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Schattenschwestern / Bund der Schattengänger Bd.4

Der Bund der Schattengänger 4 - Roman

Bund der Schattengänger Band 4


Übersinnlich, erotisch und voll knisternder Spannung

Sie sind die Schattengänger, eine Gruppe herausragender Kämpfer, deren Fähigkeiten von dem Wissenschaftler Dr. Peter Whitney verstärkt wurden. In Briony Jenkins, einer begabten Artistin, erwacht eine starke übersinnliche Begabung. Eines Tages läuft sie dem Schattengänger Jack Norton in die Arme. Doch ihr Verlangen füreinander bringt Briony schon bald in große Gefahr …

Portrait
Christine Feehan wurde in Kalifornien geboren, wo sie heute noch mit ihrem Mann und ihren elf Kindern lebt. Sie begann bereits als Kind zu schreiben und hat seit 1999 mehr als siebzig Romane veröffentlicht, die in den USA mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurden und regelmäßig auf den Bestsellerlisten stehen. Auch in Deutschland ist sie mit den »Drake-Schwestern«, der »Sea Haven-Saga«, der »Schattengänger-Serie«, der »Leopardenmenschen-Saga« und der »Shadows«-Serie äußerst erfolgreich.
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  • IM DSCHUNGEL SENKTE sich die Nacht schnell herab. Jack Norton saß von Rebellen umgeben inmitten des feindlichen Lagers, hielt den Kopf gesenkt und die Augen geschlossen und lauschte den Geräuschen, die aus dem Regenwald drangen, während er sich ein Bild von seiner Lage machte. Durch seine gesteigerten Sinneswahrnehmungen konnte er nicht nur Feinde in seiner Nähe riechen, sondern auch weiter entfernt, in der dichten, üppigen Vegetation verborgen. Er war ziemlich sicher, dass es sich um ein Außenlager handelte, eines von vielen tief im Dschungel der Demokratischen Republik Kongo, irgendwo westlich von Kinshasa.
    Er öffnete die Augen einen Spalt weit und sah sich um, weil er jeden Schritt seiner Flucht planen wollte, doch selbst diese winzige Bewegung ließ Schmerz durch seinen Schädel schießen. Die Qualen nach den letzten Misshandlungen waren geradezu vernichtend, doch er wagte es nicht, das Bewusstsein zu verlieren. Nächstes Mal würden sie ihn töten, und dieses nächste Mal nahte viel schneller, als er erwartet hatte. Wenn er nicht bald einen Ausweg fand, würde ihn nichts auf Erden mehr retten, nicht einmal die Verstärkung seiner körperlichen und übersinnlichen Fähigkeiten.
    Die Rebellen hatten guten Grund, wütend auf ihn zu sein. Jacks Zwillingsbruder Ken und seine paramilitärische Einheit, die Schattengänger, hatten den Rebellen einen Amerikaner abgejagt, ihren ersten wirklich wertvollen politischen Gefangenen. Der Senator der Vereinigten Staaten war gefangengenommen worden, während er mit einem Wissenschaftler und dessen Assistenten auf Reisen gewesen war. Die Schattengänger waren mit tödlicher Präzision eingeschritten, hatten den Senator, den Wissenschaftler, seine beiden Assistenten und den Piloten gerettet und das Lager verwüstet. Ken war in Gefangenschaft geraten, und die Rebellen hatten großen Spaß daran gehabt, ihn zu foltern. Jack war gar nichts anderes übriggeblieben, als seinem Bruder zu folgen, um ihn rauszuholen.
    Den Rebellen hatte es überhaupt nicht gefallen, dass sie ihren Gefangenen durch Ken verloren hatten, und ebenso wenig gefiel es ihnen, als ihnen dann Ken entkam. Daher ließen sie ihren Unmut jetzt an Jack aus. Jack hatte den Schattengängern Feuerschutz gegeben, als sie Ken rausgeholt hatten, und war von einer Kugel getroffen worden. Die Wunde war nicht kritisch - er hatte sich vergewissert, dass sein Bein nicht gebrochen war -, aber die Kugel hatte ihm beim Aufprall das Bein unter dem Körper weggerissen. Er hatte sein Team schleunigst weggeschickt und sich damit abgefunden, dass ihm dieselben Folterqualen bevorstanden, die sein Bruder durchgemacht hatte - eine weitere Gemeinsamkeit, wie sie in jüngeren Jahren schon so viele geteilt hatten.
    Als sie ihn das erste Mal geschlagen hatten, war es gar nicht so schlimm gewesen, aber das war vor Major Biyoyas Erscheinen gewesen. Sie hatten ihn getreten und ihn mit den Fäusten geschlagen und waren ein paar Mal auf sein verwundetes Bein getrampelt, aber sie hatten sich weitgehend jeder Form von Folter enthalten, da sie erst einmal abwarten und herausfinden wollten, was General Ekabela mit ihm vorhatte. Der General hatte Biyoya geschickt.
    Die Mehrheit der Rebellen war beim Militär ausgebildet worden, und viele hatten in früheren Zeiten hohe Posten in der Regierung und beim Militär eingenommen, bis zu einem der zahlreichen Staatsstreiche, und jetzt bauten sie Marihuana an und richteten Verwüstungen an, überfielen Ortschaften und töteten alle, die es wagten, ihnen Widerstand zu leisten, oder denen die Plantagen oder das Land gehörten, das die Rebellen wollten. Niemand wagte es, ihr Gebiet ohne ausdrückliche Genehmigung zu durchqueren. Sie waren geschickt im Umgang mit Waffen und in der Guerillakriegsführung, und das Foltern und Morden machte ihnen Spaß. Mittlerweile hatten sie Geschmack daran gefunden, und die Macht, die es ihnen verlieh, trieb sie dazu, so weiterzumachen. Sogar die UNO mied diese Gegend - wenn die Vereinten Nationen versuchten, Medikamente und Lebensmittel in die Dörfer zu bringen, wurden die Truppen von den Rebellen ausgeraubt.
    Jack öffnete die Augen weit genug, um einen Blick auf seine nackte Brust zu werfen, in die Major Keon Biyoya seinen Namen geritzt hatte. Blutstropfen standen dort, und Fliegen und andere Insekten, die bissen und stachen, versammelten sich zu diesem Festmahl. Aber das war bei weitem nicht die schlimmste Folter. Und auch nicht die demütigendste. Er hatte sie stoisch über sich ergehen lassen und sich von dem Schmerz distanziert, wie er es schon sein ganzes Leben lang getan hatte, doch das Feuer der Vergeltung brannte in seinen Eingeweiden.
    Verborgen unter der stillen Oberfläche seines ausdruckslosen Gesichts strömte die Wut so kalt und tief wie ein ungestümer Fluss. Diese gefährliche Emotion rann durch seinen Körper, wogte in seinen Adern, ließ seinen Adrenalinspiegel in die Höhe schießen und gab ihm Kraft. Er nährte das Gefühl vorsätzlich, indem er sich das letzte Verhör durch Biyoya in allen Einzelheiten ins Gedächtnis zurückrief. Die Brandlöcher der Zigaretten, die auf seiner Brust und auf seinen Schultern ausgedrückt worden waren. Die Striemen der Peitschenhiebe, die ihm die Haut vom Rücken geschält hatten. Biyoya hatte sich Zeit gelassen und seinen Namen tief in seine Haut geritzt, und als Jack keinen Laut von sich gegeben hatte, hatte er Batteriekabel eingesetzt, um ihm Stromstöße zu versetzen, und das war erst der Anfang gewesen. Anschließend hatte er mehrere Stunden in den Händen eines krankhaften Irren verbracht. Die fünf Zentimeter langen, ihm mit nahezu chirurgischer Präzision beigebrachten Schnittwunden, die ihn von Kopf bis Fuß überzogen, waren identisch mit dem, was dieser Mann seinem Bruder angetan hatte, und obwohl er seinen eigenen Schmerz beiseiteschieben konnte, hatte Jack bei jedem Schnitt den Schmerz seines Bruders gefühlt.
    Jack schmeckte die Wut in seinem Mund. Unendlich langsam bewegte er seine Hände zum Hosensaum seiner Tarnkleidung, und seine Fingerspitzen tasteten nach dem winzigen Ende des dünnen Drahts, der dort eingenäht war. Er begann ihn mit einer geschmeidigen, geübten Bewegung herauszuziehen. Währenddessen arbeitete sein Verstand mit eisiger Genauigkeit, berechnete die Entfernung zu diversen Waffen und plante jeden Schritt, der ihn ins dichte Laub des Urwalds führen würde. Er zweifelte nicht daran, dass er aus der Gefangenschaft entkommen konnte, wenn er erst einmal dort im Wald war, aber vorher musste er Boden ohne jeden Bewuchs überqueren und sehen, wie er zwischen einem Dutzend ausgebildeter Soldaten durchkam.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Uta Dahnke
Seitenzahl 566
Erscheinungsdatum 04.01.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-52614-3
Reihe Der Bund der Schattengänger 4
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,5/11,8/4,3 cm
Gewicht 459 g
Originaltitel Conspiracy Game
Abbildungen 11 schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Ursula Gnade
Verkaufsrang 59066
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Band 4
von Blacky am 29.10.2011
Bewertet: eBook (ePUB)

Kurzbeschreibung: Sie sind die Schattengänger, eine Gruppe herausragender Kämpfer, deren Fähigkeiten von dem Wissenschaftler Dr. Peter Whitney verstärkt wurden. In Briony Jenkins, einer begabten Artistin, erwacht eine starke übersinnliche Begabung. Eines Tages läuft sie dem Schattengänger Jack Norton in die Arme. Doch ihr Verla... Kurzbeschreibung: Sie sind die Schattengänger, eine Gruppe herausragender Kämpfer, deren Fähigkeiten von dem Wissenschaftler Dr. Peter Whitney verstärkt wurden. In Briony Jenkins, einer begabten Artistin, erwacht eine starke übersinnliche Begabung. Eines Tages läuft sie dem Schattengänger Jack Norton in die Arme. Doch ihr Verlangen füreinander bringt Briony schon bald in große Gefahr ... Auch im viertern Band um die "Schattengänger" ist es Christine Feehan wieder gelungen eine mehr als spannende Geschichte zu schreiben. Das Buch ist wieder Krimi (fast schon Thriller) und Liebesgeschichte in einem. Es wird immer mehr von den Taten Dr. Whiotneys (dem Eschaffer der Schattengänger) bekannt und die Geschichte isr gespickt mit erotischen Momenten. Es ist zwar eine in sich abgeschlosssene Geschichte, allerdings würde ich jedem Leser empfehlen zumindest den ersten Band der Schattengänger gelesen zu habe, da sonst vieles unverständlich bleibt. Reihenfolge der "Schattengänger"-Bücher: 1. Jägerin der Dunkelheit 2. Spiel der Dämmerung 3. Tänzerin der Nacht 4. Schattenschwestern 5. Düstere Sehnsucht 6. Fesseln der Nacht 7. Magisches Spiel 8. Schicksalsbund 9. Im Bann des Jägers

Überraschend frisch.
von Yezabel aus Schweiz am 22.11.2010

In diesem Buch gefiel mir die frische, spritzige Art von Briony. Sie lässt sich auf ein Abenteuer ein und dann bumm! die Überraschung! Also ich war sowas von überrascht über das Ergebnis von diesem heissen Dschungel-Abenteuer, dass ich schmunzeln musste ;-). Was Jack anbelangt, den fand ich unmöglich und doch tat er mir leid, wi... In diesem Buch gefiel mir die frische, spritzige Art von Briony. Sie lässt sich auf ein Abenteuer ein und dann bumm! die Überraschung! Also ich war sowas von überrascht über das Ergebnis von diesem heissen Dschungel-Abenteuer, dass ich schmunzeln musste ;-). Was Jack anbelangt, den fand ich unmöglich und doch tat er mir leid, wie er versuchte seine innere Dämonen zu bekämpfen und Briony zu beschützen. Für lustige Momente sorgte Jacks Zwillingsbruder Ken. Wie er seinen Bruder Jack immer wieder mit 2-deutigen Bemerkungen über Briony ärgerte, fand ich total süss.

Spannung pur!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2010

Christine Feehan ist auch mit dem 4. Teil der Schattengänger-Reise ein spannendes Buch gelungen! Der Leser wird sofort in die Story mit reingezogen, denn Jack Norton wurde gefangengenommen und ist nun auf der Flucht vor den Rebellen. Bei dieser Flucht trifft er, schwer verletzt, auf Briony, eine Hochseitakrobatin und ebenfalls g... Christine Feehan ist auch mit dem 4. Teil der Schattengänger-Reise ein spannendes Buch gelungen! Der Leser wird sofort in die Story mit reingezogen, denn Jack Norton wurde gefangengenommen und ist nun auf der Flucht vor den Rebellen. Bei dieser Flucht trifft er, schwer verletzt, auf Briony, eine Hochseitakrobatin und ebenfalls genetisch weiterentwickelt. Sofort ist eine große Anziehungskraft zwischen den beiden da, denen beide nicht widerstehen koennen. Doch Jack muss fliehen und moechte Briony nicht in Gefahr bringen. Daher lässt er Briony schließlich zurück, ohne zu wissen, dass sie schwanger ist... Im Gegensatz zu ihren anderen Serien sind die Schattengänger storymäßig wesentlich besser entwickelt und ausgereift. Dies gilt auch für diesen Teil, der wirklich sehr spannend ist. Denn sobald Briony von ihrer Schwangerschaft erfährt, wird sie gejagt und soll ins Labor von Whitney zurückgebracht werden, um dort die ultimativen Soldaten zu züchten. In ihrer Verzeiflung wendet sie sich schließlich an Jack, der sie beschützen soll... Fazit: Hat mir fast noch besser als der 3. Teil gefallen und ist an Spannung kaum noch zu überbieten. Briony und Jack sind ein schoenes Paar, welches nach vielen Kämpfen am Ende doch noch ein Happy End bekommt!