Faber allmählich zu der Gewissheit, dass die junge Frau, die er liebt, seine Tochter ist. Faber ist Realist; er glaubt nicht an Schicksal und tragische Fügung. Und doch erleidet dieser nüchtern-ironische, moderne Mensch ein Schicksal, das Züge einer antiken Tragödie hat.

Im vorliegenden Band wird unter anderem ausgeleuchtet, mit welcher Erzählkunst der Autor die eindimensionale Weltsicht Fabers ins Mehrdimensionale aufbricht und erweitert.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 16.02.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-507-47718-6
Reihe Schroedel Interpretationen 11
Verlag Schroedel
Maße (L/B/H) 19,3/12,6/2 cm
Gewicht 168 g
Schulformen Berufliche Vollzeit-Schule, Gymnasium, Sekundarstufe II
Klassenstufen 10. Lernjahr, 11. Lernjahr, 12. Lernjahr, 13. Lernjahr
Unterrichtsfächer Deutsch
Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

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Ein Criminal- Fall
von Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 18.03.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Theodor Fontane (1819- 1898) muss keinen perversen Serienmörder bemühen, um eine spannende Kriminalgeschichte zu schreiben. "Unterm Birnbaum" beruht auf einer wahren Begebenheit, ein nicht aufgeklärter Mordfall im Oderbruch ist die Vorlage für die Erzählung: Nach dem Besuch beim Gastwirt Hradschek verschwindet ein Weinhändler sp... Theodor Fontane (1819- 1898) muss keinen perversen Serienmörder bemühen, um eine spannende Kriminalgeschichte zu schreiben. "Unterm Birnbaum" beruht auf einer wahren Begebenheit, ein nicht aufgeklärter Mordfall im Oderbruch ist die Vorlage für die Erzählung: Nach dem Besuch beim Gastwirt Hradschek verschwindet ein Weinhändler spurlos, die Dorfbevölkerung bringt den unbeliebten Wirt damit in Verbindung, zäh hält sich das Gerücht, er habe in irgendeiner Weise damit zu tun. Ermittlungen verlaufen im Sande; der gerissene Hradschek hat den Fund der Leiche eines französischen Soldaten in seinem Garten für einen perfiden Plan genutzt.......Mit viel Lokalkolorit ist diese Kriminalgeschichte geschrieben, teilweise im Dialekt, wir erfahren vieles über die märkische Bevölkerung, die Örtlichkeiten im Oderbruch und können die Novelle natürlich nicht vergleichen mit einem modernen Krimi. Die etwas beschauliche Erzählweise trägt die Spannung aber bis zum Schluss. Der Stoff für "Grete Minde" stammt aus einer altmärkischen Chronik, die Fontane auf einer seiner "Wanderungen" entdeckt hat.

Durch Europa
von Polar aus Aachen am 05.09.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Was als Bericht angekündigt ist, einem stellenweise autobiographisch erscheint, kommt gegen Ende mit der Wucht der Tragödie daher. Ein Ingenieur trifft auf hoher See eine junge Frau, verliebt sich in sie und muss feststellen, dass es sich bei ihr um die eigene Tochter handelt. Das ist ein Stoff, aus dem antike Tragödien geschmie... Was als Bericht angekündigt ist, einem stellenweise autobiographisch erscheint, kommt gegen Ende mit der Wucht der Tragödie daher. Ein Ingenieur trifft auf hoher See eine junge Frau, verliebt sich in sie und muss feststellen, dass es sich bei ihr um die eigene Tochter handelt. Das ist ein Stoff, aus dem antike Tragödien geschmiedet sind, deren ehernes Urteil über den Menschen wie ein Fanal von Generation auf Generation überliefert wird. Frisch entstaubt dies alles. Sein Bericht, wie er ihn nennt, hat von seiner erzählerischen Kraft bis heute nichts verloren. In Homo Faber irren Sabeth und Faber durch Frankreich, müssen die Hinterbliebenen mit ihren Lügen zu leben lernen und den Tod akzeptieren, der einen Schlussstrich zieht, einen alleine zurück läßt. Es gibt keine Umkehr für Faber. Weit über die letzte Seite hinaus kommt einem dessen Schicksal so nahe, dass uns die Frage, wie dieser Mann weiterlebt, umtreibt. Das vermögen nur wenige Geschichten. Sie haften in der Erinnerung. Faber, Sabeth und Hanna, ihr auf tragische Weise verknüpftes Schicksal wirft all die Fragen auf, auf die es keine endgültige Antwort gibt, und macht das Lesen zu einer faszinierenden Reise zu sich selbst.

unterhaltsam und realitätsnah
von LongGoneBy aus Wien am 07.01.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Aufgrund der realistischen und amüsanten Sprache Büchners lässt sich dieses Dramenfragment gut lesen. Auch die auswegslose soziale und private Situation der Hauptfigur Woyzecks kommt überzeugend zum Ausdruck. Die Missachtung der Persönlickeit durch die höheren Schichten, die labile Psyche und das Fremdgehen von Woyzecks Geliebte... Aufgrund der realistischen und amüsanten Sprache Büchners lässt sich dieses Dramenfragment gut lesen. Auch die auswegslose soziale und private Situation der Hauptfigur Woyzecks kommt überzeugend zum Ausdruck. Die Missachtung der Persönlickeit durch die höheren Schichten, die labile Psyche und das Fremdgehen von Woyzecks Geliebter Marie führen schließlich zum Mord Woyzecks an Marie und zu seinem Untergang.


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