Minna von Barnhelm oder das Soldatenglück

Band 130

Gotthold Ephraim Lessing

(2)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
6,90
6,90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 1,90 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

ab 3,95 €

Accordion öffnen

eBook

ab 0,49 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Minna von Barnhelm ist eines der meistgespielten deutschen Schauspiele. Es wurde 1763 von Lessing veröffentlicht und erzählt von einem verlobten Paar, das durch Kriegswirren getrennt wurde. Die Braut reist mit ihrem Vormund ihrem Verlobten hinterher, um ihn wieder zu sehen.

Gotthold Ephraim Lessing wurde geboren am 22. Januar 1729 in Kamenz, Markgraftum Oberlausitz und verstarb am 15. Februar 1781 in Braunschweig. Er war ein bedeutender, deutscher Dichter, dessen Wrke bis heut gespielt werden.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 124
Erscheinungsdatum 09.11.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7526-4604-7
Verlag BoD – Books on Demand
Maße (L/B/H) 21,5/13,5/0,7 cm
Gewicht 178 g
Auflage 1

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
0
2
0
0
0

Ohnsorg-Theater des 18. Jahrhunderts
von Mandurah aus Wunstorf am 16.04.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Minna von Barnhelm“ spielt kurz nach dem Siebenjährigen Krieg. Major von Tellheim, dem seine Ehre über alles geht, hat das Schicksal übel mitgespielt. Wo er sich stets mit aller Macht für seine Mitmenschen einsetzt und auch seine Untergebenen fast wie Freunde behandelt – was in der damaligen Zeit nun wahrlich nicht üblich war –... „Minna von Barnhelm“ spielt kurz nach dem Siebenjährigen Krieg. Major von Tellheim, dem seine Ehre über alles geht, hat das Schicksal übel mitgespielt. Wo er sich stets mit aller Macht für seine Mitmenschen einsetzt und auch seine Untergebenen fast wie Freunde behandelt – was in der damaligen Zeit nun wahrlich nicht üblich war – und sogar für eine Stadt die Kriegsteuer vorschießt, steht er nach Ende des Krieges plötzlich völlig mittellos und von allen außer seinem treuen Diener Just im Stich gelassen da. Ein Arm ist durch eine Kriegsverletzung gelähmt, die Stadt will von dem ausgelegten Geld nichts mehr wissen, der König zweifelt an seiner Loyalität, seine anderen Diener sind alle mit seinem restlichen Hab und Gut durchgebrannt und so kommt es, dass er sich für seine Verlobte Minna von Barnhelm nicht mehr gut genug findet. Statt sich jedoch von seinen Mitmenschen helfen zu lassen, blockt er alle Versuche ihn zur Vernunft zu bringen ab. Seine Verstocktheit geht so weit, dass er selbst Geld dann nicht annimmt, wenn es sich dabei tatsächlich um ehemalige Schulden ihm gegenüber handelt und seine Verlobung mit Minna von Barnhelm möchte er ebenfalls auflösen, denn was soll sie mit ihm als Versehrten, der keine Ehre mehr hat und ihr auch materiell nichts bieten kann. Doch seine Verlobte kämpft gemeinsam mit ihrer Bedienten auf raffinierte Weise um ihren Major und zum Schluss gibt es in allen Punkten für alle Beteiligen ein Happy End. Da das Lustspiel nicht mehr das jüngste ist, ist der Sprachstil und das übersteigerte Empfinden der Beteiligten für den Leser recht gewöhnungsbedürftig. Wer sich jedoch in die damalige Zeit hineinversetzen kann, kommt voll auf seine Kosten, „Minna von Barnhelm“ dürfte damals für die Leute im Theater das gewesen sein, was uns heute das Ohnsorg-Theater ist.

Liebeswirren
von raubkatzal aus Wien am 12.12.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Irrungen, Missverständnisse.. Die Liebe ist schon kompliziert, nicht nur für unsereins in der heutigen Zeit, auch für Major Tellheim und seine liebe Minna, die keine Chancen ungenützt lässt, zu beweisen, dass die Frauen doch das stärkere Geschlecht sind, und die Zügel in der Hand haben ;-)

  • Artikelbild-0