Einfache Gewitter

Roman

William Boyd

(17)
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Beschreibung

Eine scheinbar unbedeutende Entscheidung, und nichts ist mehr, wie es einmal war - in einer Millisekunde entgleitet ein ganzes Leben. Virtuos erzählt William Boyd davon, was es heißt, alles zu verlieren - und neue Wege zu beschreiten. Ein Roman so packend und so mitreißend wie Ruhelos, mit dem Boyd vor drei Jahren das deutsche Lesepublikum eroberte (über 100 000 verkaufte Exemplare). Ein Mann. Eine Zufallsbekanntschaft. Ein Aktenordner. Ein Toter. Von einer Sekunde auf die andere muss Adam Kindred, angesehener Klimatologe auf Durchreise in London, untertauchen. Jeder Weg zu seinem früheren Leben ist versperrt. Kontakt zur Familie nicht möglich, Kreditkarte und Mobiltelefon nicht zu benutzen, das Hotelzimmer außer Reichweite. Nur Stunden zuvor hatte er in einem kleinen italienischen Restaurant in Chelsea Philip Wang kennengelernt, Chef-Entwickler des Pharmakonzerns Calenture-Deutz. Als er ihn wenig später in seinem Apartment aufsucht, um einen vergessenen Ordner vorbeizubringen, findet er einen sterbenden Mann vor. In Panik flieht Adam, alle Indizien weisen auf ihn. Er versteckt sich auf Brachland nahe der Themse und muss nun, wie tausend andere in London, im Untergrund, im Verborgenen leben. Schnell hofft er, seine Unschuld zu beweisen, doch ahnt er nicht, welchen Mächten er gegenübersteht. William Boyd erzählt die Geschichte eines Mannes, dem der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Er erzählt, welche Kräfte jemand entwickelt, dem alles genommen ist, und welch unerwartete Wege sich in düsterer Stunde auftun. Ein Roman über die Zerbrechlichkeit unserer Identität, in dem Boyd einmal mehr sein großes Können entfaltet. Und wie bei Ruhelos fasziniert er auch hier durch glänzend recherchierte Hintergründe, Glaubwürdigkeit und ein hohes Maß an Authentizität.

William Boyd, 1952 in Ghana geboren, gehört zu den überragenden europäischen Erzählern unserer Zeit. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Drehbücher und wurde vielfach ausgezeichnet. Im Berlin Verlag erschienen zuletzt »Ruhelos« (2007), »Einfache Gewitter« (2009), »Nat Tate« (2010), »Eine große Zeit« (2012) und der James-Bond-Roman »Solo«. William Boyd lebt mit seiner Frau in London und Südfrankreich.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.10.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783827070555
Verlag Berlin Verlag
Dateigröße 484 KB
Übersetzer Chris Hirte

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
9
5
3
0
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Wunderbare Prosa - eine Mischung aus Drama/Roman/Krimi. Nicht schwer zu lesen, hält einen aber unglaublich in Atem. Supergut.

von einer Kundin/einem Kunden aus Aurich am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Die Handlung ist perfekt konstruiert, besonders begeistert hat mich aber wieder Boyds Schreibstil. Dank ihm wird Adam Kindreds Geschichte so fesselnd.

Sozialkritisch und spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 29.04.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Für mich ist es ein Gesellschaftsroman mit Kriminalmotiv. Gleich am Anfang des Buches wird ein Wissenschaftler ermordet und ein unschuldiger Klimatologe des Mordes beschuldigt. Adam Kindred muß sich verstecken und wie ein Höllenmensch leben. Boyd thematisiert das anonyme Leben in einer Großstadt, Obdachlosigkeit, Migrantenleben ... Für mich ist es ein Gesellschaftsroman mit Kriminalmotiv. Gleich am Anfang des Buches wird ein Wissenschaftler ermordet und ein unschuldiger Klimatologe des Mordes beschuldigt. Adam Kindred muß sich verstecken und wie ein Höllenmensch leben. Boyd thematisiert das anonyme Leben in einer Großstadt, Obdachlosigkeit, Migrantenleben und Sekten. Seine Figuren repräsentieren mehrere Gesellschaftsschichten von einem Pharmakonzerninhaber über ehemalige Soldaten, bis zur Migranten, die illegal in einem Land leben. Das Buch hat offenes Ende, was mich bißchen enttäuschte, denn ich hoffte auf genauere Klärung der Vorfälle.

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