Warenkorb

Gregorius

Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch

Reclams Universal-Bibliothek Band 18764

Hartmann von Aue, der gebildete Verfasser großer Artusromane nach französischem Vorbild, hat auch zwei legendenhafte Verserzählungen geschrieben, die beide die geistliche und die ritterlich-höfische Lebensform gegeneinander profilieren und abwägen, ohne eine einfache Entscheidung zu fällen. Im „Gregorius“ wird die Geschichte des „guten Sünders“ erzählt, der als Inzestkind unwissentlich wie Ödipus die Sünde seiner Eltern mit der eigenen Mutter als Ehefrau fortsetzt, sie durch ein siebzehnjähriges vorbildliches Eremitentum büßt und darob zum Papst gewählt wird. Die Neuausgabe und Neuübersetzung von Waltraud Fritsch-Rößler bietet erstmals in der Universal-Bibliothek auch einen das Verständnis erleichternden und erweiternden Kommentar.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Waltraud Fritsch-Rössler
Seitenzahl 325
Erscheinungsdatum 26.05.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018764-7
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,5/2 cm
Gewicht 160 g
Übersetzer Waltraud Fritsch-Rössler
Verkaufsrang 17635
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
8,80
8,80
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Weitere Bände von Reclams Universal-Bibliothek

mehr

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
1
0
1
0
0

Der gute Sünder
von margaret k. am 17.01.2019

Die Geschichte handelt von Gregorius, der ohne es zu wollen eine schlimme Sünde begeht und versucht diese vor Gott begleichen zu können. Man merkt im Text wie wichtig den Menschen im Mittelalter ihre Sünden waren bzw. keine zu haben. Aus der heutigen Sicht finde ich die Art zu Denken etwas befremdlich. Auch das Thema des stän... Die Geschichte handelt von Gregorius, der ohne es zu wollen eine schlimme Sünde begeht und versucht diese vor Gott begleichen zu können. Man merkt im Text wie wichtig den Menschen im Mittelalter ihre Sünden waren bzw. keine zu haben. Aus der heutigen Sicht finde ich die Art zu Denken etwas befremdlich. Auch das Thema des ständigen Inzests ist nicht unbedingt etwas, was mich besonders interessiert, weshalb ich das Buch nur für mein Literaturstudium gelesen habe. Trotzdem muss ich sagen, dass die hochdeutsche Übersetzung sich leicht und schnell lesen lässt. An einigen Stellen wird es sogar etwas spannend. Jedoch lässt sich darüber streiten wie realistisch die Handlung ist. Insgesamt gibt das Buch einen guten Blick in das Denken der Menschen des Mittelalters und ist für Studienzwecke und Interesse gut geschrieben, dennoch leider nicht mein Geschmack.

Eine verlässliche Ausgabe des „Gregorius“!
von einer Kundin/einem Kunden am 11.12.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hartmanns von Aue faszinierende Legende vom „guten Sünder“ liegt hier in einer fundierten Ausgabe vor. Durch den revidierten kritischen Text und den ausführlichen Anmerkungsapparat, der Abweichungen der Handschrift vom kritischen Text, unterschiedliche Lesarten, Abweichungen vom Text früherer Auflagen, sprachliche Erläuterungen ... Hartmanns von Aue faszinierende Legende vom „guten Sünder“ liegt hier in einer fundierten Ausgabe vor. Durch den revidierten kritischen Text und den ausführlichen Anmerkungsapparat, der Abweichungen der Handschrift vom kritischen Text, unterschiedliche Lesarten, Abweichungen vom Text früherer Auflagen, sprachliche Erläuterungen usw. festhält, genügt das Buch wissenschaftlichen Ansprüchen und kann daher gut für eine germanistische Beschäftigung mit dem Text genutzt werden. Ausserdem enthält der Band neben einer praktischen Einleitung auch Literaturhinweise. All dies macht das Buch meiner Meinung nach zur momentan verlässlichsten Ausgabe des Textes. Ich selbst habe an der Universität auch mit dieser Ausgabe gearbeitet. Wichtig: Der Text an sich ist nur in der mittelhochdeutschen Fassung enthalten. Wer den „Gregorius“ also lediglich zum Vergnügen lesen möchte und/oder des Mittelhochdeutschen nicht (ausreichend) mächtig ist, greift möglicherweise lieber auf eine zweisprachige Ausgabe (Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch) zurück.