Medizin ohne Moral

Diagnose und Therapie einer Krise

Freisleben Erich

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Beschreibung

Pflegenotstand, Hausärztemangel, späte Termine, überfüllte Ambulanzen, Lieferengpässe der Apotheken, Hektik in Praxen und Krankenhäusern: Solche Mängel sind tägliche Realität.

Es sind Etappen eines fatalen Ökonomisierungsprozesses und Auswege daraus sind nötig.

Es muss wieder eine menschenzugewandte, kreative Medizin geben, in der nicht nur das Symptom, sondern der erkrankte Mensch im
Mittelpunkt steht.

Im Bogen von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft wird deutlich, wie sehr Medizin immer auch ein Teil der gesellschaftlichen
Veränderungen ist.

Dr. med. Erich Freisleben studierte Medizin in Berlin und Kiel und absolvierte seine Facharztausbildung zum Internisten. Seit 35 Jahren praktiziert er als Hausarzt. Er promovierte in der Geschichtsmedizin zum Thema Rassenhygiene und Rassenideologie, war acht Jahre als Delegierter in der kassenärztlichen Vereinigung tätig und publizierte Artikel zu gesundheitspolitischen Themen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.08.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783990254233
Verlag Freya
Dateigröße 3462 KB
Verkaufsrang 71779

Kundenbewertungen

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Ein Füllhorn an Kritik und Lösungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Ascheberg am 09.10.2020
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

Es ist schmerzhaft zu sehen, wie die Corona-Krise das Land spaltet und der Riss sogar durch Familien und Freunschaften geht. Umso wichtiger und einzigartiger ist dieses Buch, denn dieser Hausarzt und Ethiker mit vier Jahrzehnten Erfahrung hat das Zeug, die Menschen wieder zu vereinen. Mit einem Füllhorn an Details, aber zugleich... Es ist schmerzhaft zu sehen, wie die Corona-Krise das Land spaltet und der Riss sogar durch Familien und Freunschaften geht. Umso wichtiger und einzigartiger ist dieses Buch, denn dieser Hausarzt und Ethiker mit vier Jahrzehnten Erfahrung hat das Zeug, die Menschen wieder zu vereinen. Mit einem Füllhorn an Details, aber zugleich mit klarer Argumentation und einem spannenden erzählerischen Bogen, kritisiert er, wie sich das Gesundheitssystem immer mehr in Richtung reiner Technokratie und Profitlogik entwickelt hat - und zwar schon lange vor Corona! Sein Insider-Bericht zeichnet kein knalliges, großes Comic-Drama mit Helden und Schurken, sondern in feinen Strichen die langsame, aber umso besorgniserregendere Entwicklung. Getrieben von Lobbyismus, Ökonomie und einer einseitig "eiskalten" Auslegung von "Wissenschaft" dient die Medizin heute immer weniger den Bedürfnissen der Patienten und immer mehr dem unersättlichen Hunger von Big Pharma, Big Data und Big Business. Aber Freisleben belässt es nicht beim Kritisieren. Es gibt so viel Wertvolles in diesem angenehm dicken Buch! Konkrete Hinweise auf den seelischen Grund vieler Krankheiten, die man auf sich selbst anwenden kann. Spitze, im Grunde amüsante Anekdoten über die Bigotterie der Pharma-Lobbyisten, die privat Naturheilkunde in Anspruch nehmen. Herzenswarme Beispielgeschichten. Aber auch dann wieder eine messerscharfe Kulturkritik, die auf eine hammerharte Pointe hinausläuft und die das Buch sogar lesbar für jene macht, die heutige Philosophen wie Hartmut Rosa oder damalige wie Günther Anders lesen. Man kann dem kleinen österreichischen Verlag Freya nur dankbar sein, sich dieses Buch getraut zu haben.


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