13

Jason Statham, Mickey Rourke, Sam Riley, Ray Winstone, Curtis Jackson

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Beschreibung

Während der 22-jährige Facharbeiter Sebastien gerade das Haus eines Nachbarn repariert, belauscht er ein Gespräch, in dem es um einen Brief geht, der großen Reichtum verspricht. Kurzerhand fängt er den Brief ab. Doch anders als erwartet, enthält dieser nur eine Reihe von merkwürdigen Instruktionen, die für ihn noch keinen Sinn ergeben. Getrieben von Geld und der Hoffnung auf ein besseres Leben, beschließt Sebastien den Anweisungen zu folgen. Bis er schließlich auf eine Organisation stößt, die ein lebensgefährliches Turnier um Leben, Macht und Millionen spielt.

Das Bild (2,40:1; 1080p) der Blu-ray ist durchwachsen. Die Schärfe zeigt sich wechselhaft und in ihrer Qualität schwankend. Nahaufnahmen sind präzise und detailreich, während Totalen schon weicher wirken. Der Kontrast ist recht steil gewählt worden, was zu den bekannten leichten Überstrahlungen führt, aber auch zum Verschlucken von Details auf dunklen Flächen. Die Farben wurden bearbeitet und weisen einen stilisierten, alles andere als natürlichen Look mit überbetonten Farbtönen auf, der die kühle, düstere Stimmung unterstreichen soll. Es gibt ein dezentes Rauschen, was nicht weiter stört. Die Kompression arbeitet unauffällig.

Die Extras bestehen aus sieben Interviews (ca. 12 min), einem Blick hinter die Kulissen (ca. 6 min), der Featurette „The Making of a Remake\" (ca. 6 min), praktisch ein kurzer Zusammenschnitt aus dem Blick hinter die Kulissen-Material und den Interviews, zwei Trailern (Deutsch oder Englisch) und sieben Darstellerinfos in Form von Texttafeln. Die Extras liegen alle in Englisch mit optionalen Untertiteln vor.

Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1

Die Abmischung des Filmes fiel sehr frontlastig aus, was auch daran liegt, dass man es hier mit einem weitgehend sehr ruhigen Werk zu tun hat. Die Hauptarbeit wird von der Front bestritten, während die Rears nur gelegentlich für etwas Musik, ein paar Umgebungsgeräusche und vereinzelte Soundeffekte eingesetzt werden. Das sorgt gelegentlich für einen Ansatz von Räumlichkeit, bleibt aber ohne größeren Eindruck. Die englische OF klingt natürlicher als die etwas sterile Synchro. Sauber und allzeit verständlich sind aber alle Fassungen. Es gibt optionale deutsche Untertitel.

Amerikanische bzw. amerikanisierte Remakes von europäischen oder asiatischen Filmen gibt es scheinbar wie Sand am Meer. Schon immer hat Hollywood die Ideen anderer vereinnahmt oder für das heimische Publikum erneut aufbereitet. Schließlich ist dem eine andere Sprache als Englisch oder gar Untertitel nicht zuzumuten.

\"13\" (USA; 2009) ist das Remake des gleichnamigen Filmes \"13 - TZAMETI\" (Frankreich/Georgien, 2005), das erneut von Géla Babluani inszeniert wurde. Das allein war wahrscheinlich schon keine gute Idee. Wenn schon Remake, dann sollte es besser nicht der gleiche Regisseur sein, der seinen Film noch einmal verfilmt, denn eigentlich immer scheiterten sie an der Aufgabe, sich zu wiederholen: Ole Bornedal (NIGHTWATCH), Michael Haneke (FUNNY GAMES) oder George Sluizer (SPOORLOS/THE VANISHING).

Auch \"13\" ist eigentlich ein überflüssiges Remake, da die Neuauflage ohne Neuwert daherkommt. Stattdessen wurde sie glatter und wirkt nicht mehr so roh und rau wie das Original, zumal jetzt Farbe statt Schwarzweiß angesagt ist, was das Ergebnis gleich weniger Arthouse-verdächtig macht und mehr auf den Mainstream schielt.

Immerhin ist das Remake namhaft besetzt. Vor der Kamera konnten versammelt werden: Jason Statham, Mickey Rourke, Sam Riley (CONTROL), Ray Winstone, Ben Gazzara, Curtis \"50 Cent\" Jackson, Alexander Skarsgård (TRUE BLOOD) und Michael Shannon. Leider wurden die scheinbar nur unzureichend geführt und damit in ihrer Performance verschenkt. Alle bleiben unter ihren Möglichkeiten und spielen gegen ein schwaches Buch und eine desinteressierte Regie an.

Empathie kommt nur schwerlich auf, denn die Charaktere verweigern einem den Zugang und die Identifikation und so bleibt der Zuschauer auf Distanz. Es wird ein wenig mehr als im Original erklärt und durch Rückblenden erscheinen einige Figuren vertieft. Das bringt mehr Einsicht, schadet aber dem Mysterium und zerstört die Rätselhaftigkeit der Geschichte, die immerhin von der menschlichen Perversion und dekadenten Wetten auf die Existenz von Menschen handelt.

\"13\" ist ansatzweise durchaus spannend, doch bei Weitem nicht so dramatisch und eindringlich wie das Original. So bekommt man einen nicht wirklich schlechten, aber auch nicht wirklich zufriedenstellenden Film.

Produktdetails

Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 02.06.2011
Regisseur Gela Babluani
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 4011976318682
Genre Action/Drama
Studio Constantin Film AG
Originaltitel 13 - Thirteen
Spieldauer 90 Minuten
Bildformat HD, Widescreen (2,40:1)
Tonformat Deutsch: DTS HD 5.1, Englisch: DTS HD 5.1
Produktionsjahr 2010

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Der spannendste Film seit Langem
von Reinhold am 01.08.2013
Bewertet: Medium: DVD

Was würdest Du tun, wenn deine Familie Schulden hat? Würdest Du an einem Spiel teilnehmen, dessen Regeln Du nicht kennst? Würdest du dein Leben riskieren? Der Film ist so spannend, dass man fast nicht Luft holen mag. Klar kann man ahnen, dass der Hauptdarsteller zumindest einige Runden weit kommen muss, dennoch fiebert man auch... Was würdest Du tun, wenn deine Familie Schulden hat? Würdest Du an einem Spiel teilnehmen, dessen Regeln Du nicht kennst? Würdest du dein Leben riskieren? Der Film ist so spannend, dass man fast nicht Luft holen mag. Klar kann man ahnen, dass der Hauptdarsteller zumindest einige Runden weit kommen muss, dennoch fiebert man auch (oder gerade) wegen der Nebenfiguren. Ein erstklassig, zügig und sehr kurzweilig inszenierter Film. Für Liebhaber von kleinen, spannenden Filmperlen absolut zu empfehlen. Und hier kann man mal sehen, was für ein lausiger, eindimensionaler Schauspieler Jason Statham im Vergleich zu Mickey Rourke ist. PS. An all die Pappnasen, die Transporter 5 oder Rambo 6 erwartet haben: Eure Enttäuschung ist kein Grund, den Film schlecht zu bewerten.


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