Verhängnisvolles Lavandou

Leon Ritters siebter Fall

Ein Leon Ritter-Krimi Band 7

Remy Eyssen

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Beschreibung

Duftende Lavendelfelder, azurblaues Meer und ein dunkles Geheimnis  
Schließlich ist es doch noch Sommer geworden in Le Lavandou. Nach einem verregneten Mai genießen die Menschen die Sonne auf den belebten Terrassen der Bistros. Doch eines Morgens wird die Urlaubsidylle jäh zerrissen: Am Strand wurde die Leiche eines Jungen angespült, er trägt ein Kleid und ist wie ein Paket in einer Plastikplane verschnürt. Die Spuren führen Rechtsmediziner Leon Ritter und Capitaine Isabelle Morell bis zu einem katholischen Internat, in dem niemand so recht über die Vergangenheit sprechen will. Es bleibt nicht bei diesem einen Mord, und der Täter ist Leon näher, als er es für möglich hält ...

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 512 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.05.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783843725408
Verlag Ullstein Verlag
Dateigröße 3442 KB
Verkaufsrang 60

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Kundenbewertungen

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Morde in der Provence
von Rosenfreund am 12.05.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Cover dieses Kriminalromans von Remy Eyssen verbreitet Urlaubsstimmung und lässt vor dem inneren Auge des Lesers diese wunderschöne Landschaft entstehen. Das wird unterstützt durch die exakten Landschaftsbeschreibungen, sodass man sofort in dieses Idyll eintauchen möchte. Aber leider steht all das in krassem Gegensatz zu den... Das Cover dieses Kriminalromans von Remy Eyssen verbreitet Urlaubsstimmung und lässt vor dem inneren Auge des Lesers diese wunderschöne Landschaft entstehen. Das wird unterstützt durch die exakten Landschaftsbeschreibungen, sodass man sofort in dieses Idyll eintauchen möchte. Aber leider steht all das in krassem Gegensatz zu den grauenvollen Funden. Zunächst wird die Leiche eines etwa zehnjährigen Jungen, bekleidet mit einem Mädchenkleid und stark geschminkt, in einem Plastiksack am Strand entdeckt. Kurz darauf geschehen sehr brutale Morde an angesehenen Bürgern dieser Gegend. Und es kommt noch schlimmer: 3 weitere, ältere, Kinderleichen werden entdeckt! Hängt alles mit dem Tod eines Kindes vor 20 Jahren zusammen? Der sympathische Rechtsmediziner, Dr. Leon Ritter, hat seine eigenen akribischen Recherchemethoden und gerät dadurch ständig mit dem Polizeichef Zerna in Konflikt. Dieser ist äußerst arrogant und autoritätshörig. Eyssen hat nicht nur diese Charaktere lebendig und detailliert beschrieben. Hinzu kommen der übereifrige und vorurteilsbehaftete Polizist, Masclau, sowie die alteingesessenen Kunden des Bistros, die Lokalkolorit verbreiten und dem Rechtsmediziner auf subtile Weise versuchen, Einzelheiten zu den Kriminalfällen zu entlocken. Ihr Verhalten lässt einen oft schmunzeln und steht im krassen Gegensatz zu den blutrünstigen Mordfällen. Ritters Lebensgefährtin, die stellvertretende Polizeichefin, Isabel Morell, bildet mit ihrer 17-jährigen Tochter Lilou, den familiären Rahmen für den stillen und ruhigen Pathologen und gibt ihm Rückhalt und Kraft für seine riskanten Vorgehensweisen. Privatleben und Polizeiarbeit stehen dabei in einem ausgewogenen Verhältnis. Die Kapitel sind recht kurz und ermöglichen eine rasante Leseweise. Der Spannungsbogen wird im Prolog angeheizt, bleibt durch viele Verwicklungen, Ungereimtheiten und eine oft geheimnisvolle Atmosphäre durchgängig erhalten und nimmt gegen Ende äußerst lebendig an Fahrt auf. Alles wird in einem sehr flüssigen und angenehm zu lesenden Schreibstil präsentiert. Dieser atmosphärische Krimi ist etwas Besonderes und hat mir äußerst gut gefallen. Die Vorgängerbände muss ich unbedingt auch lesen!

Dr. Leon Ritters 7. Fall
von Rita aus Wolframs-Eschenbach am 12.05.2021

Eine junge Influencerin findet inmitten ihrer traumhaften Fotokulisse am Strand ein störendes Paket. Beim Beseitigen wird der marode Plastiksack an einer Stelle geöffnet und eine Kinderleiche kommt zum Vorschein. Die stellvertretende Polizeichefin Isabelle Morell und ihre Kollegen müssen sich mit diesem Fall beschäftigen und es ... Eine junge Influencerin findet inmitten ihrer traumhaften Fotokulisse am Strand ein störendes Paket. Beim Beseitigen wird der marode Plastiksack an einer Stelle geöffnet und eine Kinderleiche kommt zum Vorschein. Die stellvertretende Polizeichefin Isabelle Morell und ihre Kollegen müssen sich mit diesem Fall beschäftigen und es wird klar, daß es sich um einen ca. 10jährigen, geschminkten Jungen, vermutlich aus Nordafrika, mit einem Sommerkleid handelt. Er wurde durch einen Kopfschuß getötet und hatte vor ca. 3 Wochen eine Blindarmoperation. Folglich suchen die Beamten erst mal das Krankenhaus, in dem er Junge operiert wurde, und anschließend befragen sie die Verantwortlichen des Flüchtlingsheims. Diese müssen zugeben, daß sie total überbelegt sind und die Kinder kommen und gehen, daher wird ein Verschwinden nicht sofort entdeckt. Auf der anderen Seite lernt der Leser einen Dekan kennen, der in Kürze Bischof werden soll und alles Schöne sowie den Luxus liebt. Dafür ist er auch bereit, auf Forderungen einzugehen, die nicht mit seinem Glauben vereinbar sind. Parallel dazu lernt der Leser einige „ehrbare“ Bürger kennen, die auf entsetzliche Art ermordet werden, alle mit Mimosenblüten im Mundraum. Welchen Zusammenhang könnte es geben? Dr. Leon Ritter unterstützt bei den ganzen Nachforschungen natürlich die Beamten auf seine eigene Weise und mit seinem Bauchgefühl, das er nicht immer begründen kann. Es gibt Hinweise von verschiedenen Personen, die u.a. auch in Richtung eines katholischen Internats deuten. Wird es ihnen gelingen, den Täter zu finden und zu stoppen? Ich bin ein treuer Anhänger von Dr. Leon Ritter und habe schon alle bisherigen Bände gelesen. Wobei ich sagen muß, daß er vorliegende Band für mich eine nochmalige Steigerung ist. Der Autor beschreibt die Landschaft, die Atmosphäre und auch die Bewohner mit viel Herzblut und man möchte am liebsten gleich dorthin reisen. Dr. Leon Ritter ist ein sympathischer Zeitgenosse, der sich nach wie vor gerne im Cafe mit Einheimischen zum Boulespiel trifft, aber genauso liebt er seine Isabelle und das Zusammenleben mit ihr. Lilou Morell ist mittlerweile im Teenageralter und verliebt sich – nur leider nach Ansicht von Isabelle und Leon in den Falschen. Es ist die Frage, ob und wann Lilou das selbst bemerkt. Die vorliegenden Morde werden sehr genau beschrieben, es fließt etliches Blut und zart besaitet sollte man nicht unbedingt sein. Am Ende wird auch klar, wie der Prolog zur Geschichte paßt und, daß der Täter wirklich sehr nah war. Aber der Autor brachte mich auch zum Schmunzeln, u.a. beim Wettstreit auf dem Bouleplatz zwischen Leon/Veronique und den Belgiern. Als Neueinsteiger hat man bestimmt keine Probleme mit der Story, Kenner werden sich freuen auf bekannte Figuren zu treffen, die hier weiter entwickelt wurden. Ein fesselnder Provence-Krimi, den ich in einem Rutsch gelesen haben und sehr gerne weiter empfehle!

Wer Böses sät
von einer Kundin/einem Kunden aus Landsberg am 12.05.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eigentlich ein idyllischer Ort am Meer. Dazu die Vorstellung von Lavendelfeldern. Idylle. Sand, Sonne, azurblaues Wasser. Jedoch lässt der Prolog direkt und unvermittelt irgendwelche Träumereien abstürzen und man erhält bereits ein Ahnung von dem Grauen, welches kommt. Es reichen vielfach Andeutungen, um immer noch ... Eigentlich ein idyllischer Ort am Meer. Dazu die Vorstellung von Lavendelfeldern. Idylle. Sand, Sonne, azurblaues Wasser. Jedoch lässt der Prolog direkt und unvermittelt irgendwelche Träumereien abstürzen und man erhält bereits ein Ahnung von dem Grauen, welches kommt. Es reichen vielfach Andeutungen, um immer noch furchtbare Bilder im Kopf zu haben, was dort geschieht. Dieses feine Spiel, ohne extreme Details zu beschreiben hat mir gut gefallen. Dieses aufgegriffene Thema, das im realen Leben einen Umgang erfährt, der den Opfern nicht gerecht wird, erfährt eine Verarbeitung der anderen Art. Lange überlegt man, wer wohl die Person ist, die dort richtet. Rechtsmediziner Ritter ist kein lauter Mensch. Sehr bedacht wird er seinem Job gerecht und geht dennoch Risiken ein. Die Gendarmerie vor Ort ist auf Erfolg bedacht und das macht sie nicht sympathisch. Frankreich affin sein hilft bei der Lektüre dieses Buches. Und da liegt auch mein Problem. Bis auf Leon Ritter haben mich die Charaktere nicht überzeugt. Dennoch eine klare Leseempfehlung für Frankreich Fans.


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