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Die Farbe Lila

LIEBE UND HASS - FREIHEIT UND UNTERDRÜCKUNG Der amerikanische Süden um die Jahrhundertwende. Celie, ein farbiges Mädchen wird hineingeboren in ein Leben voller Haß und Gewalt. Ihr Stiefvater verkauft sie als Ehefrau an einen Mann, den sie nicht kennt. Sie wird unterdrückt und gedemütigt - getrennt von den Menschen, die sie liebt. Bis sie dieses Leben eines Tages radikal verändert... Ein Südstaaten-Epos, vergleichbar mit "Vom Winde verweht".
Portrait
Steven Spielberg, geb. am 18. Dezember 1946 in Cincinnati, Ohio, ist ein US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor. Gemessen am Einspielergebnis seiner Filme ist er der erfolgreichste Regisseur aller Zeiten. Zu seinen bekanntesten Filmen, die oft in der Vergangenheit oder Zukunft spielen und die vielfach von Träumen, Ängsten und Abenteuern geprägt sind, gehören u.a. 'Der weiße Hai' (1975), 'E. T. - Der Außerirdische' (1982), 'Jurassic Park' (1993), 'Schindlers Liste' (1993), 'Der Soldat James Ryan' (1998) und 'Minority Report' (2002). Im Jahr 2001 wurde Spielberg von Queen Elizabeth zum Ritter geschlagen.
RezensionBild
Technische Daten:

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 23938 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

DIE FARBE LILA erscheint auf Blu-ray Disc mit einem hübschen 1,85:1-Transfer. Das Bild ist insgesamt vielleicht etwas weich, die Schärfe geht aber trotzdem noch in Ordnung. Feinheiten sind vor allem in Naheinstellungen in guter Ausprägung zu sehen und Konturen erscheinen klar bei nur marginaler Nachschärfung. Trotzdem fehlt dem ganzen der letzte Pepp. Dunkle Szenen rauschen etwas mehr, hellere dagegen weniger. Die Kompression kommt mit dem Transfer bestens zurecht und hat keine Probleme mit Artefaktbildung. Ein ganz dickes Plus dieser Blu-ray Disc bilden die wunderbaren Farben. Toll gesättigt und sehr natürlich fallen die Töne aus, was die vielen Naturaufnahmen voll zur Entfaltung kommen lässt. Der Kontrast wirkt ausgewogen und vielleicht einen Hauch steil, aber tendiert niemals zu übermäßigem Überstrahlen. Auch das Schwarz, welches eine sehr gute Tiefe aufweist, tendiert nicht dazu, wichtige Details zu verschlucken. Dafür gibt es vor allem in den hellen Szenen eine mitunter wirklich nette Plastizität. Auch Schmutz oder analoge Defekte sind selten und zeugen von einer sauberen Bearbeitung des Ausgangsmaterials.
RezensionBonus
Untertitel gibt es in diversen Sprachen zum Hauptfilm, darunter auch deutsche sowie englische. Das Bonusmaterial beginnt mit der 27-minütigen Kurzdokumentation \"Gespräche mit den Vorfahren: Vom Buch zum Film\", in welcher Autorin Alice Walker über die Entstehung ihres Romans, die Figuren sowie die Entwicklung des Films berichtet. Auch Steven Spielberg kommt in der zweiten Hälfte vermehrt zu Wort und erzählt die Umwandlung des Stoffes aus seiner Sicht. In \"Eine spirituelle Zusammenarbeit: Die Besetzung\" geht es 29 Minuten lang um die Darsteller. Erneut erzählt vornehmlich Steven Spielberg, wie und nach welchen Kriterien er die Darsteller auswählte und was deren Vorzüge sind. Natürlich kommen auch die Darsteller selber zu Wort, um ihre Sicht kundzutun. Bei \"Ein Klassiker entsteht: Making Of\" handelt es sich um ein klassisches Making Of mit vielen Interviewausschnitten, die Anekdoten vom Set beinhalten und erklären, wie welche Szene gedreht wurde, wie man das Set im Sommer in eine Winterlandschaft verwandelte etc., was sich als ziemlich interessant erweist. Anschließend folgt \"Das Musical\", wo acht Minuten lang über die Szenen des Films mit Gesang berichtet wird. Steven Spielberg erläutert, wie ungewöhnlich es für ihn war, solche Sequenzen zu erschaffen. Zum Abschluss darf man sich zwei Fotogalerien, zwei Teaser sowie den USA-Kinotrailer zu Gemüte führen.
RezensionTon
Verfügbare Tonspuren:

Englisch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 4061 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)
Französisch: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB / Dolby Surround
Deutsch: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB / Dolby Surround
Italienisch: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB / Dolby Surround
Polnisch: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB / Dolby Surround
Spanisch: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB / Dolby Surround
Portugiesisch: Dolby Digital Audio / 1.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB
Spanisch: Dolby Digital Audio / 1.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB

Leider gibt es auch bei DIE FARBE LILA nur für den englischen Originalton eine DTS-HD Master Audio 5.1-Spur, während die deutsche Synchronisation in Dolby Digital 2.0 (Surround) abgemischt wurde. Das Original wirkt dabei etwas offener und luftiger als die etwas in der Dynamik begrenzte Synchronisation. Besondere Surround-Effekte sollte man aber bei beiden Tonspuren nicht erwarten. Der Mix ist sehr frontlastig und öffnet sich lediglich durch die Geräuschkulisse sowie den tollen Score nach hinten. Druckvoller Tiefenbasseinsatz ist ebenfalls nicht zu verzeichnen. Die Front wirkt in der englischen Fassung etwas lebendiger, aber auch die deutsche Version hat ein paar Stereo-Effekte zu bieten. Die Dialogwiedergabe ist in beiden Sprachfassungen einwandfrei und jederzeit bestens zu verstehen. Am Klang gibt es vor allem beim englischen Track nichts auszusetzen. Die Mitten kommen satt und klar, die Höhen präzise. Genrebedingt gibt es aber eher wenig Bassanteil. Der deutsche Ton klingt nicht ganz so dynamisch und fein, aber immer noch sehr überzeugend.
Zitat
DIE FARBE LILA ist ein Drama von Hollywood-Legende Steven Spielberg (POLTERGEIST, DER SOLDAT JAMES RYAN) aus dem Jahr 1985. Im Gegensatz zu seinen Unterhaltungsfilmen vorher schlug Spielberg hier erstmals eine ruhigere und ernsthaftere Richtung ein und präsentiert dem Zuschauer hier die Verfilmung des gleichnamigen Pulitzer-Preis gekrönten Romans von Alice Walker, der im Jahr 1982 erschienen war. Die Geschichte handelt von der Afroamerikanerin Celie (Whoopi Goldberg, SISTER ACT), die als 14-jähriges Mädchen des Jahres 1909 von ihrem Vater sexuell missbraucht, geschwängert und später an den brutalen Farmer Albert Johnson (Danny Glover, LETHAL WEAPON 1-4) verschachert wird. Ihre Kinder werden an einen kinderlosen Pfarrer abgegeben. Bei Albert fristet sie ein Leben in Einsamkeit und Angst, doch schon früh hat sie gelernt, aus den Verhältnissen das Beste zu machen. Die Situation kann noch so schlimm sein - Celie findet immer etwas Positives, das ihr neuen Lebensmut gibt. Selbst als Albert sich an Celies Schwester Nettie vergeht, diese sich verweigert und er sie dafür vom Hof jagt, bricht für Celie eine Welt zusammen. Es sind die kleinen Dinge des Lebens, an denen sie sich fortan wieder hochzieht, nachdem sie von Albert missbraucht, beleidigt oder geschlagen wurde. So freut sie sich diebisch, wenn Albert und seinen verzogenen Kindern irgendetwas Blödes passiert. Doch ihr oberstes Ziel ist es über die Jahrzehnte, die ins Land ziehen, ihre Schwester Nettie noch einmal wiederzusehen...

Der Film ist auch heute noch nach 25 Jahren ein Meilenstein des dramatischen Kinos und gehört in jede gute Sammlung. Nur selten werden Dramatik, Tragik sowie Humor so perfekt vereint wie in DIE FARBE LILA. Maßgeblich verantwortlich dafür ist neben dem fantastischen Drehbuch die geniale Performance von Whoopi Goldberg als introvertierte Celie, deren Gefühlsschwankungen zwischen Hass, Angst und versteckter (Schaden-)Freude sie dem Zuschauer glaubwürdig vermitteln kann. Es ist einfach toll mit anzusehen, wie sie allen Schicksalsschlägen trotzt und immer wieder neuen Mut findet. Egal ob es ihre Schwester Nettie ist oder die Figur der Sängerin Shug Avery, die von einer der besten Nebendarstellerinnen Hollywoods - Margaret Avery (DIRTY HARRY II) - nicht minder beeindruckend dargestellt wird, zumal diese die Gesangseinlagen auch noch selbst eingebracht hat. Weitere bekannte Namen im Cast von DIE FARBA LILA sind US-Talkerin Oprah Winfrey und Rae Dawn Chong (DER CITY HAI). Natürlich sollen auch die handwerklichen Fähigkeiten des Regisseurs Steven Spielberg nicht unerwähnt bleiben. Er schafft es perfekt, die Balance zwischen den Genres zu halten und fährt wirklich tolle, aber niemals zu verspielte Bilder auf, an denen man sich als Zuschauer ergötzen kann. Leider war dem Film trotz nicht weniger als elf Nominierungen für den Oscar keine einzige der Statuetten vergönnt, was angesichts dieses zeitlosen Meisterwerks heutzutage nicht nachvollziehbar erscheint.

Die Blu-ray Disc von Warner Home Video wird dem Film technisch gerecht. Bild- und Ton sind sehr gut, die Ausstattung mit Bonusmaterial zwar nicht in HD, aber reichhaltig und interessant.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 28.01.2011
Regisseur Steven Spielberg
Sprache Deutsch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Spanisch (Untertitel: Französisch, Holländisch, Portugiesisch, Rumänisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisc
EAN 5051890021977
Genre Drama
Studio Warner Bros. Entertainment
Originaltitel The Color Purple
Spieldauer 154 Minuten
Bildformat 16:9 (1,78:1), HD (1080p)
Tonformat Deutsch: DD 2.0, Französisch: DD 2.0, Italienisch: DD 2.0, Spanisch: DD 2.0, Polnisch: DD 2.0, Portugiesisch: DD 1.0, Englisch: DTS HD 5.1
Produktionsjahr 1985
Film (Blu-ray)
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11,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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