Der Welt nicht mehr verbunden

Die wahren Ursachen von Depressionen - und unerwartete Lösungen

Johann Hari

(39)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
12,00
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Erscheint demnächst (Neuerscheinung) Versandkostenfrei
Erscheint demnächst (Neuerscheinung)
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

12,00 €

Accordion öffnen
  • Der Welt nicht mehr verbunden

    HarperCollins

    Erscheint demnächst (Neuerscheinung)

    12,00 €

    HarperCollins

gebundene Ausgabe

20,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Seit seiner Kindheit leidet Johann Hari unter Angstzuständen, Gefühlen von Traurigkeit und unendlicher Leere. Mit achtzehn bekommt er die Diagnose: Depression. Es folgt die langjährige Behandlung mit Antidepressiva. Doch trotz Anpassung der Dosis und Phasen der Besserung hat Hari das Gefühl, die Depression hat ihn im Griff. Er beginnt die ärztliche Strategie zu hinterfragen: Sind Depressionen zwangsläufig auf ein biochemisches Ungleichgewicht im Gehirn zurückzuführen? Können Medikamente langfristig die Lösung sein? Und welche Rolle spielt die Pharmaindustrie dabei?

Was er entdeckt, stellt seine Einstellung radikal auf den Kopf. Denn für unsere Interpretation von Depression gibt es keinerlei Beweise. Im Gegenteil. Nach zahlreichen Gesprächen mit Medizinern, Psychologen, Sozialwissenschaftlern und Betroffenen auf der ganzen Welt, weiß er: Die wahren Ursachen von Depression liegen ganz woanders - und wir können etwas gegen sie tun.
Persönlicher Erfahrungsbericht und kluge Gesellschaftsanalyse zugleich, trifft Hari mit seinem Buch den Nerv unserer Zeit.

Johann Hari hat u.a. für die New York Times, Guardian und Le Monde geschrieben. Für seine journalistische Arbeit wurde er mit dem Martha Gellhorn Prize for Journalism ausgezeichnet und zweifach zum Journalisten des Jahres ernannt. Sein Enthüllungsbuch "Drogen. Die Geschichte eines langen Krieges" wurde in elf Sprachen übersetzt und wird derzeit verfilmt. Sein vielbeachteter TED-Talk über die Funktionsweise und Lösung von Süchten hat bereits 20 Millionen Zuschauer erreicht.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 22.06.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7499-0117-3
Verlag HarperCollins
Maße (L/B) 21,5/13,5 cm
Originaltitel Lost Connections
Übersetzer Sonja Schuhmacher, Barbara Steckhan, Gabriele Gockel
Verkaufsrang 110404

Kundenbewertungen

Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
27
10
2
0
0

Naja...
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 31.08.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Naja… „Die wahren Ursache für Depressionen und unerwartete Lösungen“… Beim Lesen dieses Untertitels (?) wollte ich das Buch schon in die Ecke pfeffern. Dann sind doch jetzt alle Probleme gelöst. Daumen hoch! Klingt für mich nach Teleshopping… Ich habe dann doch angefangen zu lesen. Und was soll ich sagen. Es interessant u... Naja… „Die wahren Ursache für Depressionen und unerwartete Lösungen“… Beim Lesen dieses Untertitels (?) wollte ich das Buch schon in die Ecke pfeffern. Dann sind doch jetzt alle Probleme gelöst. Daumen hoch! Klingt für mich nach Teleshopping… Ich habe dann doch angefangen zu lesen. Und was soll ich sagen. Es interessant und spannend geschrieben. Aber bahnbrechende Erkenntnisse? Wenn man sich mit jemandem unterhält, der an Depressionen leidet, oder man selber betroffen ist, weiß, dass Psychopharmaka, wenn überhaupt, nur unterstützend eingesetzt werden sollten. Sollte das nicht der Fall sein, würde ich schnell den Arzt wechseln! Hat Herr Hari das Rad neu erfunden. Ich würde sagen nein. Dieses Buch ist nicht die Universallösung, aber vielleicht hilft es ja zu verstehen. Und das ist doch schon ein Anfang. (Der Untertitel ist trotzdem doof)

Erfahrungsbericht Depression
von Timo Funken am 09.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

An dem Buch hat mir gut gefallen, dass es auf sehr menschliche Weise über das Thema Depressionen schreibt. Es sammelt Gedanken zu Ursachen und möglichen Heilungswegen. Es ist kein Fachbuch, aber als Erfahrungsbericht bereichernd. Viele Grüße, Timo Funken

Nicht nur ein Buch über Depressionen, sondern ein Gesellschaftsentwurf
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 04.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Der Welt nicht mehr verbunden" hat mir wieder einmal gezeigt, wie sehr der erste Eindruck noch täuschen kann. Denn nach der Einleitung dachte ich zunächst, es handle sich um ein typisch amerikanisches Buch, in dem der Autor zu der nicht sonderlich überraschenden Erkenntnis kommt, dass Antidepressiva nicht wirklich gegen Depress... "Der Welt nicht mehr verbunden" hat mir wieder einmal gezeigt, wie sehr der erste Eindruck noch täuschen kann. Denn nach der Einleitung dachte ich zunächst, es handle sich um ein typisch amerikanisches Buch, in dem der Autor zu der nicht sonderlich überraschenden Erkenntnis kommt, dass Antidepressiva nicht wirklich gegen Depressionen helfen und dass die Pharmakonzerne böse sind. Doch mit jeder weiteren gelesenen Seite wurde mir klar, dass ich es hier mit etwas ganz Anderem, etwas ganz Besonderem zu tun hatte. Zugegeben: Mit dem Thema Depression befasse ich mich noch nicht sehr lang und das, was ich bisher darüber gelesen hatte, waren meist Schilderungen von Betroffenen. Manch einer, der sich mit dem Thema schon allumfassend auseinandergesetzt hat, mag die Erkenntnisse, die Johann Hari in seinem Buch veranschaulicht, deshalb nicht so neu und spannend finden wie ich. Trotzdem glaube ich, dass es selten ein Buch gegeben hat, das den Ursachen von Depression auf so logische und globale Weise auf den Grund geht. Wenn man den Schilderungen des Autors folgt, fällt einem plötzlich wie Schuppen von den Augen, dass es ja nur eine logische Konsequenz aus unserem aktuellen Lebensstil ist, die dazu führt, dass derzeit so viele Menschen unter Depressionen leiden. Doch Johann Hari geht noch weiter: Anstatt nur auf die Ursachen einzugehen, die er mittels wissenschaftlicher Studien fundiert darlegt, gibt er zusätzlich Auswege aus der Depression an die Hand. Diese Auswege richten sich nicht nur an den Betroffenen selbst, sondern an die Menschheit allgemein. Genau das ist - meiner Ansicht nach - auch eine der Besonderheiten dieses Buchs: Es macht deutlich, dass das Thema Depression uns alle etwas angeht, weil es uns alle früher oder später betreffen kann. Tatsächlich habe ich dieses Buch auch mit Wut im Bauch weggelegt, weil es - wenn es stimmt, was Johann Hari schreibt - so unfassbar einfach wäre, was man verändern müsste, um das Risiko für Depressionen drastisch zu senken. "Der Welt nicht mehr verbunden" ist ein Appell an jeden einzelnen von uns und deshalb würde ich mir wünschen, dass JEDER dieses Buch liest, denn ich bin der festen Überzeugung, dass sich in den Erzählungen des Autors jeder von uns bis zu einem gewissen Grad wiederfindet und die Form der Gesellschaft, die hier beschrieben wird, für und alle erstrebenswert und gesund ist.


  • Artikelbild-0