Ich war Hitlerjunge Salomon

Die ergreifenden Erinnerungen eines der letzten Zeitzeugen, der unter falscher Identität als Hitlerjunge den Holocaust überlebt hat - Mit einem Vorwort von Norbert Lammert, Bundestagspräsident a.D.

Heyne-Bücher Sachbuch Band 2022

Sally Perel

(3)
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Beschreibung


»Das geht unter die Haut!« (Lea, 19)

Sally Perel ist sechzehn, als er 1941 von den Nazis gefangengenommen wird. Er ist Jude und schon seit Jahren auf der Flucht. Er weiß, dass er nur eine Chance hat: seine Papiere entsorgen und eine andere Identität annehmen. Der Mut der Verzweiflung macht aus ihm Jupp Perjell, das jüngste Mitglied der deutschen Wehrmacht. Ein Jahr lang lebt er mit den Soldaten an der Ostfront und unterstützt sie als Dolmetscher. Danach schickt man ihn nach Braunschweig, wo er bis Kriegsende inkognito in einem Internat der Hitlerjugend bleibt...

Sally Perels Autobiografie hat bis heute nichts von ihrer Eindringlichkeit verloren – ein bemerkenswertes und ergreifendes Dokument wider das Vergessen.

Sally Perel wird am 21. April 1925 im niedersächsischen Peine geboren. Seine Eltern sind fromme Juden, die 1935 zunächst nach Polen flüchten. Sally flieht weiter in die Sowjetunion bis nach Minsk, wo er 1941 deutschen Truppen in die Hände fällt. Er gibt sich als Volksdeutscher aus und wird nach einem Jahr bei der deutschen Wehrmacht an der Ostfront in eine HJ-Schule nach Braunschweig gebracht, wo er bis zum Kriegsende bleibt. 1948 wandert Perel nach Israel aus und baut sich dort eine neue Existenz auf. Mehr als vier Jahrzehnte nach seiner Rettung bei Kriegsende schildert er seine Erlebnisse als "jüdischer Hitlerjunge" in der Autobiographie "Ich war Hitlerjunge Salomon". Sally Perel lebt in Israel.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 10.01.2022
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-60601-2
Verlag Heyne
Maße (L/B) 20/12,5 cm
Gewicht 340 g

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Kundenbewertungen

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Berührend
von Nicole aus Nürnberg am 17.07.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Meine Meinung zum Buch: Ich war Hitlerjunge Salomon Inhalt in meinen Worten: Sally ist Jude. Wird in Deutschland geboren und als es zur Machtergreifung von Hitler kommt, sagte seine Mutter zu ihm und seinen Geschwistern: Kinder ihr müsst am Leben bleiben. So hat Sally dieses Versprechen einlösen wollen, doch das ist gar nich... Meine Meinung zum Buch: Ich war Hitlerjunge Salomon Inhalt in meinen Worten: Sally ist Jude. Wird in Deutschland geboren und als es zur Machtergreifung von Hitler kommt, sagte seine Mutter zu ihm und seinen Geschwistern: Kinder ihr müsst am Leben bleiben. So hat Sally dieses Versprechen einlösen wollen, doch das ist gar nicht so einfach, denn die Zeit der SS war wahrlich kein Zuckerlecken. Als dann auch noch die Nazis kamen, als er gerade im Ausland war, schaffte er es gerade noch, seine Papiere zu verscharren und hat dadurch sein Leben retten können, durch viele Lügen und auch Verleugnung seines Ichs schafft er das unmögliche und landet in der Hitlerjugend. Wie es da mit ihm weiter geht und was ihn wirklich das Leben rettete und wie es zu seinem Namen Jupp kommt, das erklärt euch Sally in diesem Buch. Wie fand ich das gelesene? Sally wirft mich in seine Geschichte, in seine Erschütternde und auch bewegende Geschichte. Als Jude hatte man eigentlich kein leichtes Leben zur SS Zeit. Doch Sally hatte mehr als einen Schutzengel, weswegen er in Braunschweig landete. Für ich war es aber hin und wieder etwas schwierig, wenn er im Text gesprungen ist, und ich somit mich erst einmal wieder neu sortieren durfte. Aber für eine Lebensgeschichte, die er wirklich erleben musste, ist es irgendwie auch vollkommen in Ordnung, dass er springt, so macht er deutlich, ihm ist es oft nicht leicht gefallen überhaupt diese Zeilen zu schreiben. Gerade als er eine Situation beschreibt, wie sein guter Freund um das Leben gekommen ist. Die Schrecken dieser Zeit ist einfach nicht schön. Und es betraf ja nicht einmal nur die Juden, sondern auch Behinderte, und anders denkende Menschen wurden versucht zu töten, denn was nicht passend war, das war eben nicht passend. Für mich hatte das Buch auch einen interessanten Hintergedanken, besser gesagt wurde mir die Gründung des Jüdischen Staates am Rande erklärt und ich denke, ich sollte mich wirklich noch einmal näher auch mit diesem Punkt beschäftigen, denn ich glaube, auch hier ist Unrecht geschehen. Obwohl mir das Buch wirklich gefallen hat, tat ich mir mit dem Sprung der Zeiten hin und wieder etwas sehr schwer. Auch das das Buch keine Kapitel hatte, machte es für mich etwas schwer. Ich liebe eben Kapitel. So wusste man nie, wann kommt ein nächster Sprung in der Geschichte. Fazit: Eine wirklich berührende und intensive Geschichte, die mich nicht kalt gelassen hat. Sterne: Ich gebe dem Buch 4 Sterne.

Super und emotional...
von einer Kundin/einem Kunden am 24.12.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich finde das Buch sehr spannend und auch ergreifend. Da Sally Perel bei uns in der Schule war u wir vorher den Film sahen, war man schon total gespannt auf das Buch. Man bekommt einen klaren Einblick in Sallys Leben und die Bilder machen das noch anschaulicher. Auch wird der innere Konflikt, den Sally hat, sehr deutlich beschri... Ich finde das Buch sehr spannend und auch ergreifend. Da Sally Perel bei uns in der Schule war u wir vorher den Film sahen, war man schon total gespannt auf das Buch. Man bekommt einen klaren Einblick in Sallys Leben und die Bilder machen das noch anschaulicher. Auch wird der innere Konflikt, den Sally hat, sehr deutlich beschrieben. Diese zwispältige Person und die vielen Probleme, die Sally hat, führen zu sehr viel Spannung. UND es ist Nix erfunden, denn er hat alles erlebt. wir durften ihn auch befragen! NUR ZU EMPFEHLEN GENAU WIE DEN FILM =)

Ganz okay
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2005
Bewertet: Einband: Taschenbuch

ich finde das buch auch nicht schlecht, weil man einen guten einblick in sein leben und seine probleme mit der eigenen identität erhält. aber trotzdem: manches ist einfach zu phantastisch, klingt teilweise leicht erfunden. auch wenn der autor keinen ersichtlichen grund dafür hat; beim leser entsteht dieser eindruck. aber es ist ... ich finde das buch auch nicht schlecht, weil man einen guten einblick in sein leben und seine probleme mit der eigenen identität erhält. aber trotzdem: manches ist einfach zu phantastisch, klingt teilweise leicht erfunden. auch wenn der autor keinen ersichtlichen grund dafür hat; beim leser entsteht dieser eindruck. aber es ist trotzdem doch sehr interessant zu lesen.


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