Totenstill

Tinus Geving ermittelt-Reihe Band 1

Arvid Heubner

(15)
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Beschreibung

Verschwundene Mädchen, perfide Machtspiele und ein traumatisierter Ermittler
Der fesselnde Thriller für Fans von Lee Child

Eine Gruppe von Schülerinnen eines Eliteinternats verschwindet nach einem Wochenendausflug spurlos. Die örtliche Polizei steht vor einem Rätsel, und das Schneetreiben erschwert die Ermittlungen zusätzlich. Tinus Geving, neuer Ermittler beim LKA und schwer traumatisiert durch seinen damaligen Europol-Einsatz, nimmt die Ermittlungen auf und geht zunächst von einem reinen Routinefall aus. Noch ahnt er nicht, dass er schon bald in ein Geflecht aus Macht und Intrigen verwickelt wird, das bis in die höchsten Kreise von Politik und Wirtschaft reicht - und ihn mit seiner eigenen traumatischen Vergangenheit konfrontiert …

Erste Leserstimmen
„Ein komplexer Thriller über Macht und politische Verschwörung."
„Ich war durchgehend gebannt, weil die Spannung bis zum Schluss nie abreißt."
„Für Fans von Politthrillern ist Lesevergnügen garantiert!"
„Der Kriminalfall rund um politische Intrigen und Korruption fesselt von Beginn an."

Sein ausgeprägtes Interesse für die Abgründe der menschlichen Psyche lässt Arvid Heubner Thriller schreiben, die die Grenzen unserer gesellschaftlichen Moral sprengen. Neben der Musik gilt seine Leidenschaft den Werken französischer und osteuropäischer Schriftsteller sowie skandinavischen Fernsehserien von Forbrydelsen bis Borgen. Arvid Heubner ist Preisträger des NEOBOOKS Bestseller Awards. Er lebt in Bremen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 01.01.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783968172538
Verlag Dp Digital Publishers GmbH
Dateigröße 862 KB
Verkaufsrang 106

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Fesselnd bis zum bitteren Ende
von Philipp Nadel aus Quedlinburg am 08.01.2021
Bewertet: Hörbuch-Download

Rezension zur Hörbuchfassung: Ich hatte vor einigen Jahren bereits den Droemer-Knaur-Titel "Mitten im kalten Winter" gelesen und fand's schade, dass der Titel damals so untergegangen ist. Umso erstaunter war ich, den Autor jetzt bei einem neuen Verlag zu finden und den Titel mit neuer Aufmachung. Zum Cover: Das Auge isst mit... Rezension zur Hörbuchfassung: Ich hatte vor einigen Jahren bereits den Droemer-Knaur-Titel "Mitten im kalten Winter" gelesen und fand's schade, dass der Titel damals so untergegangen ist. Umso erstaunter war ich, den Autor jetzt bei einem neuen Verlag zu finden und den Titel mit neuer Aufmachung. Zum Cover: Das Auge isst mit. Gelungen! Da ich das Buch also bereits gelesen habe, interessierte mich nun vor allem die von Franziska Grün eingesprochene Hörbuchfassung, erschienen bei Saga Egmont. Diesen Verlag eines ziemlich großen skandinavischen Medienkonsortiums kannte ich vorher auch noch nicht. Passt aber irgendwie zum Autor. Die Stimmung von damals kam sofort wieder, verstärkt dadurch, dass der Harz derzeit wirklich einen solchen Wintereinbruch zu verzeichnen hat. Die Bilder in meinem Kopf gewannen dadurch zusätzlich an Realität. Franziska Grün (ebenfalls NOCH keine große Bekannte) legt sich voll ins Zeug. In exakt 751 Minuten kommt an keiner einzigen Stelle Langeweile auf. Dabei hat der Autor ihr es mit dem Verlesen vieler Chat-Nachrichten (die durchaus handlungsentscheidend sind, daher genau hinhören) nicht gerade einfach gemacht. Aber sie hat es toll gemeistert. Kurz und gut: Eine Produktion, die insgesamt keine Wünsche offenlässt. Fesselnd bis zum Schluss. Ich freue mich auf weitere Geving-Romane und Hörbücher. So etwas scheint möglich zu sein, wenn sich ein junger Verlag und ein Kooperationspartner aus Skandinavien zusammenschließen. Vielleicht macht das Beispiel Schule? Wäre schön, wenn die deutsche Buchwelt mal etwas aufgemischt wird.

Der Intellektuelle am Krimi-Himmel
von einer Kundin/einem Kunden am 02.01.2021

Ich gebe zu, dass mir weder der dp-Verlag aus Stuttgart noch Arvid Heubner als Autor vorher ein Begriff waren. Das hat sich nach Lektüre dieses Romans geändert. Die Geschichte um verschwundene Schülerinnen einer Eliteschule sowie den durch einen Europol-Einsatz vorbelasteten Ermittler Tinus Geving ist auf den ersten Blick rou... Ich gebe zu, dass mir weder der dp-Verlag aus Stuttgart noch Arvid Heubner als Autor vorher ein Begriff waren. Das hat sich nach Lektüre dieses Romans geändert. Die Geschichte um verschwundene Schülerinnen einer Eliteschule sowie den durch einen Europol-Einsatz vorbelasteten Ermittler Tinus Geving ist auf den ersten Blick routiniert wirkende Krimikost. Wer aber die ersten Zeilen und damit die vermeintliche Hetzjagd einer unbekannten Person durch die verschneiten Harzer Berge hinter sich gebracht hat, beginnt zu ahnen, dass der Autor Arvid Heubner nicht irgendeiner beliebigen schriftstellerischen Routine folgt. Ich habe die Geschichte an zwei Tagen förmlich verschlungen und bin nicht nur mit einer absolut tollen Story belohnt, sondern sogar noch angefixt, weil ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Man merkt der Schreibweise des Autors an, dass dieser Fan skandinavischer Thriller-Serien ist. Arvid Heubner scheint in Bildern zu denken und die bestimmen zunehmend das Erzähltempo. Auffällig ist dabei eine durchaus lyrische Schreibweise, die dem Roman aber keinerlei Abbruch tut, ihn sogar aufwertet. Hier kann jemand schreiben! So viel intellektuellen Tiefgang in einem "kommerziellen" Roman findet man jedenfalls selten. Dem dp-Verlag ist mit der Rekrutierung des Autors ein Glücksgriff gelungen. Die Münchner vom Droemer-Knaur-Verlag werden sicherlich eines Tages in die Tischkante beißen, diesen Autor verloren zu haben. Eine überdeutlich klare Leseempfehlung für Leser, die sich nicht zu schade sind, mit zu rätseln. Aber Vorsicht ist geboten! Am Ende der Geschichte lauert eine dicke Überraschung, die aufzeigt, dass wir als "zivilisiert" geltende Menschen eben auch nur bestialische Tiere sind. Nichts für schwache Nerven und nichts für Liebhaber von Hausfrauenermittlerinnen. Hier geht's ums Ganze! Und das ist gut so.

Introducing ... Arvid Heubner
von einer Kundin/einem Kunden am 01.01.2021

Wer mit TOTENSTILL die übliche seichte Krimikost deutscher Couleur erwartet, sollte das Buch bitte direkt weglegen. Diese Neuentdeckung, fast möchte man es ein Juwel nennen, ist nichts für euch! Arvid Heubner ist für Krimi-Mimis eine Zumutung. Ja, er mutet seinen Lesern von der ersten Seite an zu, mitzudenken, sich eine eigen... Wer mit TOTENSTILL die übliche seichte Krimikost deutscher Couleur erwartet, sollte das Buch bitte direkt weglegen. Diese Neuentdeckung, fast möchte man es ein Juwel nennen, ist nichts für euch! Arvid Heubner ist für Krimi-Mimis eine Zumutung. Ja, er mutet seinen Lesern von der ersten Seite an zu, mitzudenken, sich eine eigene Meinung zu bilden, keinen falschen Spuren zu folgen. Lässt man sich aber darauf ein, wird man mit einer Geschichte belohnt, die einem auf mindestens jeder zweiten Seite den Atem verschlägt. Der Verfasser gesteht, lange nicht mehr so mit den Nerven am Ende gewesen zu sein wie nach dieser Geschichte. Ja, der Roman ist komplex, weil das Leben aller Protagonisten und Antagonisten komplex ist. Aber genau darin liegt das größte Verdienst Heubners. Er scheint seinen Lesern noch etwas zuzutrauen. Leider viel zu selten dieser Tage. Und er ergreift keinerlei Partei. Niemals! Über die Handlung ist nichts zu sagen, was nicht im Klappentext stünde. Man lese und staune. Bleibt zu hoffen, dass der nächste Fall von Tinus Geving und seinem Ermittlerteam nicht allzu lange auf sich warten lässt. Am Ende ist zu erahnen, dass der westfälische Ermittler lediglich die Büchse der Pandora geöffnet hat. Insgesamt bis aufs I-Tüpfelchen die richtige Mischung aus Hitchcock-Suspense, Intrigen, menschlicher Abgründigkeit, Eiseskälte. Und jeder Menge TOTENSTILLE. Preisverdächtig!

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