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Volksfeinde

Ein Schlagabtausch

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Ein Duell in Worten. Zwei der sicht­barsten literarischen Gestalten Frankreichs begegnen sich zum Schlagabtausch: Bernard-Henri Lévy und Michel Houellebecq. Der »Philosoph ohne Ideen, aber mit Beziehungen« trifft auf den »Nihilisten, Reaktionär, Zyniker, verschämten Frauenfeind« – wie Houellebecq das ungleiche Paar gleich zu Beginn gewohnt schonungslos charakterisiert. Lévy kontert: »Ich muss schon sagen, Sie gehen ganz schön ran, lieber Michel, mit ziemlich enormen, schön provozierenden Geständnissen.«
Ihr furioser Briefwechsel betreibt gnadenlose Selbstanalyse. Zwei narzisstische Persönlichkeiten fragen sich, womit sie den Hass der Öffentlichkeit verdient haben, sie kommen auf ihre Väter zu sprechen, auf die verachteten Journalisten und Literaturkritiker und sezieren das eigene Image mit einer so klugen Koketterie, dass man nur bewundernd staunen kann.
Rezension
"Ein Debattenbuch, das nicht politischer und nicht persönlicher sein könnte (...) Mit ihrem klugen und bisweilen traurigen Briefwechsel haben die beiden bewiesen, dass man in tabuloser Offenheit und gleichzeitig respektvoll miteinander umgehen kann." SPIEGEL

"Ein schöner Fall von Philotainment. Die französischen Stars Bernard-Henri Levy und Michel Houellbecq liefern sich ein unterhaltsames Brief-Match." DIE ZEIT

"Richtig lesenswert (...) Ein Streit, wie er aktueller nicht sein könnte."
DIE WELT

"Aufregend und amüsant zugleich."
RHEINLANDPFALZ

„Erstklassige philosophische Auseinandersetzung“
NEUE PRESSE
Portrait
Michel Houellebecq wurde 1958 geboren. Er gehört zu den wichtigsten Autoren der Gegenwart. Für seine Bücher, die in über vierzig Ländern veröffentlicht werden, wurde er mit den wichtigsten Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Prix Goncourt. Auf Deutsch ist nahezu sein gesamtes Werk bei DuMont verlegt. 2015 erschien sein Roman ›Unterwerfung‹, der wochenlang auf der Bestsellerliste stand und ein großes Medienecho hervorrief.
Bernhard-Henri Lévy wurde 1948 geboren. Als Journalist, Philosoph und Schriftsteller gehört er zu den einflussreichsten Intellektuellen Frankreichs. Er ist Mitbegründer und wichtiger Vertreter der Nouvelle Philosophie und schreibt für verschiedene französische Zeitungen und Magazine. Zuletzt erschienen auf Deutsch ›Sartre. Der Philosoph des 20. Jahrhunderts‹ (2002) und ›American Vertigo‹ (2007).
Bernd Wilczek war nach dem Studium mehrere Jahre Universitätslektor in Frankreich. Er übersetzte u. a. Maurice Blanchot, André Glucksmann sowie gemeinsam mit Norma Cassau Michel Houellebecqs Roman ›Unterwerfung‹.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 23.11.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9518-2
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 21,4/14,8/3 cm
Gewicht 479 g
Originaltitel Ennemis publics
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Bernd Wilczek
Buch (gebundene Ausgabe)
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22,95
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Kundenbewertungen

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ein herrlich aderer Geschmack
von Flemming Behrends aus Pforzheim am 09.06.2010

Mit größtem Respekt und dem verbindenden Wissen, dass der Andere am Ende dieser Briefverbindung, ebenfalls von gesellschaftlichem Alltag und prüder, warmer, den Schmerz ignorierender Gleichgültigkeit geächtet wird, erlaubt es den beiden Herren diesen wunderbar offenen und unzensiert direkten Meinungsaustausch zu führen. Hier ... Mit größtem Respekt und dem verbindenden Wissen, dass der Andere am Ende dieser Briefverbindung, ebenfalls von gesellschaftlichem Alltag und prüder, warmer, den Schmerz ignorierender Gleichgültigkeit geächtet wird, erlaubt es den beiden Herren diesen wunderbar offenen und unzensiert direkten Meinungsaustausch zu führen. Hier möchte ich selbst eigentlich keine weitere Worte verlieren und den Herren Houellebecq und Lèvy es selbst überlassen Sie bereits mit dem ersten Brief in ihre ganz eigene Welt zu begleiten. Ich verspreche Ihnen dass Sie diese dreihundert Seiten so schnell nicht mehr aus der Hand legen werden. Einfach herrlich die Dinge mal, ohne Komma oder Punkt , lebendig in eine nicht festgelegte Richtung sprudeln zu lassen, wobei man sich den einen oder anderen Schmunzler natürlich nicht verkneifen kann...Viel Spass


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