Unterm Birnbaum

Theodor Fontane

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Beschreibung

Klassiker aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, , Sprache: Deutsch, Abstract: Erstes Kapitel***
Vor dem in dem großen und reichen Oderbruchdorfe Tschechin um Michaeli 20 eröffneten Gasthaus und Materialwarengeschäft von Abel Hradscheck (so stand auf einem über der Tür angebrachten Schilde) wurden Säcke, vom Hausflur her, auf einen mit zwei magern Schimmeln bespannten Bauerwagen geladen. Einige von den Säcken waren nicht gut gebunden oder hatten kleine Löcher und Ritzen, und so sah man denn an dem, was herausfiel, daß es Rapssäcke waren. Auf der Straße neben dem Wagen aber stand Abel Hradscheck selbst und sagte zu dem eben vom Rad her auf die Deichsel steigenden Knecht: »Und nun vorwärts, Jakob, und grüße mir Ölmüller Quaas. Und sag ihm, bis Ende der Woche müßt ich das Öl haben, Leist in Wrietzen warte schon. Und wenn Quaas nicht da ist, so bestelle der Frau meinen Gruß und sei hübsch manierlich. Du weißt ja Bescheid. Und weißt auch, Kätzchen hält auf Komplimente.«
Der als Jakob Angeredete nickte nur statt aller Antwort, setzte sich auf den vordersten Rapssack und trieb beide Schimmel mit einem schläfrigen »Hüh« an, wenn überhaupt von Antreiben die Rede sein konnte. Und nun klapperte der Wagen nach rechts hin den Fahrweg hinunter, erst auf das Bauer Orthsche Gehöft samt seiner Windmühle (womit das Dorf nach der Frankfurter Seite hin abschloß) und dann auf die weiter draußen am Oderbruch-Damm gelegene Ölmühle zu. Hradscheck sah dem Wagen nach, bis er verschwunden war, und trat nun erst in den Hausflur zurück. Dieser war breit und tief und teilte sich in zwei Hälften, die durch ein paar Holzsäulen und zwei dazwischen ausgespannte Hängematten voneinander getrennt waren. Nur in der Mitte hatte man einen Durchgang gelassen. An dem Vorflur lag nach rechts hin das Wohnzimmer, zu dem eine Stufe hinaufführte, nach links hin aber der Laden, in den man durch ein großes, fast die halbe Wand e

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 112
Erscheinungsdatum 26.01.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-640-25277-0
Verlag GRIN Publishing
Maße (L/B/H) 21/15/0,8 cm
Gewicht 170 g
Auflage 1. Auflage.

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden aus Böblingen am 18.03.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Brauche das für die Schule und endlich ein Buch wo mich der Titel anspricht, ich hoffe es erfüllt meine hoch angesetzten Ansprüche. :)

Die witzigste Komödie Molières!
von Zitronenblau am 04.03.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wie immer eine geniale Mischung aus Inhalt und Form. Reflektiert wird hier vor allem der Mensch und sein liebes Geld. Dies gipfelt letztlich in einer "Schatz"-Verwechslung, die doch recht lustig ist. Ich liebe Molière und "Der Geizige" gehört für mich eindeutig zu meinen Lieblingsstücken!

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