Die Räuber

Studienausgabe

Reclams Universal-Bibliothek Band 18672

Friedrich Schiller

(12)
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Beschreibung

»Hier wird man auch nicht ohne Entsetzen in die innere Wirtschaft des Lasters Blicke werfen«, sagte der Autor selbst über seinen Erstling, der zurecht als fast zu wüst und ungestüm für die Schullektüre gilt und schon in seinen frühen Autorfassungen erst einmal der zeitgenössischen Lektüre- und Theatererwartung angepasst werden musste. Zensur hat das Stück gleichwohl nie erfahren müssen. Wer das Bemühen Schillers um eine passende Publikation und effektive Bühneninszenierung kennenlernen will, braucht eine Edition sowohl der ersten Buchfassung als auch der handschriftlichen und der gedruckten Bühnenfassungen für das Mannheimer Nationaltheater, wie sie Bodo Plachta hier vorlegt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Bodo Plachta
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.10.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018672-5
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,5/2 cm
Gewicht 167 g
Verkaufsrang 21813

Weitere Bände von Reclams Universal-Bibliothek

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Räuber, Suizid und Herzinfarkt
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 10.09.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Geschichte um ein ungleiches Brüderpaar, die am Ende den einen in den Suizid, den anderen in die Kriminalität und den Vater zum Herzinfarkt treibt. Eine Geschichte um Intrigen, Moral, Liebe und Macht. Der Stoff aus dem gute Geschichten sind.

Gesellschaftskritik anno 1784
von Jakob B. aus Laberweinting am 08.12.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der junge adelige Ferdinand, geleitet von aufklärerischen Ideen und Emotion zugleich, liebt die bürgerliche Luise. Doch sowohl die Eltern Luisens als auch Ferdinands halten von dieser utopischen Beziehung nichts. Durch eine Intrige wird versucht, die Liebenden zu entzweien, was aber fehlschlägt, da Ferdinand aus Besessenheit Lui... Der junge adelige Ferdinand, geleitet von aufklärerischen Ideen und Emotion zugleich, liebt die bürgerliche Luise. Doch sowohl die Eltern Luisens als auch Ferdinands halten von dieser utopischen Beziehung nichts. Durch eine Intrige wird versucht, die Liebenden zu entzweien, was aber fehlschlägt, da Ferdinand aus Besessenheit Luise und anschließend sich selbst vergiftet, damit er sie im Himmel heiraten kann. Schiller hat dieses bürgerliche Trauerspiel 1784 veröffentlicht, es zählt bis heute zu seinen erfolgreichsten Werken und ist ein echter „Klassiker“ der Sturm-und-Drang-Zeit. Hier wird die Gesellschaft kritisiert – insbesondere der absolutistische Hof, das zu konservative Bürgertum, die Intrigenvielfalt, das Mätressenwesen usw. Doch heute noch genießt dieses Werk hohe Aktualität, da sich die Gesellschaft noch nicht grundlegend geändert hat.

Auf ein Wort
von Polar aus Aachen am 17.05.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Deutsche Klassik ist oft ein hartes Brot. Wen das nicht stört, bekommt immerhin einen Eindruck von einem glanzvollen Bürgerlichen Trauerspiel, das nicht umsonst im Kanon deutscher Theaterstücke seinen festen Platz hat. Die Liebe zwischen Ferdinand und Louise ist gleichzeitig ein Sittenbild seiner Zeit. Der Standesunterschied, e... Deutsche Klassik ist oft ein hartes Brot. Wen das nicht stört, bekommt immerhin einen Eindruck von einem glanzvollen Bürgerlichen Trauerspiel, das nicht umsonst im Kanon deutscher Theaterstücke seinen festen Platz hat. Die Liebe zwischen Ferdinand und Louise ist gleichzeitig ein Sittenbild seiner Zeit. Der Standesunterschied, etwas, was man heutzutage kaum noch thematisiert, treibt die Handlung voran. Was den Adel einst ausgemacht hat, für das findet Schiller treffende Bilder. Auch für jene Randfiguren, die sich in deren Schatten, Einfluß und ein Auskommen sicherten. Die Intrige, ihre Beherrschung gehörte in den Kern dieser Gesellschaft, deren Mechanismen Schiller gnadenlos bloßgelegt. Und hinter allem künden sich bereits die Stürme an, die das Land verändern werden.

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  • Die Räuber. Ein Schauspiel (1781)
    Unterdrückte Bogen des Erstdrucks
    1. Titelbogen
    2. Bogen B (Erster Akt, 1./2. Szene)

    Die Räuber. Ein Traurspiel in 7 Handlungen (1781)

    Die Räuber ein Trauerspiel (1782)

    Anhang
    Zu dieser Studienausgabe
    1. Überlieferung
    2. Textgestaltung
    Entstehung
    1. Erstdruck
    2. Uraufführung
    3. Trauerspielfassung
    Literatur