Träume vom Wüstenplaneten

Erzählungen

Der Wüstenplanet Band 9

Frank Herbert, Brian Herbert, Kevin J. Anderson

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Beschreibung


Hintergründe und Kurzgeschichten zum größten aller Science-Fiction-Epen

Mit dem „Wüstenplanet“-Zyklus hat Frank Herbert eine Zukunftssaga geschaffen, die in ihrer epischen Wucht nur mit J. R. R. Tolkiens „Herr der Ringe“ zu vergleichen ist. Dies sind die bislang unveröffentlichten „Wüstenplanet“-Texte des erfolgreichsten Science-Fiction-Autors aller Zeiten: Erzählungen und Essays rund um Arrakis, den „Wüstenplaneten“, in denen Frank Herbert dieser faszinierenden Welt neue Facetten hinzufügt und etliche Geheimnisse lüftet. Brian Herbert und Kevin J. Anderson trugen diese Texte, die teilweise aus Herberts Nachlass stammen, zusammen, darunter auch die Erstfassung des "Wüstenplaneten", "Der Gewürzplanet" und etliche bislang unveröffentlichte Kurzgeschichten.

Frank Herbert (1920-1986) wurde in Tacoma, Washington, geboren. Nach einem Journalismus-Studium arbeitete er unter anderem als Kameramann, Radiomoderator, Dozent und Austerntaucher, bevor 1955 sein Debütroman »The Dragon in the Sea« zur Fortsetzung in einem Science-Fiction-Magazin veröffentlicht wurde. Der Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm schließlich Mitte der 1960er-Jahre mit seinem Roman »Der Wüstenplanet«, der sowohl mit dem Hugo Award als auch mit dem Nebula Award ausgezeichnet wurde. Bis heute gilt »Der Wüstenplanet« zusammen mit den Nachfolgeromanen als einzigartige literarische Weltenschöpfung, die jede Generation von Leserinnen und Lesern neu für sich entdeckt..
Brian Herbert, der Sohn des 1986 verstorbenen Wüstenplanet-Schöpfers Frank Herbert, hat selbst SF-Romane verfasst, darunter den in Zusammenarbeit mit seinem Vater entstandenen "Mann zweier Welten"..
Kevin J. Anderson, geboren 1962 und studierter Physiker, ist einer der meistgelesenen Science-Fiction-Autoren unserer Zeit. Er wurde durch seine Star-Wars-Romane und -Anthologien international bekannt. Seine High-Tech-Thriller und Akte-X-Romane stürmen die Bestsellerlisten. Die Romanreihe um die »Young Jedi Knights« verfasste er gemeinsam mit seiner Ehefrau Rebecca Moesta. Zuletzt ist von ihm die gefeierte »Saga der Sieben Sonnen« erschienen. Gemeinsam mit Brian Herbert schreibt er Frank Herberts großen »Wüstenplanet«-Zyklus fort.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 590
Erscheinungsdatum 01.09.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-52331-9
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 19/12,1/4,5 cm
Gewicht 479 g
Originaltitel The Road to Dune
Übersetzer Jakob Schmidt
Verkaufsrang 174773

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  • Für Beverly Herbert
    In der gesamten Geschichte der Literatur gibt es keine anrührendere Würdigung eines Menschen als die drei Seiten, die Frank Herbert in Die Ordensburg des Wüstenplaneten über Beverly Herbert schrieb. Er verfasste diesen Roman auf Hawaii, an ihrem Sterbebett. Über seine liebende Ehefrau und seine engste Freundin in mehr als siebenunddreißig Ehejahren erklärte er dort: "Ist es also ein Wunder, dass ich auf die Jahre unseres Zusammenseins mit einem Glücksgefühl zurückschaue, das alles übersteigt, was sich in Worte fassen lässt? Ist es also ein Wunder, dass ich keinen Augenblick unseres Zusammenlebens vergessen möchte oder zu vergessen brauche? Die meisten anderen haben ihr Leben nur am Rande berührt. Ich habe es in allen Einzelheiten geteilt, und alles, was sie tat, hat mich bestärkt. Es wäre für mich nicht möglich gewesen, das zu tun, was die letzten zehn Jahre ihres Lebens an Notwendigem von mir verlangten, was wiederum ihr Kraft verlieh, hätte sie nicht in den vorangegangenen Jahren gegeben, ohne etwas zurückzuhalten. Ich halte dies für mein allergrößtes Glück und mein wunderbarstes Privileg."
    Seine frühere Widmung in Die Kinder des Wüstenplaneten verwies auf weitere Dimensionen dieser außergewöhnlichen Frau:
    Für Bev:
    Aus dem wunderbaren Band unserer Liebe heraus, und um ihre Schönheit und ihre Weisheit mit anderen zu teilen, denn sie hat dieses Buch wahrhaftig inspiriert.
    Frank Herbert hat die Figur der Lady Jessica Atreides seiner Frau Beverly Herbert nachempfunden, ebenso wie zahlreiche Aspekte der Bene-Gesserit-Schwesternschaft. Beverly Herbert war seine Gefährtin beim Schreiben, und sie war ihm intellektuell ebenbürtig. Sie war Frank Herberts ganze Welt, seine Muse und - mehr als jeder andere Mensch - seine geistige Führerin auf dem Weg zum Wüstenplaneten.

    Vorwort
    Frank Herbert hatte mehr Spaß am Leben als jeder andere Mensch, den ich je gekannt habe. Er hat mehr gelacht, mehr gescherzt und mehr geschrieben als jeder andere Autor, dem ich je begegnet bin. Aufgewachsen ist er in einfachen Verhältnissen, gar nicht weit vom Ort meiner Geburt, auf der anderen Seite des Puyallup River. Er liebte die freie Natur und beurteilte Menschen nach ihrer Kreativität und danach, ob sie den Härten des Lebens mit Humor oder mit Verbitterung begegneten. Sein Humor half ihm dabei, harte Zeiten durchzustehen und Freude an ihrer Überwindung zu finden. Frank glaubte, dass es die Verlage waren, die den Schriftstellern das Klischee des brotlosen Künstlers in der Dachkammer aufgedrückt hatten, um mit möglichst geringen Vorauszahlungen davonzukommen. Die einzige Währung, die Frank wirklich anerkannte, war die Zeit, in der er sich kreativ betätigen konnte.
    "Die Sache ist die, Ransom", hat er einmal gesagt. "In der ersten Klasse hat man mehr Zeit zum Schreiben."
    Da er nie zur Angeberei neigte, lebte er so komfortabel, wie es ihm gefiel, aber nicht so extravagant, wie er es sich hätte leisten können. Stets bewahrte er sich eine enge Bindung zur freien Natur. In den Jahren n. D. ("nach Dune") erfreute er sich an neuen schriftstellerischen Abenteuern und daran, anderen zum Erfolg zu verhelfen. Frank bot seinen Mitmenschen Gelegenheiten an, keine Almosen, und erklärte dazu: "Ich helfe einem anderen lieber hoch, als ihm auf die Finger zu treten." Das erinnert mich an mein Lieblingszitat von Dostojewski: "Gib den Menschen zu essen, bevor du Tugendhaftigkeit von ihnen verlangst."
    Für Frank fiel alles und jeder in eine von zwei groben Kategorien. Es/er/sie verschaffte ihm entweder mehr Zeit zum Schreiben oder störte ihn dabei. Ich hatte immer ungefähr die gleiche Einstellung. Wir kannten uns über unsere Publikationserfolge, doch aufeinander aufmerksam geworden sind wir vor allem deshalb, weil wir beide aus dem Puyallup Valley kamen, weil unsere Väter beide Gesetzeshüter im gleichen Bezirk waren und weil zwei entfernte Verwandte von uns miteinander verheiratet waren. In den frühen Siebzigern zogen wir beide in der gleichen Woche nach Port Townsend, was wir herausfanden, als die Lokalzeitung Artikel über uns veröffentlichte. Ich wollte Frank endlich persönlich kennenlernen, doch gleichzeitig wollte ich ihm nicht die Zeit stehlen, die er zum Schreiben benötigte. Nur ein paar Jahre zuvor hatte Frank unter einem Pseudonym etwas für Helix geschrieben, meine Lieblingsuntergrundzeitschrift aus Seattle. Ich schickte Frank eine Postkarte, die an sein Pseudonym ("H. Bert Frank") adressiert war und auf der ich erklärte, dass ich immer bis mittags schrieb, mich danach aber gerne mal auf einen Kaffee mit ihm treffen würde. Am nächsten Tag rief er mich um zehn nach zwölf an. "Hallo Ransom. Hier Herbert. Steht unsere Verabredung zum Kaffee?" So war es, und die nächsten fünfzehn Jahre lang trafen wir uns fast jeden Tag zum Kaffeetrinken oder Mittagessen.
    Frank war der Meinung, dass Lyrik das ausgezeichnetste Destillat von Sprache ist, ob nun in offener oder geschlossener Form. Gierig verschlang er die zeitgenössischen Gedichte in Literatur- und Kleinstmagazinen, und wenn er sich mit den Problemen seines Lebens und Schreibens auseinandersetzen musste, schrieb er selbst Lyrik. In sehr jungen Jahren hatte er herausgefunden, dass er von seinem Sachliteraturschreibstil, der sehr viel lesbarer war als die meisten journalistischen Texte seiner Zeit, halbwegs leben konnte. Sein guter Prosastil, sein Blick für Details und sein Ohr dafür, wie die Menschen wirklich reden, führten ihn in Verbindung mit der für ihn stets wichtigen Frage "Was wäre wenn?" von ganz allein in den Bereich der Erzählliteratur. Erfolg fand Frank mit seiner Erzählliteratur, aber die Inspiration füllte seine Notizbücher und seine Geschichten mit Dichtung.
    Meine erste Gedichtsammlung, Finding True North & Critter, wurde im selben Jahr für den National Book Award nominiert, während Franks Soul Catcher als bester Roman nominiert wurde. Wenn Frank und ich beide von Anfang an Romanautoren - oder Dichter - gewesen wären, hätte sich unsere Freundschaft vielleicht anders entwickelt. So, wie die Dinge lagen, konnten wir einander mit unseren Werken neue Kraft und Begeisterung verleihen. Wir ermutigten uns gegenseitig, schriftstellerische Risiken einzugehen, unter anderem, indem wir uns in neuen Genres versuchten, zum Beispiel als Drehbuchautoren. Das größte dieser Risiken, sowohl für unsere Freundschaft als auch für unseren Ruf als Autoren, war es, gemeinsam Der Jesus-Zwischenfall zu schreiben und den Roman unter unseren beiden Namen anzubieten. Frank wies darauf hin, dass man uns, sollte das Buch veröffentlicht werden, jeweils unterschiedlich für unsere Zusammenarbeit kritisieren würde.