Noah – Von einem, der überlebte

Von einem, der überlebte, Lesung. Ungekürzte Ausgabe

Takis Würger

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Beschreibung


Verfolgter, Schmuggler, Häftling, Dieb, Matrose, Kämfper, Retter. Die Geschichte eines Helden.

Noah Klieger war 13, als er sich während der deutschen Besatzung Belgiens einer jüdischen Untergrundorganisation anschloss und half, jüdische Kinder in die Schweiz zu schmuggeln. Noah Klieger war 16, als er im Morgengrauen als Häftling in Auschwitz ankam, bei Minusgraden. Noah Klieger hatte noch nie geboxt, als am Tag seiner Ankunft im Konzentrationslager gefragt wurde, ob sich Boxer unter den Häftlingen befänden und seine Hand nach oben ging. Die tägliche Sonderration Suppe für die Mitglieder der Boxstaffel von Auschwitz ließ ihn lange genug überleben. Noah Klieger war 20, als die Konzentrationslager befreit wurden. Er hat drei Todesmärsche und vier Konzentrationslager überlebt in einer Zeit, in der ein Wort, eine gehobene Hand oder ein Schritt den Tod bedeuten konnten oder das Leben. Auch in den dunklen, eiskalten Stunden fand er Hoffnung, fand er Kämpfer für den Widerstand gegen die Deutschen, fand er Verbündete, die mit ihm Kartoffeln stahlen, fand er einen Arzt, der ihm das Leben rettete, fand er List und Glück und einen letzten Laib Brot.

Takis Würger erzählt die Lebensgeschichte des Noah Klieger – von seiner Kindheit im Frankreich der 1920er Jahre, seinem Überleben in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten bis zu seinem Engagement für die Staatsgründung Israels. Der Bericht eines großen Lebens – atemberaubend gut erzählt. Eine Geschichte, die nicht vergessen werden darf.

Ungekürzte Lesung mit Aaron Altaras, Jannik Schümann, Sabin Tambrea, Adriana Altaras, Anna Thalbach, Takis Würger

4 CDs, 3h 30min

Takis Würger, geboren 1985, berichtet als Journalist für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel u. a. aus Afghanistan, Libyen und dem Irak. Mit seinen Reportagen gewann er zahlreiche Preise, darunter den Deutschen Reporterpreis und den CNN Journalist Award. Mit 28 Jahren ging er nach England, um an der Universität von Cambridge Ideengeschichte zu studieren. 2017 erschien sein Debütroman Der Club, der für den aspekte-Literaturpreis nominiert war und mit dem Debütpreis der lit.Cologne ausgezeichnet wurde..
Sharon Kangisser Cohen ist Chefredakteurin der Yad Vashem Studies und Direktorin des Eli and Diana Zborowski Centre for the Study of the Aftermath of the Holocaust am International Institute for Holocaust Research in Yad Vashem..
Alice Klieger, 1967 geboren, ist die Nichte Noah Kliegers und hat ihn auf vielen seiner Reisen begleitet, auf denen er als Zeitzeuge von Auschwitz berichtete. Sie ist Noah Kliegers letzte Blutsverwandte..
Aaron Altaras, 1995 in Berlin geboren, gelang 2006 mit „Nicht alle waren Mörder“ sein Durchbruch als Schauspieler. Seit dem war in etlichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, zuletzt in „9 Tage wach” und der Serie „Unorthodox”..
Jannik Schümann wurde 1992 in Hamburg geboren. 2011 gelang ihm mit der Rolle des intriganten Henry in „Homevideo” der Durchburch als Schauspieler. 2012 wurde er mit dem Jury-Sonderpreis des Hessischen Filmpreises ausgezeichnet. Seinen internationalen Durchbruch erlebte Schümann 2018, als er an der Seite von Keira Knightley für „The Aftermath” vor der Kamera stand. Zuletzt war er in der Kinoverfilmung von „Dem Horizont so nah” und als Eric Stehfest in der Filmbiografie „9 Tage wach” zu sehen..
Sabin Tambrea stammt aus einer rumänischen Musikerfamilie. Er ist sowohl als Theater- als auch als Film- und Kinoschauspieler tätig. In seinem ersten Kinofilm übernahm 2012 gleich die Hauptrolle und brillierte als Bayerns König in „Ludwig II”. 2013 wurde er dafür mit dem Bayerischen Filmpreis als Bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet. Sambin Tambrea war zuletzt auch in den TV-Dreiteilern „Ku’damm 56” bzw. „Ku’damm 59” sowie „Babylon Berlin 3” zu sehen..
Adriana Altaras, 1960 in Zagreb geboren, studierte Schauspiel an der Berliner Hochschule der Künste und an der New York University und ist seit 1983 in zahlreichen Filmen für Kino und Fernsehen zu sehen. Auszeichnungen u.a.: Bundesfilmpreis, Theaterpreis des Landes Nordrhein-Westfalen, Silberner Bär für schauspielerische Leistungen (Berlinale 2000)..
Anna Thalbach ist 1973 in Ost-Berlin geboren und als Künstlerin aus Film, Fernsehen und Theater international bekannt. Als Hörbuchsprecherin und Interpretatorin gefragt, wurden ihre Leistungen mehrfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Deutschen Hörbuchpreis.

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Takis Würger, Aaron Altaras, Jannik Schümann, Sabin Tambrea, Adriana Altaras
Spieldauer 210 Minuten
Erscheinungsdatum 01.03.2021
Verlag Random House Audio
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783837155846

Kundenbewertungen

Durchschnitt
71 Bewertungen
Übersicht
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Dieses HÖrbuch soll in der Schule gehört werden
von Emma Zecka am 21.05.2021

Der Inhalt ist in mehrere Teile unterteilt. In den ersten Teilen geht es um Ausschnitte von Noah Kliegers Leben. Im Mittelpunkt steht vor allem die Zeit, die er in Auschwitz verbrachte. Im Hörbuch wird zu Beginn beschrieben, was er und die anderen Häftlinge durchmachen mussten. Immer wieder wird auch erzählt, wie ihm Glück und S... Der Inhalt ist in mehrere Teile unterteilt. In den ersten Teilen geht es um Ausschnitte von Noah Kliegers Leben. Im Mittelpunkt steht vor allem die Zeit, die er in Auschwitz verbrachte. Im Hörbuch wird zu Beginn beschrieben, was er und die anderen Häftlinge durchmachen mussten. Immer wieder wird auch erzählt, wie ihm Glück und Schicksal im entscheidenden Moment zur Hilfe kamen. Das Hörbuch erzählt aber auch, wie es Noah nach seiner Befreiung ging. Es werden auch viele Fragen aufgeworfen, die das Handeln der Menschen in Frage stellen. In weiteren Teilen bekommt das Hörbuch eine wissenschaftliche Note, wobei ich zugeben muss, dass ich mich mit diesem Teil inhaltlich etwas schwer getan habe. Ich könnte mir vorstellen, dass es gut ist, diese Teile Stück für Stück zu besprechen und nicht einfach in einem Stück durchzuhören, wie ich es getan habe. Die Hörbuchgestaltung hat mich beeindruckt. Das Hörbuch wurde als ungekürzter Titel von RandomHouse Audio produziert und von Aaron Altaras, Jannik Schümann, Sabin Tambrea, Adriana Altaras, Anna Thalbach und Takis Würger gelesen. Leider muss ich gestehen, dass ich nur Anna Thalbach und Takis Würger stimmlich zuordnen konnte. Bei diesem Titel gab es zudem eine kleine Besonderheit: Ein kurzer Teil wurde nämlich von Mitarbeitenden der Verlagsgruppe RandomHouse gelesen. Verlagsintern konnte man sich auf die Sprecher:innenrollen bewerben. Die Idee, dass Mitarbeitende bei einer Hörbuchproduktion mitsprechen können, finde ich super. Sonst arbeiten sie immer hinter den Kulissen an Produktionen. Alle Sprecher:innen haben stimmlich sehr gut zueinander gepasst. In den Teilen, in denen es um Noah ging, wurde der Inhalt schnell gelesen, was die Spannung vorantrieb, aber auch die die gehetzte Atmosphäre verstärkte: Die Hoffnungslosigkeit, die Frage, ob es überhaupt ein Überleben geben kann und - in der Zeit nach dem KZ - die innere Verschlossenheit und die Suche nach einer neuen Heimat. Was mir besonders gut gefiel war, dass auch das Nachwort aufgesprochen wurde. Gerade dieser Teil ist bei Noah - Von einem, der überlebte besonders wichtig, da während des Inhaltes Fragen entstehen, die im Nachwort noch einmal aufgegriffen werden. Leider kommt es bei Hörbüchern immer wieder vor, dass Nachwörter oder Danksagungen nicht mitgelesen werden, was ich sehr schade finde, weil sie ja auch zum Buch gehören. Takis Würger hat mich mit seinem Schreibstil ebenfalls beeindruckt. Die Atmosphäre, in der er die Handlung erzählt, wirkt gehetzt und getrieben, was bei mir dafür sorgte, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und das Hörbuch somit an einem Tag gehört habe. Was ich bei Noah - Von einem, der überlebte vor allem wichtig fand war das Nachwort. Hier erzählt Würger, wie es zu dem Buch kam und wie seine Zusammenarbeit mit Noah Klieger aussah. Dieser Titel sollte unbedingt in Schulen gehört werden. Er spricht wichtige Themen an, die immer noch aktuell sind, aber auch erzählt, wie ein Leben nach dem KZ aussehen kann.

Eindrucksvoll
von einer Kundin/einem Kunden aus Kloten am 15.05.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Sehr tragische Geschichte, eindrücklich geschildert von unvorstellbaren Vorkommnissen während des 2. Weltkrieges!

Eindrucksvolle Erinnerungen eines Überlebenden
von Lesendes Federvieh aus München am 17.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nach seinem die Literaturwelt spaltenden Roman über die jüdische Greiferin Stella Goldschlag hat Takis Würger nun eine andere Perspektive gewählt, um das Grauen der NS-Zeit in all seiner Abscheulichkeit wiederaufleben zu lassen. „Noah“ sind die Erinnerungen von Noah Klieger, einem, der drei Todesmärsche, vier Konzentrationslager... Nach seinem die Literaturwelt spaltenden Roman über die jüdische Greiferin Stella Goldschlag hat Takis Würger nun eine andere Perspektive gewählt, um das Grauen der NS-Zeit in all seiner Abscheulichkeit wiederaufleben zu lassen. „Noah“ sind die Erinnerungen von Noah Klieger, einem, der drei Todesmärsche, vier Konzentrationslager und noch viel mehr überlebte. In nüchterner, geradezu distanzierter Sprache erzählt Takis Würger die beeindruckende wie Übelkeit evozierende Geschichte eines Überlebenskünstlers, dessen Erinnerungen durchsetzt sind von Szenen des nagenden Hungertodes, abscheulicher Qualen sowie willkürlicher Brutalität und bestialischen Tötungen. Insbesondere durch die allegorische Aneinanderreihung unvorstellbaren Grauens wird das Erlebte umso eindringlicher, schmerzlicher und abstoßender spürbar. Mir war während des Lesens gleichermaßen schlecht wie ich unfassbar wütend auf diejenigen war, welche die massenhafte Enteignung, entsetzliche Schändung und gewissenlose Ermordung Millionen unschuldiger Menschen zu verantworten hatten. Doch inmitten all des Grauens und der Verzweiflung gibt es berührende Szenen der Menschlichkeit, die aufgrund ihrer Diskrepanz zu den Taten der Nationalsozialisten für eindrucksvolle Momente der Hoffnung und vergessenen Barmherzigkeit sorgen. Noahs Erinnerungen sind gleichermaßen erschreckend, wie sie auch auf beeindruckende Weise von großem Durchhaltevermögen und dem unerbittlichen Kampf für ein selbstbestimmtes Leben erzählen, welcher mit der Befreiung durch die Alliierten einen neuen Anfang findet. Obgleich die anschließenden, eingehenden Schilderungen seiner beschwerlichen Reise nach Palästina und des lebenslangen Engagements für die Staatsgründung Israels einen eher kleinen Teil einnehmen, ergänzen und verdichten sie doch anschaulich das Bild der schwer traumatisierten Schicksale und heimatlosen Seelen, die für ihre Grundrechte kämpfen müssen. Ergänzend finden sich im hinteren Teil des Buches zwei Nachworte von Alice Klieger und Sharon Kangisser Cohen, welche die Erinnerungen von Noah Klieger in einen familiären wie fachlich fundierten Kontext setzen, der Erzählung in meinen Augen jedoch einen kleinen Dämpfer verpassen. Ohne durch Sprache zu beschönigen oder zu verschleiern erzählt Takis Würger in „Noah – Von einem, der überlebte“ ungefiltert von den beeindruckenden wie abscheulichen Erinnerungen Noah Kliegers an seinen Überlebenskampf in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten und seinem lebenslangen Engagement für die Gründung des Staates Israel.


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