Hard Land

Benedict Wells

(195)
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Beschreibung

Missouri, 1985: Um vor den Problemen zu Hause zu fliehen, nimmt der fünfzehnjährige Sam einen Ferienjob in einem alten Kino an. Und einen magischen Sommer lang ist alles auf den Kopf gestellt. Er findet Freunde, verliebt sich und entdeckt die Geheimnisse seiner Heimatstadt. Zum ersten Mal ist er kein unscheinbarer Außenseiter mehr. Bis etwas passiert, das ihn zwingt, erwachsen zu werden. Eine Hommage an 80’s Coming-of-Age-Filme wie ›The Breakfast Club‹ und ›Stand By Me‹ – die Geschichte eines Sommers, den man nie mehr vergisst.

»Niemand kann den ersten verliebten Sommer wiederholen. Doch in diesem Büchlein scheinen die Sonnenstrahlen der Jugend eingefangen zu sein und noch einmal hell zu leuchten.«
Katja Kraft / Frankfurter Rundschau

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 24.02.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07148-1
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18,5/12,4/2,6 cm
Gewicht 327 g
Auflage 3
Verkaufsrang 31

Kundenbewertungen

Durchschnitt
195 Bewertungen
Übersicht
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0

Leise und doch intensiv
von einer Kundin/einem Kunden aus Hückeswagen am 12.04.2021

Ein Jugendlicher, der nicht nur sehr schüchtern, sondern auch noch in der belastenden Pubertät mit Problemen konfrontiert wird, die schon für Erwachsene zu viel sein können. Es handelt sich aber - obwohl aus der Sicht von Sam erzählt - mitnichten um einen Jugendroman. Man ist sofort mitten im Sommer, mit dabei, in dieser vergess... Ein Jugendlicher, der nicht nur sehr schüchtern, sondern auch noch in der belastenden Pubertät mit Problemen konfrontiert wird, die schon für Erwachsene zu viel sein können. Es handelt sich aber - obwohl aus der Sicht von Sam erzählt - mitnichten um einen Jugendroman. Man ist sofort mitten im Sommer, mit dabei, in dieser vergessenen, staubigen und langweiligen Kleinstadt. „Ich fühlte mich wie im Traum eines anderen.“ Selten eine so gute Beschreibung gelesen, wenn man unsicher und deplatziert ist. Oder die Beschreibung des Buches „Hard Land“ im Buch - das „Coming of Age“. Leise und doch bemerkenswert. Dieses Buch kommt völlig ohne Knalleffekte aus, es passiert einfach das Leben und die Pubertät. Die Geschichte ist ganz und gar nicht langweilig, sie fließt einfach angenehm und ruhig dahin. Unterschiedliche Lebensabschnitte - alle in einem Sommer: Der Abschied von der Heimatstadt, der Schule, der Freunde. Der einsame Weggang in andere (große) Städte und die damit verbundenen Neuanfänge. Das Zurückbleiben in der Stadt ohne die Freunde. Die Pubertät, der erste Job, der Tod, das Leben der Eltern und wie sie zu den Personen wurden, die sie sind ...

Bestellung leider nicht angekommen
von einer Kundin/einem Kunden aus Ingolstadt am 11.04.2021

Sehr geehrte Damen und Herren, Leider ist die Buchbestellung "Hard Land - Benedict Wells" nicht angekommen. Könnten Sie das bitte einmal überprüfen. Herzlichen Dank. Mit vielen Grüßen Heinrich Kuhn

Hard Land
von einer Kundin/einem Kunden aus Reinfeld am 10.04.2021

Missouri 1985: Sam würde sich nicht unbedingt als "coolen" Jugendlichen bezeichnen. Er ist introvertiert, ängstlich, schlaksig, wenig muskulös und außerdem sehr klein. Freunde hat er keine. Früher mal, Stevie, aber der ist weggezogen und seitdem ist er alleine - zumindest so lange, bis er einen Job im Kino, im "Metropolis" annim... Missouri 1985: Sam würde sich nicht unbedingt als "coolen" Jugendlichen bezeichnen. Er ist introvertiert, ängstlich, schlaksig, wenig muskulös und außerdem sehr klein. Freunde hat er keine. Früher mal, Stevie, aber der ist weggezogen und seitdem ist er alleine - zumindest so lange, bis er einen Job im Kino, im "Metropolis" annimmt. Dort arbeitet er gemeinsam mit Brand, der von allen nur "Hightower" genannt wird, Cameron und Kristie. Die drei nehmen Sam nach und nach in ihre Gruppe auf. So beginnt ein Sommer voller Musik, Filmen, Partys und ersten Malen für Sam, der durch ein einschneidendes Erlebnis ein abruptes Ende findet... Für mich war "Hard Land" eine Mischung aus Spaß, Traurigkeit, Nostalgie und Freude. Ich habe keinen großen Bezug zu den 80ern, außer das es dire Jugenjahre meiner Eltern waren und noch heute die Musik von damals gespielt wird, die ich, nebenbei gesagt sehr gerne höre. Doch meistens fühlte ich mich in einer langen Episode von "Stranger Things", nur dass die übernatürlichen Effekte gefehlt haben. Aber es war spannend, hat spaßgemacht durch Grady zu laufen und die Protagonisten näher kennenzulernen. Generell mochte ich die Protagonisten aus "Hard Land" gerne. Sam, der eine typische Wandlung für Adoleszenz macht oder Hightower, hinter dessen ruhiger und abweisender Fassade ein großes Herz schlummert. Oder Kirstie, die versucht so erwachsen und cool zu sein, aber im Herzen doch noch ein kleines verrücktes Mädchen ist. Wells hat es mit Worten geschafft tiefe Gefühle in einem hervorzubringen. Man fühlte sich geborgen, konnte lachen und weinen. Ich denke, jeder hat schon einmal durchgemacht, was Sam und seinen Freunden in jenem Sommer passierte und was sie erlebten, denn dies gehört zum Erwachsenwerden dazu. Aber ich muss auch sagen, das ich am Anfang ein paar Probleme hatte. Ich kam nicht richtig in die Geschichte hinein. Sie hatte keinen Schwung und wirkte langweilig. Zum Glück änderte sich dies bald darauf, da sich hinter "Hard Land" eine wirklich schöne Geschichte verbirgt. Fast schon besser als der letzte Roman von Benedict Wells "Vom Ende der Einsamkeit".


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