Miss Bensons Reise

Roman

Rachel Joyce

(141)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00
20,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

20,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

16,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch (MP3-CD)

16,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Margery Benson hat einen großen Traum: den goldenen Käfer in Neukaledonien zu finden, den ihr Vater ihr einst in einem Naturkundebuch gezeigt hat. Doch dieser Traum ist über die Jahre hinweg verblasst wie Margery selbst. Bis an einem Londoner Morgen mit einem Schlag alles anders wird. Kurz darauf findet sich Margery auf einem Dampfer nach Australien wieder, an ihrer Seite die junge Enid Pretty. Die plapperhafte Sexbombe ist nicht gerade das, was Margery sich als seriöse Begleitung auf ihrer Expedition vorgestellt hat. Doch auch Enid hat ein Geheimnis und hegt einen Traum. Zusammen begeben sich die beiden ungleichen Frauen in ein Abenteuer, das die kühnsten Erwartungen übertrifft.

Eine hinreißende Geschichte über Freundschaft und Freiheit: Wie wir den Mut finden, an Träume zu glauben und einander zu helfen, sie zu verwirklichen.

Dass es nie zu spät ist [...] über sich hinauszuwachsen, daran wird man selten mit so viel Wärme und Witz erinnert wie in diesem Buch.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 30.12.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8105-2233-7
Verlag Fischer Krüger
Maße (L/B/H) 20,8/13,2/4,8 cm
Gewicht 570 g
Originaltitel Miss Benson's Beetle
Abbildungen 4 schwarzweisse -Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Maria Andreas
Verkaufsrang 1334

Kundenbewertungen

Durchschnitt
141 Bewertungen
Übersicht
87
40
13
0
1

schrill - schräg - schön speziell
von Karin Krieger am 26.01.2021

«Es kommt noch skurriler…» - vielleicht hat mich das immer wieder neugierig gemacht, wenn die Geschichte einmal so dahinplätscherte. Die teilweise sehr überspitzt aber toll gezeichneten Figuren haben natürlich für gute Unterhaltung gesorgt, allen voran die so mausgrau wirkende Hauswirtschaftslehrerin, welche mit gestohlenen Stie... «Es kommt noch skurriler…» - vielleicht hat mich das immer wieder neugierig gemacht, wenn die Geschichte einmal so dahinplätscherte. Die teilweise sehr überspitzt aber toll gezeichneten Figuren haben natürlich für gute Unterhaltung gesorgt, allen voran die so mausgrau wirkende Hauswirtschaftslehrerin, welche mit gestohlenen Stiefeln buchstäblich abhaut. Auch die schrille Enid Pretty hat die Spannung mit ihrem mysteriösen Handköfferchen aufrechterhalten. Dass der «kriegslagergeschädigte» und von Miss Benson als Begleitung für ihre Expedition verschmähte Mundic noch eine Rolle spielen wird, habe ich mir schon gedacht, aber gerätselt wie er nochmals «ins Spiel» kommt. Für mich als «Querleserin» ist von allem ein bisschen dabei: Unterhaltung, Situationskomik, Spannung, historischer Hintergrund – daher einfach auch locker und leicht zu lesen. Zudem kommt noch die Abenteuerlust der beiden Frauen, die Gefahren denen sie begegnen, die Freundschaft die sich entwickelt, die Suche und das Verfolgen ihrer Träume und Ziele – welche sind es schlussendlich wirklich? Lassen Sie sich auch vom tollen, passenden Cover verführen!

Scheitern als Chance
von einer Kundin/einem Kunden aus Wangen am 25.01.2021

Wie schon in »Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry« begibt sich auch hier eine zunächst wenig heldenhafte Figur auf eine außergewöhnliche Reise, die ihr Leben verändert. Die etwas schrullige Hauswirtschaftslehrerin Margery Benson verbringt ihren Alltag mit dem Unterrichten von Schülerinnen, die sich nicht für ihr ... Wie schon in »Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry« begibt sich auch hier eine zunächst wenig heldenhafte Figur auf eine außergewöhnliche Reise, die ihr Leben verändert. Die etwas schrullige Hauswirtschaftslehrerin Margery Benson verbringt ihren Alltag mit dem Unterrichten von Schülerinnen, die sich nicht für ihr Fach und schon gar nicht für sie interessieren. Auch in ihrem Privatleben gibt es wenig Abwechslung und kaum soziale Kontakte. Als sich aber eines Tages die Schülerinnen über sie lustig machen, packt sie die Wut. Sie schmeißt alles hin und beschließt, ihren großen, schon fast vergessenen Traum zu verwirklichen. Ihr Vater hatte ihr, als sie klein war, in einem Naturkundebuch den goldenen Käfer gezeigt, den es nur in Neukaledonien geben soll. Diesen Käfer will Margery Benson nun finden und sie macht sich auf zu einer Expedition ans andere Ende der Welt, ohne jegliche Reise- oder Expeditionserfahrung. Als Reisebegleitung muss sie mit der aufreizenden und ständig plappernden Enid Pretty Vorlieb nehmen, da alle anderen Bewerber nicht in Frage kommen und Margery ja schließlich eine Assistentin braucht. Schon auf der Schiffreise nach Australien gehen die beiden sich gehörig auf die Nerven, streiten sich, versöhnen sich aber auch wieder. In Neukaledonien angekommen lernt die eine von der anderen und zwischen den beiden sehr ungleichen Frauen entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft. Immer dann, wenn die andere den Mut verliert oder nicht mehr weiter weiß, ergreift die andere die Initiative und überrascht damit wohl nicht nur den Leser, sondern offenbar auch sich selbst. Auch wenn man oft genug schmunzeln und sogar herzhaft lachen kann, gibt es auch reichlich nachdenkliche oder traurige Momente in ,,Miss Bensons Reise.“ Am Ende packt einen das wunderbare Gefühl, dass man seine auf Eis gelegten Träume schleunigst hervorholen und in die Tat umsetzen sollte.

nicht meins
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 25.01.2021

Eines dieser Bücher, die ich gerne mehr gemocht hätte. So was gibt es. Bei mir sogar relativ häufig, da ich eine bestimmte Vorstellung von einer Geschichte habe. Diese Vorstellung muss sich nicht zwangsläufig erfüllen. Ich mag es auch, wenn ich überrascht werde. Ich mag es, wenn ein Buch Genregrenzen überschreitet. Was ich nicht... Eines dieser Bücher, die ich gerne mehr gemocht hätte. So was gibt es. Bei mir sogar relativ häufig, da ich eine bestimmte Vorstellung von einer Geschichte habe. Diese Vorstellung muss sich nicht zwangsläufig erfüllen. Ich mag es auch, wenn ich überrascht werde. Ich mag es, wenn ein Buch Genregrenzen überschreitet. Was ich nicht mag, ist es, wenn Geschichten vor sich hinplätschern und wenn die Handlung zwei albernen Frauen auf eine Reise folgt, die lang und langatmig erzählt ist. Die Reise ist das Ziel, das war mir klar. Aber ich hatte nicht mit den profanen und bemüht witzigen Szenen gerechnet, die sich hier aneinander reihen. Spannung soll eine Art Krimihandlung geben, und ja, es gibt auch Tote am Ende. Aber eigentlich gehört das gar nicht so recht zu dieser Reise dazu. Es ist ein Puzzleteil, welches nicht zu der humorigen Erzählart passt. Irgendwie wurde ich nicht warm mit all dem. Es war mir von allem zu viel und doch zu wenig. Zu viel Albernheiten und überspitzt humorig dargestellte Personen, zu viele Genre-Baustellen aber dann doch zu wenig von den historisch interssanten Elementen, die ich erhofft hatte. Einfach nicht meines.


  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • Artikelbild-2
  • Artikelbild-3