Walter Benjamins Theorie der Kritik

Deutsche Zeitschrift für Philosophie Sonderbände Band 30

Michele Salonia

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Beschreibung

Die Schriften Walter Benjamins stellen ein unvergleichlich aufschlussreiches Repertoire für das Studium von Kritik bereit. Sie zeigen, dass sich Kritik, sei es die der Gesellschaft, des Rechts oder der Kunst, nicht in einem Urteil nach etablierten Kriterien erschöpft. Benjamin erzielt kritische Effekte mit Hilfe von unerwarteten Zusammenstellungen oder genealogischen Rekonstruktionen, die den geläufigen Kriterien der Beurteilung nicht einfach folgen, und gerade dadurch die Eigentümlichkeiten der betrachteten Gegenstände unterscheiden und erkennen lassen. Kritik löst dabei eine Krise der habitualisierten Denkweisen aus und sorgt für eine Wiederbelebung der Empfindsamkeit ihres Rezipienten. In seiner Untersuchung entfaltet Michele Salonia systematisch Benjamins zahlreiche, fragmentarisch gebliebenen Überlegungen zur Kritik, was einen Schlüssel für die Interpretation einzelner Teile seines Œuvres – Jugendschriften, Erkenntnistheorie, politische, Sprach- und Geschichtsphilosophie – sowie der Entwicklung seines Gesamtwerks an die Hand gibt. Zugleich präpariert er dabei einen theoretischen Ertrag heraus, mit dem innovativ in die gegenwärtige philosophische Debatte über die Formen der Kritik eingegriffen werden kann.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 280
Erscheinungsdatum 16.11.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-05-004944-1
Reihe Deutsche Zeitschrift für Philosophie Sonderbände 30
Verlag De Gruyter
Maße (L/B/H) 24,6/17,5/1,8 cm
Gewicht 564 g
Auflage 1

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  • Einleitung 1. Die Erfahrung der Jugend 1.1. Die geschichtliche Aufgabe der Jugend Exkurs. Gustav Wyneken 1.2. „Eine Gemeinschaft von Erkennenden“ 1.3. Für eine neue Beziehung zur Kultur 2. Vom System zur Kritik 2.1. Das Systemsprojekt 2.2. Ende des Systemsprojekts: die Evidenztheorie der Wahrheit 2.3. Der Weg der Kritik 3. Kritik als „scheidende und entscheidende Einstellung“ 3.1 Struktur des Textes 3.2 Zu einer Phänomenologie der Gewalt 3.3. Kritik der Gewalt innerhalb des Rechts 3.4. Rechtsgewalt und Beurteilung des Werts des Rechts 3.5. Kritik der Gewalt als Philosophie ihrer Geschichte 3.5.1. Mythischer Ursprung des Rechts: Genealogie als Kritik 3.5.2. Ausgang aus der Geschichte der Rechtsgewalt 4. Lässt sich Sprache kritisieren? 4.1. Sprache als letzte Wirklichkeit 4.2. Sprache als Ausdruck 4.3. Das Ausdruckslose der Sprache Exkurs. Wittgensteins Unterscheidung von „Sagen“ und „Zeigen“ 4.4. Benjamins Namentheorie: Name und Qualität 4.5. Zur ethischen Bewertung der Sprache Anhang. Benjamins Sprachtheorie der Tragödie 5. Kritik und Wahrheitsgehalt der Kunst 5.1 Kritik als „Bestimmung des Reflexionsmediums der Kunst“ Exkurs. Der performative Charakter der Kunst: zu einer Neuformulierung der frühromantischen Reflexionstheorie 5.2. „Goethes Wahlverwandtschaften“: moralisches Wort und kritische Gewalt 5.3. Ursprung des deutschen Trauerspiels: Kunstkritik als Pathologiediagnose 5.4. Passagen-Werk: Kritik als Montage 5.5. Kritik der ästhetischen Haltung 6. Das Subjekt der Kritik 6.1. „Jetzt der Erkennbarkeit“ 6.2. Emanzipatorisches Interesse und Subjekt der historischen Erkenntnis 6.3 Das Bild des Glücks 6.4. Zeitbewusstsein und Subjekt der Geschichte 7. Schlussfolgerungen: Ein Kritikmodell 7.1. Grundrisse des Kritikmodells 7.2. Ein abweichendes Kritikmodell 7.3. Versuch einer Definition: Kritik als Maieutik 7.4. Zum Konzept einer nicht-prozeduralen Normativitätsform