Voyeur

Thriller

Simon Beckett

(38)
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Beschreibung

Der angesehene Londoner Gallerist Donald Ramsey ist fasziniert von Anna, seiner jungen Assistentin. Als er erfährt, dass sie einen Freund hat, wird seine Faszination zur Besessenheit. Er muss Anna von diesem Mann trennen, koste es, was es wolle. Ein Gigolo wird auf Anna angesetzt – doch Donalds Intrige gerät auf entsetzliche Weise außer Kontrolle …

Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren. Seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter wird rund um den Globus gelesen: «Die Chemie des Todes», «Kalte Asche», «Leichenblässe», «Verwesung» und «Totenfang» waren allesamt Bestseller. «Die ewigen Toten», Teil 6 der Reihe, erreichte Platz 1 der Bestsellerliste, ebenso wie sein atmosphärischer Psychothriller "Der Hof". Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield..
Andree Hesse wurde 1966 in Braunschweig geboren und wuchs bei Celle auf. Bevor er sich an der Filmhochschule in München einschrieb, erlernte er das Sattlerhandwerk. Sein erster Roman erschien 2001. Andree Hesse lebt als freier Autor und Übersetzer in Berlin.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 380
Erscheinungsdatum 01.04.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-24917-4
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/11,5/3 cm
Gewicht 305 g
Originaltitel Fine Lines
Auflage 9. Auflage, Neuübersetzung
Übersetzer Andree Hesse
Verkaufsrang 17943

Kundenbewertungen

Durchschnitt
38 Bewertungen
Übersicht
6
4
3
12
13

du gehörst mir - vielleicht ...
von Beate am 07.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Bisher habe ich so viel verdammt Gutes vom Autor Simon Beckett und seiner Hunter-Reihe gehört. Ich wollte aber erst einmal mit den Büchern anfangen, die im Schnitt nicht so gut beim Leser wegkommen, mir eine eigene Meinung bilden. So griff ich nach Obsession zu diesem Buch. Begeistern konnte es mich aber leider nicht. Ich ha... Bisher habe ich so viel verdammt Gutes vom Autor Simon Beckett und seiner Hunter-Reihe gehört. Ich wollte aber erst einmal mit den Büchern anfangen, die im Schnitt nicht so gut beim Leser wegkommen, mir eine eigene Meinung bilden. So griff ich nach Obsession zu diesem Buch. Begeistern konnte es mich aber leider nicht. Ich hatte Probleme gehabt, mich auf die Story einzulassen. Weder die Handlung, noch die Charaktere konnten mich überzeugen. Vielleicht bin ich selbst zu wenig von etwas besessen, um mich mit dem Charakter von Donald Ramsey identifizieren zu können. Das mag ich gar nicht abstreiten. Aber mir erschien er einfach nur plump, ohne große Wirkung und Ausstrahlung. Auch wenn in der Ich-Form erzählt ist, beim Lesen hatte ich nicht das Gefühl bekommen, Teil des Buches, Teil der Geschichte zu werden. So kann ich mich den Stimmen anschließen, die mir im Vorfeld sagten, dass dieses Buch nichts Besonderes ist. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage, dass ich nichts verpasst hätte, wenn ich es nicht gelesen hätte. Zum Glück gibt es aber auch Leser, denen es gefällt. Ich für meinen Teil kann nur zwei Sterne vergeben.

Voyeur // Simon Beckett
von Nelly aus Hüttlingen am 26.10.2016

Seitdem ich den ersten Teil der David Hunter-Reihe gelesen habe, bin ich ein riesen Fan von Simon Beckett. Er versteht es wie kein zweiter, eine komplexe Idee in eine spannende Handlung umzuwandeln. Daher musste ich auch unbedingt seine unabhängigen Werke lesen, die teilweise schon einige Jahre alt sind. Doch eben diese frühen W... Seitdem ich den ersten Teil der David Hunter-Reihe gelesen habe, bin ich ein riesen Fan von Simon Beckett. Er versteht es wie kein zweiter, eine komplexe Idee in eine spannende Handlung umzuwandeln. Daher musste ich auch unbedingt seine unabhängigen Werke lesen, die teilweise schon einige Jahre alt sind. Doch eben diese frühen Werke weisen doch noch den einen oder anderen Mangel auf. Liebe und Leidenschaft sind für Donald Ramsey Fremdwörter. Für Frauen, deren Körper und Sexualität interessiert er sich nur, wenn diese auf Gemälden oder als Skulpturen abgebildet sind. Daher verwirrt ihn sein eigenes Interesse an seiner neuen Assistentin selbst am meisten. Sie zieht ihn magisch an. Doch er weiß, dass er selbst niemals eine Chance bei ihr hätte. Also beschließt er, dass er seine Begierde durch einen Mittelsmann ausüben muss. Er schließt sich mit Zeppo zusammen, einem Frauenhelden, wie er im Buche steht. Dieser soll Anna verführen und Donald soll dabei zusehen dürfen. Doch dann durchkreuzt ausgerechnet Anna selbst den Plan der beiden Männer. Sie will mir ihrem Freund Marty zurück in die USA ziehen und London den Rücken kehren. Donald ist klar: wenn er seinen Plan noch durchführen will, dann muss er handeln. Und dafür schließen Zeppo und Donald einen mörderischen Plan: Marty muss verschwinden. Ich finde es immer wenig durchdacht, ein solches Cover zu wählen. Der Stil mit dem weißen Hintergrund und der roten Schrift ist ja bereits von anderen Werken von Simon Beckett bekannt. Leider finde ich, dass die Cover meist so gar nichts aussagen. Ich mag es lieber, wenn ich schon am Cover ein wenig erraten kann, um was es gehen wird. Mir persönlich gefällt es auch nicht, ein Wort in der Mitte auseinander zu reißen und auf zwei Zeilen darzustellen. Wenn ich diese Cover nicht bereits mit Simon Beckett verknüpft hätte, hätte ich das Buch nicht in die Hand genommen. Allerdings lässt sich der Wiedererkennungswert nicht leugnen. Die Geschichte wird aus Sicht von Ronald erzählt, was mir sehr gefallen hat. Wann bekommt man schon mal Gelegenheit, in den Kopf eines Psychopathen zu blicken? Die Schreibweise ist recht flüssig, da die Sätze recht kurz und knackig sind. Bei „Voyeur“ handelt es sich um Becketts Erstlingswerk. Daher sucht man nach dem „typischen Simon Beckett“, den man aus den David Hunter Büchern kennt, vergeblich. Aber anders heißt ja nicht gleich schlechter. Ich fand es wirklich spannend, wie sich ein Schreibstil scheinbar noch verändern kann, vom ersten Buch zum erfolgreichen Thriller-Autor. Der Großteil des Buches besteht aus Gesprächen, die Donald mit anderen Personen führt. Diese Gespräche ziehen sich nur leider teilweise unnötig in die Länge. Die Charaktere waren mir eigentlich durchweg durch die Bank unsympathisch und ich konnte die Beweggründe von keinem nachvollziehen. Am meisten aufgefallen ist mir, dass die Beweggründe von Donald, dem Protagonisten, total unter den Tisch fallen. Natürlich handeln Psychopathen nicht nachvollziehbar, aber es wird noch nicht mal der Versuch unternommen, irgendwie Licht in die ganze Sache zu bringen. Der Spannungshöhepunkt ist ungefähr bei der Hälfte des Buches erreicht und danach fällt sie bis zum Nullpunkt ab. Die Handlung schleppt sich dann dahin und ich musste mich zwingen, das Buch fertig zu lesen. Am schlimmsten für mich war allerdings, dass nach dem Ende noch Fragen offen bleiben und Charaktere auftauchen, bei denen ich jetzt noch überlege, welchen Sinn die wohl für die Geschichte hatten. Das Ende der Geschichte war meiner Meinung nach einfach nur schlecht. Langweilig, sinnfrei, unnötig… Das Buch war etwas „seltsam“, ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll. Dem Buch fehlte es am gewissen Etwas und vor allem an Spannung. Wer Simon Beckett kennt und vor allem seine „David Hunter“ Bücher mochte, muss damit rechnen, dass er von diesem Buch enttäuscht sein wird. Hierbei handelt es sich um ein total anderes Buch. Ein Buch, das man lesen kann, aber nicht lesen muss.

Voyeuristische Leidenschaft
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 16.05.2016

Donald Ramsey ist ein älterer Herr, dem eine Kunstgalerie in London gehört. Hier verbringt er als Leiter derselben seine Tage und umgibt sich mit dem, was er am liebsten mag - Kunst. Es ist keine wirkliche Leidenschaft, sondern eine Passion, denn Leidenschaft empfindet er an sich nicht. Lediglich seiner Privatsammlung von erotis... Donald Ramsey ist ein älterer Herr, dem eine Kunstgalerie in London gehört. Hier verbringt er als Leiter derselben seine Tage und umgibt sich mit dem, was er am liebsten mag - Kunst. Es ist keine wirkliche Leidenschaft, sondern eine Passion, denn Leidenschaft empfindet er an sich nicht. Lediglich seiner Privatsammlung von erotischer Kunst kann er annähernd Leidenschaft entgegen bringen. An sich ist Ramsey mit seinem Leben jedoch nicht unzufrieden. Als er jünger war, hat er die Sache mit der körperlichen Liebe mal ausprobiert, doch auch das konnte keine Leidenschaft in ihm wecken. Als jedoch Anna als seine neue Assistentin in der Galerie anfängt, verändert sich Ramseys Einstellung. Zwar empfindet er keine glühende Leidenschaft für sie, doch er ist fasziniert von der jungen Frau und hat sie gern in seiner Nähe. Doch Anna ist kein Single, eine Tatsache, die Donald jetzt nicht weiter stört - was ihn jedoch stört ist, dass Anna zusammen mit ihrem Marty aus London weggehen will. Das jedoch kann Donald nicht zulassen, denn Anna fasziniert ihn und er will sie bei sich behalten und nicht nur das, denn er hat große Pläne mit der jungen Frau. Donald will die junge Frau verführen. Jedoch kommt dieser körperliche Akt für ihn selbst nicht in Frage, doch er hat den richtigen Mann zur Hand. Zeppo, seines Zeichens Model, scheint perfekt für die Verführung der jungen Frau. Zuerst jedoch muss ein kleines Hindernis aus dem Weg geräumt werden - Marty ... Voyeuristische Leidenschaft! Der Plot wurde detailliert und authentisch erarbeitet, allerdings muss ich sagen, dass er mich wenig angesprochen hat. Es hat sich mir nicht erschlossen, warum ein alter Mann unbedingt eine bestimmte Frau durch einen anderen verführt sehen will. Die Figuren wurden realistisch erarbeitet, wobei mich als einziges die Figur der Anna angesprochen hat. Allerdings ist diese recht naiv und zu vertrauenswürdig, was ihr Umfeld angeht. Den Schreibstil empfand ich teilweise als sehr fad, gefühlt bewegte sich die Story kaum von der Stelle. Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch bisher das ist, was mir von dem Autor am wenigsten gefallen hat.


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  • Aus dem Englischen von Andree Hesse