Tannöd

Die Lesung: 3 CDs

Andrea Maria Schenkel

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Beschreibung

Die Bewohner eines einsam gelegenen Hofes werden erschlagen aufgefunden. Eigenbrötler sollen sie gewesen sein, bauernschlau und geizig. Der Leser wird Zeuge des Verbrechens, das auf einem authentischen Fall beruht, und begleitet jeden Schritt des Mörders, ohne dessen Identität zu kennen. Schließlich entfalten sich die traumatischen Beziehungen innerhalb der Dorfgemeinschaft, die dazu führten, daß einer von ihnen grausam Rache nahm.

Schenkel, Andrea Maria
Andrea Maria Schenkel, geboren 1962, lebt in der Nähe von Regensburg. 2006 erschien ihr Debüt Tannöd, mit dem sie großes Aufsehen erregte. Der Roman wurde 2007 mit dem Deutschen Krimi Preis, dem Friedrich-Glauser-Preis und der Corine ausgezeichnet. Das Buch wurde in bislang 18 Sprachen übersetzt und wird zurzeit fürs Kino verfilmt. Auch für ihr zweites Buch Kalteis bekam sie begeisterte Kritiken und erhielt ebenfalls den Deutschen Krimi Preis.

Bleibtreu, Monica
Monica Bleibtreu, 1944-2009, spielte an vielen großen Bühnen, u.a. im Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Für die Rolle der Katia Mann in Heinrich Breloers Fernsehfilm Die Manns erhielt sie 2002 den Adolf-Grimme-Preis in Gold und 2005 wurde sie für ihre Rolle in Marias letzte Reise mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie sowohl den Bayerischen als auch den Deutschen Filmpreis als Beste Hauptdarstellerin in dem Kinofilm Vier Minuten. Für ihre bei Hörbuch Hamburg erschienene Lesung Tannöd von Andrea Maria Schenkel wurde sie 2007 mit dem Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin geehrt.

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Monica Bleibtreu
Spieldauer 225 Minuten
Altersempfehlung 12 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 04.11.2009
Verlag Hörbuch Hamburg
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783899038309

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
4
3
3
1
2

Ein kurzweiliger Regionalkrimi der genug Stoff für eigene Spekulationen bietet...
von printbalance am 27.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hinter dem Heimat- und Kriminalroman "Tannöd" steckt die deutsche Autorin Andrea Maria Schenkel. In ihrem Debüt verarbeitet sie vereinzelte Details zu einer grauenhaften Tat eines bis heute ungelösten 6-fach Mordes der Familie Gruber aus Hinterkaifeck. In der stürmischen Nacht vom 31. März auf den 01. April 1922 wurden die fünf ... Hinter dem Heimat- und Kriminalroman "Tannöd" steckt die deutsche Autorin Andrea Maria Schenkel. In ihrem Debüt verarbeitet sie vereinzelte Details zu einer grauenhaften Tat eines bis heute ungelösten 6-fach Mordes der Familie Gruber aus Hinterkaifeck. In der stürmischen Nacht vom 31. März auf den 01. April 1922 wurden die fünf Familienmitglieder inklusiv ihrer neu angestellten Magd mit einer Spitzhacke grausam ermordet. Aufgrund der Brutalität und den vielen rätselhaften Umständen die hinter der Tat und deren Motiv stecken, gehört dieser Anschlag noch immer zu einem der bekanntesten Kriminalfälle von ganz Deutschland. Genug Stoff also, um daraus einen neuen, düsteren und eigenständigen Roman zu verfassen. Zwar weißt dieser einige Parallelen zu den echten Mordfällen von Hinterkaifeck auf, jedoch werden Namen, Tathergang, Beweggründe des Motivs und die letztendliche Auflösung des Falles Tannöd zu einem selbständigen Kriminalroman, der auf der Fantasie von Andrea Maria Schenkel beruht. Zu Beginn der Handlung erstellt die Autorin eine anonyme Identität, eine Person, die in Tannöd zwar jeder kennt und dadurch auch bereitwillig Auskunft über die Ereignisse gibt, nichtsdestotrotz bleibt der Leser bis zum Schluss im Ungewissen wer sich hinter den Befragungen mit den Einheimischen verbirgt. 17 Personen bestehend aus der Nachbarschaft, dem Lehrer von Marianne, dem Postboten, dem Pfarrer und vielen anderen erzählt jeder seine eigenen Sichtweisen, Beobachtungen und Gerüchte, die sich rund um die Familie Danner drehen. Dass sich dabei Abgründe auftun wie Blutschande in der Familie und Betrug bei den Arbeitern gibt genug Munition um als Leser seinen eigenen Spekulationen freien Lauf zu lassen. Besonders gefallen haben mir die unterschiedlichen Protagonisten, die ihren ganz eigenen Erzählstil hatten. Egal ob es Betty ist, die beste Freundin von Marianne die aus ihrer kindlichen Perspektive berichtet, oder die senile Babette Kirchmeier, die ehemalige Arbeitgeberin der getöteten Magd. Alleine der unterschiedliche Schreibstil gab dem Krimi eine ganz persönliche Note. Seitenweise wurden immer wieder Gebete eingeschoben, die beim Leser ein beklemmendes Gefühl und eine passende Melancholie heraufbeschworen. Leider habe ich in dem Buch den Tiefgang und die gewisse Spannung vermisst. Der scheinbare Mörder beschreibt immer mal wieder kurze Zwischenfrequenzen aus seiner Sicht, jedoch keine Details zur eigentlichen Tat was erklärt, warum das Buch mit über 100 Seiten schnell zu Ende erzählt ist. Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen

Ganz okay
von Christina Rolle am 22.05.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Die gesamte Familie Danner samt Magd wurde auf dem Einödhof Tannöd auf brutalste Weise mit einer Spitzhacke ermordet. Die Dorfbewohner sind schockiert und fragen sich, wer so kaltblütig ist und selbst die zwei kleinen Kinder tötet. Vom Täter fehlt jede Spur. Deshalb werden Zeugen vernommen. Kann so der Mörder gefunden w... Inhalt: Die gesamte Familie Danner samt Magd wurde auf dem Einödhof Tannöd auf brutalste Weise mit einer Spitzhacke ermordet. Die Dorfbewohner sind schockiert und fragen sich, wer so kaltblütig ist und selbst die zwei kleinen Kinder tötet. Vom Täter fehlt jede Spur. Deshalb werden Zeugen vernommen. Kann so der Mörder gefunden werden? Autorin: Andrea Maria Schenkel wurde am 21. März 1962 in Regensburg geboren. Nach ihrem Abschluss absolvierte sie eine Ausbildung bei der Post. Ihr Debütroman „Tannöd“ erschien 2006 und wurde sofort zum Spiegel-Bestseller. Andrea Maria Schenkel lebt zurzeit mit ihrer Familie in der Nähe von Regensburg. Meine Meinung: Der Roman „Tannöd“ beruht auf eine wahre Begebenheit – dem bis heute ungelösten Mordfall „Hinterkaifeck“, der mir schon vor dem Lesen der Lektüre bekannt war. Deshalb fielen mir auch einige Parallelen zwischen dem Buch und dem Mordfall auf. Erzählt wird „Tannöd“ aus mehreren Perspektiven von verschiedenen Menschen. Zum einen berichten Angehörige oder Bekannte der Opfer über die Geschehnisse, zum anderen gibt es auch Passagen in der Ich-Perspektive z.B. aus der Sicht der Opfer oder eines Landstreichers. Der Leser erfährt durch die ständigen Perspektivenwechsel immer nur einen kleinen Teil der Geschichte und muss selbst folgern, wie es weitergehen könnte. Der Schreibstil weist keine sprachlichen Besonderheiten auf und ist auf die jeweils „sprechende“ Person angepasst. Normalerweise lese ich keine Krimis: „Tannöd“ war meine Schullektüre und mit Abstand die beste, die ich bisher gelesen habe. Hat man einmal mit dem Lesen angefangen, möchte man das Buch am Liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Dies liegt daran, dass sich immer mehr Spannung aufbaut, die sich bis zum Ende hin zieht. Der Leser möchte unbedingt erfahren, wer der Täter ist und warum er diese grausame Tat begangen hat. Am Ende gibt es auf diese offenen Fragen eine Antwort (die ich aber nicht verraten möchte). Nicht so gut gefielen mir an dem Roman die vielen Seiten mit Gebeten, welche den Lesefluss stören. Empfehlen würde ich „Tannöd“ Leserinnen und Lesern ab 15 Jahren. Es eignet sich durch die geringe Seitenanzahl auch gut als Klassenlektüre. Insgesamt fand ich den Krimi „Tannöd“ gut, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um eine Schullektüre handelt, die ich privat sicher nicht gelesen hätte. Leider störten mich die vielen Seiten mit Gebeten beim Lesen. Deshalb möchte ich gerne 3,5 von 5 Monden an das Buch vergeben.

Gute Charakterstudie...
von Maria Vaclavicek aus Bludenz am 18.07.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

...aber leider kein wirklicher Krimi. Familie Danner wird ermordet, der Hof wird in “Mordhof" umgetauft und ein ganzes Dorf scheint in Angst und Schrecken zu leben. Beliebt waren sie zwar nicht, aber schockiert sind trotzdem alle. Andrea Maria Schenkel baut ihren Roman auf einer wahren Begebenheit auf - so weit so gut, a... ...aber leider kein wirklicher Krimi. Familie Danner wird ermordet, der Hof wird in “Mordhof" umgetauft und ein ganzes Dorf scheint in Angst und Schrecken zu leben. Beliebt waren sie zwar nicht, aber schockiert sind trotzdem alle. Andrea Maria Schenkel baut ihren Roman auf einer wahren Begebenheit auf - so weit so gut, allerdings baut sich Spannung während des Romans nie so wirklich auf. Man liest zwar eine gute Charakterstudie, allerdings leider nur oberflächlich, weil auf die einzelnen "Darsteller" nicht wirklich eingegangen wird, da ja Familie Danner im Mittelpunkt stehen sollte. Mir wäre eine vertiefende Darstellung der Ereignisse und auch Charaktere lieber gewesen, von mir aus hätte der Roman auch länger sein können, dies wäre dem Inhalt und der Spannung höchstwahrscheinlich nicht undienlich gewesen. Im Grunde ein solides Erstlingswerk, leider fehlt es an der, für einen Krimi nicht unwichtigen Spannung, und auch das Ende erscheint leider etwas sehr abgehackt und rasch abgehandelt.


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