Der Prozeß

Roman

detebe Band 23717

Franz Kafka

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Beschreibung

Joseph K. wird am Morgen seines dreißigsten Geburtstags von einem Gericht angeklagt, ohne dass er erfährt, was ihm zur Last gelegt wird. Immer stärker verstrickt er sich in die Frage nach seiner Schuldhaftigkeit und dem Sinn des Verfahrens. Die Widersprüchlichkeit der Ereignisse, die inkonsequenten Reaktionen K.s und das dubiose Gerichtsszenario sorgen für eine beklemmende Atmosphäre: Das Vertrauen des Menschen auf eine der Welt zugrunde liegende, verlässliche Ordnung im Sinne eines Gesetzes wird erschüttert.
Auch wenn der Autor selbst seinen Roman für unvollendet hielt, gilt ›Der Prozeß‹ zu Recht als Kafkas Hauptwerk.

Franz Kafka wurde 1883 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Prag geboren. Nach seiner Promotion als Jurist wurde er Angestellter einer Versicherungsgesellschaft. 1917 erkrankte er an Tuberkulose, der er 1924 erlag. Seine heute weltberühmten Erzählungen und Romane (›Amerika‹, ›Der Prozeß‹ und ›Das Schloß‹) wurden erst nach seinem Tod bekannt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Max Brod
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 27.05.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23717-7
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,1/11,1/2,3 cm
Gewicht 277 g
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 37639

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
5
1
5
0
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Siegburg am 14.05.2018
Bewertet: anderes Format

Der Prozess ist eines der Werke, die einem für immer im Gedächtnis bleiben. Grandios wie auch verstörend zugleich.

Kafkaesk...
von einer Kundin/einem Kunden aus Haiger am 20.03.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Kafka wie jeder andere! Langatmig und Kafkaesk. Auf der Suche nach der Schuld, die man nicht begangen hat!? Ich finde man sollte nur ein Kafka in seinem Leben gelesen haben und es dabei belassen. Denn dann wird man nicht von der Monotonie Kafkas abgeneigt sein und man kann immer noch sagen, ich hab schon mal einen Ka... Ein Kafka wie jeder andere! Langatmig und Kafkaesk. Auf der Suche nach der Schuld, die man nicht begangen hat!? Ich finde man sollte nur ein Kafka in seinem Leben gelesen haben und es dabei belassen. Denn dann wird man nicht von der Monotonie Kafkas abgeneigt sein und man kann immer noch sagen, ich hab schon mal einen Kafka gelesen. Mehr braucht man auch nicht, um viel über ihn zu erfahren...

Macht oder Freiheit
von Hartmut Zimmer aus Alzenau am 01.01.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Schuldig ist in den Augen der Macht, wer Widerstand leistet, wer auch nur zu widersprechen wagt, ja schon, wer sich nicht unauffällig und stromlinienförmig genug bewegt. Denn der Macht kommt es auf die Durchsetzung ihrer selbst, auf die Exekution von Abhängigkeiten an. Nur das scheint ihr innerer Zweck zu sein. Sie sucht sich... Schuldig ist in den Augen der Macht, wer Widerstand leistet, wer auch nur zu widersprechen wagt, ja schon, wer sich nicht unauffällig und stromlinienförmig genug bewegt. Denn der Macht kommt es auf die Durchsetzung ihrer selbst, auf die Exekution von Abhängigkeiten an. Nur das scheint ihr innerer Zweck zu sein. Sie sucht sich dann das Passende unter den formellen Regeln und Gesetzen heraus, um es für ihre Zwecke schonungslos einzusetzen. Möglichst vieles hält sie verdeckt und im Dunkeln: so zum Beispiel die Ursache und den Auslöser des Gerichtsprozesses; das die Macht Störende –vielleicht gar nicht Justiziable- nicht benennend; keinerlei Anklagepunkte gegenüber dem Angeklagten offenlegend und nichts über das weitere Verfahren verlauten lassend. Die Drahtzieher des unsäglichen Vorgehens -und womöglich Richter in einer Person- bleiben dem Angeklagten unbekannt. Jedes offene Visier wird vermieden, während ausschließlich aus dem Hinterhalt operiert wird. So lässt sich ein Angeklagter doch zweifellos am Leichtesten in einer umfassenden Hilflosigkeit halten. So scheint er der Willkür am Optimalsten ausgeliefert. Und was bedeutet schon Rechtssicherheit und was beinhaltet sie überhaupt? Was heißt schon Moral? Auch darauf gibt es eine einfache Antwort: Ein einheitliches Recht oder eine einheitliche Moral, auf die sich der Angeklagte stützen und berufen könnte, existieren einfach nicht. Macht und Freiheit stehen einander unversöhnlich gegenüber. Der höhere Wert, so Kafka, kommt aber unzweifelhaft der Freiheit zu. Wie im richtigen Leben eben… Kafka beschreibt die Zustände und die Menschen wohl so, wie sie eben sind. Werden da etwa Erinnerungen an Spitzelwesen und Korruption in bekannten, großen Organisationen wach, an das Meucheln von Missliebigen, die unter banalsten, ja lächerlichsten Vorwänden entfernt, ausgestoßen, „exekutiert“ werden, an gedungene, graue Handlanger, die sich bedenkenlos in den Dienst ihrer „Brötchengeber“ stellen? Nur die Spitzen der Eisgebirge scheinen zur öffentlichen Besichtigung freigelegt.


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