Fritz und Emma

Roman

Barbara Leciejewski

(108)
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Beschreibung

Die Geschichte einer ungelebten Liebe - herzzerreißend und tröstlich zugleich
1947: Emma ist überglücklich, dass ihr geliebter Fritz doch noch aus dem Krieg in ihr Heimatdorf zurückgekehrt ist. Schon lange sind sie ein Paar, nun fiebert Emma der Heirat entgegen. Doch der Krieg hat einen Schatten auf Fritz' Seele gelegt, gegen den nicht einmal Emma mit all ihrer Liebe ankommt. Und dann, in der Nacht, die eigentlich die glücklichste ihres Lebens sein sollte, geschieht etwas Schreckliches, das alles verändert.
2018: Marie ist mit ihrem Mann neu nach Oberkirchbach gezogen und lernt nach und nach die Einwohner des Dörfchens kennen. Auch den 92-jährigen griesgrämigen Fritz Draudt und die ebenso alte Emma Jung, die am entgegengesetzten Ende des Dorfes lebt. Marie erfährt, dass die beiden seit fast siebzig Jahren nicht miteinander gesprochen haben. Dabei wollten sie einst heiraten. Marie nimmt sich vor, Fritz und Emma wieder miteinander zu versöhnen, bevor es zu spät ist ...

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.03.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783843725095
Verlag Ullstein Verlag
Dateigröße 3651 KB
Verkaufsrang 27

Kundenbewertungen

Durchschnitt
108 Bewertungen
Übersicht
81
22
5
0
0

Zurücklehnen und sich einfach mitnehmen lassen
von einer Kundin/einem Kunden aus Worms am 16.04.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch "Fritz und Emma" von Barbara Leciejewski beginnt im Jahr 1947 in dem kleinen Dorf Oberkirchbach in der Hinterpfalz. Der Krieg ist vorbei und das Dorf wieder im Aufbau. Emma hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass ihr geliebter Fritz wieder zu ihr zurückkommen wird. Jeden Abend denkt sie an ihn, während sie die Steine de... Das Buch "Fritz und Emma" von Barbara Leciejewski beginnt im Jahr 1947 in dem kleinen Dorf Oberkirchbach in der Hinterpfalz. Der Krieg ist vorbei und das Dorf wieder im Aufbau. Emma hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass ihr geliebter Fritz wieder zu ihr zurückkommen wird. Jeden Abend denkt sie an ihn, während sie die Steine der Ruine wegschleppt, die einst sein Elternhaus gewesen ist. Die Hoffnung ist nicht umsonst, Fritz kehrt zurück in das Heimatdorf der beiden und das Leben scheint wieder einen Sinn zu haben. Der Krieg hat ihn allerdings verändert und wird die gemeinsame Zukunft für immer zunichte machen. Bevor man als Leser erfährt wie es dazu kommen konnte, das dieses füreinander bestimmte Liebespaar sich voneinander abwendet, eröffnet die Autorin den 2. Erzählstrang - im Hier und Jetzt und im gleichen Dorf, in dem Fritz und Emma noch immer leben und seit fast 70-Jahren nicht miteinander gesprochen haben. Hauptpersonen dieser Parallelgeschichte sind der neue Dorfpfarrer Jakob und seine Frau Marie. Während Jakob genau da angekommen ist, wo er beruflich und privat immer ankommen wollte, ist Marie todunglücklich in diesem, wie sie findet, leblosen kleine Dorf mit seinen verlassenen Gassen. Dies ändert sich prompt, als sie als Mitplanerin der 750-Jahr-Feier des Dorfes von der tragischen Liebe von Fritz und Emma erfährt. Ihre Neugierde ist geweckt, sie kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es zu dem Bruch der beiden kam und hat nur ein Ziel - die beiden nach all den Jahren wieder miteinander zu versöhnen...

Eine Jahrhundert-Liebe
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 15.04.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

4,5 Sterne // Eine wunderschöne Geschichte über eine Liebe, die die meiste Zeit als solche ja gar nicht erkennbar ist, am wenigsten für die beiden Titelhelden. Ein bisschen habe ich ja schon den vielen Jahren, die bereits vergangen waren und 'ungenutzt' blieben hinterher getrauert. Das war schon ziemlich schade. Umso mehr hof... 4,5 Sterne // Eine wunderschöne Geschichte über eine Liebe, die die meiste Zeit als solche ja gar nicht erkennbar ist, am wenigsten für die beiden Titelhelden. Ein bisschen habe ich ja schon den vielen Jahren, die bereits vergangen waren und 'ungenutzt' blieben hinterher getrauert. Das war schon ziemlich schade. Umso mehr hofft man dann auf ein versöhnliches Ende. Aber nicht nur wegen der Geschichte von Fritz und Emma hat mich das Buch begeistert, sondern vor allem auch wegen Marie und was sie in diesem kleinen pfälzischen Dorf auf die Beine stellt. Das Dorffest am Ende war einfach wunderbar, da wäre ich auch gern zu Gast gewesen! Schon allein um das Damen-Oktett und ihre Darbietung von Schillers Handschuh zu sehen! Überhaupt waren die letzten paar Kapitel wunderbar, das war insgesamt sehr emotional zu lesen. Zwischendrin hätte ich mir mehr Kontaktpunkte zwischen Emma und Fritz gewünscht, und dafür den Teil in 2019 an manchen (wenigen) Stellen etwas straffer erzählt. Doch der Rest war wirklich Klasse!

Es ist nie zu spät...
von einer Kundin/einem Kunden aus Brandis am 15.04.2021

Am selben Tag geboren, sind Emma und Fritz von klein auf unzertrennlich, später ineinander verliebt und wollen heiraten. Doch der Krieg zerstört alles. Als Fritz aus der Gefangenschaft zurückkehrt kann er das Erlebte nicht vergessen – es kommt zum Bruch zwischen beiden, die ab da nie wieder miteinander reden. Siebzig Jahre spät... Am selben Tag geboren, sind Emma und Fritz von klein auf unzertrennlich, später ineinander verliebt und wollen heiraten. Doch der Krieg zerstört alles. Als Fritz aus der Gefangenschaft zurückkehrt kann er das Erlebte nicht vergessen – es kommt zum Bruch zwischen beiden, die ab da nie wieder miteinander reden. Siebzig Jahre später bringt Marie, die Frau des neuen Pfarrers, frischen Wind in das verstaubte Dörfchen – und setzt sich in den Kopf die beiden zu versöhnen…. Mit sehr viel Liebe und Herzblut, das der Leser regelrecht fühlen kann, hat die Autorin ein realistisches und stimmiges Gegenwartsbild einer in Gleichgültigkeit bis Ablehnung zerfallenden Dorfgemeinschaft gezeichnet, die stellvertretend für das allgemeine Dorfsterben steht. In den Personen erkennt man die typischen Charaktere – die Neues Ablehnenden, die Geschwätzigen, die Einsamen, die Zugezogenen und hat sofort dazu ein Bild vor Augen, ggf. gleich den entsprechenden Typ aus dem eigenem Umfeld. Dadurch fühlt man sich nicht nur als Zuschauer, sondern mitten im Geschehen. Neben dem geschichtlichen Aspekt überzeugt dieses Buch durch die positive Sichtweise, quasi dem Aufruf aktiv zu werden, denn es ist nie zu spät! Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten, jedoch auch nachdenkliche Momente beschert. Gern empfehle ich es weiter!


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