Medienbalance

Erziehen im Gleichgewicht mit der Medienwelt. Ein Elternratgeber

Andreas Neider

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Buch (Kunststoff-Einband)
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Beschreibung

Kinder und Jugendliche in der Medienwelt gesund
aufwachsen zu lassen, setzt Informationen voraus.
Dieser Ratgeber für Eltern und Pädagogen bietet die
Möglichkeit, die einzelnen Medien bezüglich ihrer
Stärken und Schwächen kennen und verstehen zu
lernen.

Andreas Neider ist Leiter der Kulturagentur "Von Mensch zu Mensch", Vortragsredner, Buchautor und Herausgeber zahlreicher Publikationen insbesondere in den Bereichen Medienpädagogik und Anthroposophie.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 148
Erscheinungsdatum 01.02.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7725-2288-8
Verlag Freies Geistesleben
Maße (L/B/H) 22,9/15,2/1,5 cm
Gewicht 246 g
Abbildungen mit zahlreichen Abbildungen
Auflage 1

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Erziehen im Gleichgewicht mit der Medienwelt
von Uli Geißler aus Fürth am 12.03.2008

Dieser Ratgeber ist so ganz in meinem Sinn. Der Autor Andreas Neider formuliert dabei nicht nur Tipps, welche Medien „man“ wie nutzen soll, worauf Eltern oder Erziehende beim Einkauf zu achten haben, sondern er kümmert sich ebenso um die Haltung gegenüber einer Mediennutzung ebenso wie um die Wirkungen und vor allem darum, welch... Dieser Ratgeber ist so ganz in meinem Sinn. Der Autor Andreas Neider formuliert dabei nicht nur Tipps, welche Medien „man“ wie nutzen soll, worauf Eltern oder Erziehende beim Einkauf zu achten haben, sondern er kümmert sich ebenso um die Haltung gegenüber einer Mediennutzung ebenso wie um die Wirkungen und vor allem darum, welche Ziele die Erziehung eben auch mit den Medien letztlich verfolgen soll. Das besonders hervorgehobene und in allen Kapiteln des Buches Sinn und Orientierung gebende Stichwort lautet „Medienbalance“. Diese beherzigt neben der psychologischen Entwicklungssituation von Mädchen und Jungen die Wirkungen von Medien auf das Denken, Wollen und Fühlen, weiter die Analyse und Zusammenschau alltäglichen Handelns im Hinblick auf aktivierende oder passive Anregungen und Erlebnisse und schließlich die medienpsychologische Komponente. Es wird offensichtlich, dass die in Studien (viel zitiert im Buch die so genannte „KIM“- und auch die „JIM“-Studie) festgestellte Mediennutzungskomponente nicht die alleinige Wahrheit und Handlungsorientierung sein kann – oder eigentlich doch, je nachdem, welche Konsequenzen man daraus zieht. Es muss darum gehen, die Entwicklung von Mädchen und Jungen in einer Weise zu unterstützen und zu begleiten, die vielfältige Erfahrungsräume und –hintergründe möglich macht, die Medien sinnvoll dort nutzt, wo eine reale Lernanregung unzureichend ist oder aber virtuelle Lern- und Erfahrungsinhalte einen erweiterten Bildungshorizont schaffen. Es gilt, Lock-Verprechungen mit Kaufanreiz zu entlarven, als das, was sie sind: Geldschneiderei. Ein Gedächtnistraining auf der Spielkonsole, ein Mathematikprogramm auf dem Computer braucht es bei der Vielzahl von gedruckten gleichartigen Aufgaben sicher nicht. Medienkompetenz steht im Blickpunkt moderner Pädagoginnen und Pädagogen und beinhaltet aber eines ganz sicher: die „Spreu vom Weizen“ zu trennen, will heißen Sinnvolles von Überflüssigem unterscheiden zu lernen, sich mit allen Sinnen in Lernfelder zu begeben und sich auf keinen Fall von der Diktatur der Elektronik einschränken und bestimmen zu lassen.


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