Die Shitstorm-Republik

Wie Hass im Netz entsteht und was wir dagegen tun können

Nicole Diekmann

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Beschreibung

Im Auge des Zorns.
Seit dem kaltblütigen Mord am CDU-Politiker Walter Lübcke durch einen Neonazi im Sommer 2019 ist klar: Die Sozialen Netzwerke sind brandgefährlich – ob wir sie nutzen oder nicht. Der Hass und die Hetze von dort schwappen längst über in unseren Alltag. Was können wir dagegen tun? Ende 2019 erlebt der WDR einen riesigen Shitstorm – wegen eines umgedichteten Kinderlieds in einer Satiresendung im Radio (Omagate). Wer steckt hinter solchen Kampagnen? Wie werden sie inszeniert? Welche Ziele sollen damit erreicht werden? Und was muss getan werden, damit Einschüchterung und Gewalt keine Chance mehr haben? Nicole Diekmann zeigt in diesem Buch, wie Politik und Journalismus dazu beigetragen haben, dass Facebook, Twitter & Co, kaum etwas gegen den Mob unternehmen, der das Netz mit Hass flutet. Sie schildert, wie sich ein enorm brutaler Shitstorm am eigenen Leib anfühlt, warum die Öffentlichkeit die Netzwerke noch immer unterschätzt, wie die Tech-Riesen ungehemmt Profit daraus schlagen – und welche Wege aus diesem riskanten Dilemma herausführen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 06.05.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-00080-1
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/2,5 cm
Gewicht 262 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 1251

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Es gibt keine Garantie auf keinen Shitstorm
von einer Kundin/einem Kunden am 07.05.2021

Die Verfasserin beschreibt von 9/11 bis zum Sturm aufs Kapitol internetbasierte Skandale und macht klar, dass andere gar nicht mehr gibt. Was in der Netzwelt passiert, wird in der Echtwelt gespiegelt. Ihr Schluss ist die Solidarität mit "Hassopfern" unter Einbeziehung von Hilfsorganisationen wie Hate Aid. Redaktionen und Justizi... Die Verfasserin beschreibt von 9/11 bis zum Sturm aufs Kapitol internetbasierte Skandale und macht klar, dass andere gar nicht mehr gibt. Was in der Netzwelt passiert, wird in der Echtwelt gespiegelt. Ihr Schluss ist die Solidarität mit "Hassopfern" unter Einbeziehung von Hilfsorganisationen wie Hate Aid. Redaktionen und Justiziariate brauchen Journalisten und Juristen, die im Umgang mit Social Media geübt sind. - Und an den Gender-Doppelpunkt habe ich mich beim Lesen auf dem Tolino gewöhnt, so dass ich die Lektüre allen Leser:innen empfehlen kann.

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