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Tschick (DAISY Edition)

Hörbuch (nicht nur) für Sehgeschädigte. DAISY-Hörbuch kann entweder mit einem speziellen Abspielgerät oder über den Computer genutzt werden. Mit Titel in Braille-Schrift. Gekürzte Ausgabe

»Das ist eine DAISY-Ausgabe, ein Hörbuch in einem speziellen MP3-Format. Verpackt ist es in einer Amaray/DVD-Box mit Punktschriftaufkleber für Blinde und Sehbehinderte Hörer. Das Hörbuch gibt es darüber hinaus inhaltsgleich auch in einer Audio-CD-Ausgabe.«

Mit einem geklauten Lada durch die Ostdeutsche Provinz

Maik, Sohn einer zerrütteten Unternehmerfamilie, verbringt die Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Plötzlich ist Tschick da und drängt sich dem widerstrebenden Maik auf. Tschick, eigentlich Andrej, ist Deutschrusse, wohnt im Hochhaus und sieht unerhört asiatisch aus und ein bisschen gefährlich. Kurze Zeit später sitzen die beiden in einem geklauten Lada und machen sich auf in Richtung Südosten, in die Walachei, denn da wohnt Tschicks Opa. Eine somnambul-schöne Reise durch die sommerglühende deutsche Provinz beginnt, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.

DAISY steht für Digital Accessible Information System und ist der Name eines weltweiten Standards für Multimedia-Dokumente. Die DAISY-Hörbücher des Argon-Verlages verbinden Hörbücher im MP3-Format mit Textelementen des Booklets.
Ein DAISY-Hörbuch besitzt weitreichende Navigationsmöglichkeiten: Der Benutzer kann etwa von Kapitel zu Kapitel oder von Satz zu Satz springen. Dabei kann die Sprechgeschwindigkeit reguliert werden, der Benutzer kann zudem beliebig viele Lesezeichen platzieren.
DAISY-Hörbücher können entweder mit einem speziellen Abspielgerät oder über den Computer genutzt werden: Die Softwares DAISY-Leser und Max DaisyPlayer sind Freewares und auf dieser CD enthalten. Die meisten handelsüblichen MP3-Player spielen DAISY-Hörbücher ebenfalls ab, allerdings ohne DAISY-Funktionalität.
Portrait
Hanno Koffler, geboren 1980 in Berlin, ist Theater- und Filmschauspieler, der sich u.a. mit seinen Rollen in "Krabat", "Der rote Baron" und "Nacht vor Augen" einen Namen gemacht hat.
Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren und 2013 in Berlin gestorben, hat Malerei studiert. 2002 erschien sein Debütroman "In Plüschgewittern", 2007 der Erzählband "Diesseits des Van-Allen-Gürtels", 2010 und 2011 folgten die Romane "Tschick" und "Sand", 2013 posthum das Tagebuch "Arbeit und Struktur".
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Beschreibung

Produktdetails

Medium Digital
Sprecher Hanno Koffler
Anzahl 1
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 11.02.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783839850749
Reihe DAISY Edition
Verlag Argon
Originaltitel Wolfgang Herrndorf, Tschick
Auflage 1. Auflage
Spieldauer 300 Minuten
Hörbuch (Digital)
Hörbuch (Digital)
12,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
208 Bewertungen
Übersicht
142
50
10
2
4

Hörbuch tschick
von einer Kundin/einem Kunden aus Birstein am 23.04.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Da ich bisher noch nicht dazu gekommen bin dieses Buch zu erwerben und zu lesen habe ich bei dem günstigen Angebot zugegriffen. Das Hörbuch hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Ich kann jedem Hörbuchliebhaber zum Kauf raten.

Super Service
von einer Kundin/einem Kunden aus Wuppertal am 19.04.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kaum bestellt, schon war das Buch im Briefkasten. Das nennt man Service.Danke. Die nächste Bestellung wird wieder bei Thalia sein.

Anstifter und schlechtes Vorbild.
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 10.04.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im Jugendroman „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf, erschienen 2010, geht es um die Freundschaft zwischen zwei Klassenkameraden, die in den Sommerferien in einem alten Lada durch Deutschland, mit dem Ziel Walachei, fahren. Auf dem Road-Trip lernen sie viele verschiedene Personen kennen und erleben einen abenteuerlichen Sommer. E... Im Jugendroman „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf, erschienen 2010, geht es um die Freundschaft zwischen zwei Klassenkameraden, die in den Sommerferien in einem alten Lada durch Deutschland, mit dem Ziel Walachei, fahren. Auf dem Road-Trip lernen sie viele verschiedene Personen kennen und erleben einen abenteuerlichen Sommer. Ein Jugendroman, welcher eine mehr oder weniger gute Idee grottenschlecht verkörpert. Mein erster Kritikpunkt bezieht sich auf die Handlung, welche nicht der Realität entspricht. Zwei Jungen werden von ihren Eltern für zwei Wochen in den Sommerferien alleine Zuhause gelassen und kommen auf die Idee, in dieser Zeit einen Trip durch Deutschland in einem geklauten Lada zu unternehmen. Nicht nur, dass dies von ihren Eltern verantwortungslos ist, sondern auch von Maik und Tschick, sie begeben sich in Gefahr, auch wenn sie am Ende gesund und ohne große Verluste und Nachwirkungen zurückkehren. Man könnte es als Glück bezeichnen, aber erwarten dann nicht alle anderen Jugendlichen auch so ein Glück? Mit der Hoffnung auf einen coolen Sommer ohne Folgen begeben sie sich auf eine abenteuerliche, aber nichtsdestotrotz illegale Fahrt durch Deutschland und kommen schlimmstenfalls ums Leben. Noch dazu sind alle Charaktere oberflächlich und vorhersehbar, es gibt einen Asozialen, ein verwahrlostes Mädchen, einen Außenseiter, der am Ende im Zentrum des Geschehens steht, und noch ein paar andere Verrückte, die uns ein falsches Bild von der Welt vermitteln wollen. Maik zum Beispiel soll tiefgründig und eher zurückgezogen sein und einen Außenseiter verkörpern, der am Ende trotzdem einen Freund findet. Aber das einzige, was man sieht, ist ein schüchterner und naiver Vierzehnjähriger, der schlechte Eltern hat, zu viele Videospiele spielt sowie in seiner eigenen Welt lebt. Dafür ist Tschick voller Vorurteile geprägt. Er ist Russe, arm, kriminell, ohne Perspektive und total asozial. Nachdem er gemerkt hat, dass sein Sommer langweilig wird, manipuliert er Maik so, dass er sämtliche Regeln und Gewohnheiten bricht, damit er Tschick unterhalten kann, was Maik zwar am Ende bestreitet, jedoch meiner Meinung nach von Anfang an klar ist. Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen ist der Schreibstil. Er ist langweilig, eintönig und Emotionen werden nicht beschrieben, obwohl man das in dieser Handlung sehr gut hätte machen können. Noch dazu ist er nicht offen und konnte mich nicht in die Geschichte miteinbeziehen. Zu kritisieren gibt es noch zahlreiche Stellen, die sich bis zum geht nicht mehr langgezogen haben. Das einzige Positive an diesem Buch war Tatjana, ihr Charakter hat mir sehr gefallen, sie war zwar ein nettes aber eingebildetes Mädchen, deshalb ein halber Punkt. Zusammenfassend ist das Werk schlecht, der Schreibstil ist ermüdend, die Charaktere oberflächlich, die Handlung unrealistisch und es dient als schlechtes Vorbild, welches von einer Welt erzählt, die zwar Gesetze hat, es aber ohne Folgen bleibt, wenn man genau diese bricht. Letztendlich ist es noch dazu weder ein Road Novel, ein humorvoller Roman oder ein Reise-Journal. Es handelt sich um ein Mittelding zwischen Freundschafts-Erzählung und Road Novel. Hätte ich das Buch nicht für den Deutschunterricht lesen müssen, hätte ich nach gut 70 Seiten aufgehört.

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