Ästhetik der Interpassivität

FUNDUS Band 175

Robert Pfaller

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Beschreibung

Menschen, die Filme aufzeichnen, statt sie anzusehen. Studenten, die Texte kopieren, statt sie durchzuarbeiten. Bücherfreunde, die Bücher im Regal reihen, statt sie zu lesen. Solche Phänomene erfasst Robert Pfaller mit dem Begriff der 'Interpassivität', also der Delegation des Genusses an andere Menschen, an Geräte, Tiere oder Pflanzen. In der Alltagskultur allgegenwärtig, finden sie vermehrt Eingang in künstlerische Strategien – nicht zuletzt als Kritik an den lautstark der Kunst angetragenen Vorstellungen der Interaktivität.
Ausgehend von der Grundfrage, warum die Leute ihren Genuss nicht haben wollen, sondern ihn anderen zuschieben, entwickelt Pfaller eine
Ästhetik der Interpassivität, die er sowohl in ihren theoretischen Prinzipien als auch in kleinen Fallstudien (z.B. zu Adi Hoesle, Robert Jelinek, Dostojewski und zum Tanz) entfaltet.

Robert Pfaller, 1962 in Wien geboren, ist Professor für Kulturwissenschaft an der Kunstuniversität Linz. Zuletzt erschienen: Die Illusion der anderen (2002) und Das schmutzige Heilige und die reine Vernunft (2008).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 300
Erscheinungsdatum 01.05.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86572-650-6
Verlag Philo Fine Arts
Maße (L/B/H) 16,7/10,8/2,8 cm
Gewicht 314 g
Auflage 1. Auflage

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