Mädchen, Frau etc.

Ungekürzte Lesung mit Constanze Becker (2 mp3-CDs)

Bernardine Evaristo

(56)
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Beschreibung

Amma ist frischgebackene Dramatikerin und hat hart gearbeitet, um als schwarze Frau endlich im Mainstream der Theaterszene anzukommen. Ihre Freundin Shirley fühlt sich als Lehrerin an einer heruntergekommenen Schule ausgebrannt. Shirleys ehemalige Schülerin Carole ist eine erfolgreiche Investmentbankerin. So unterschiedlich die Lebensentwürfe der Frauen auch sind, jede ist auf der Suche nach etwas: Anerkennung, Liebe, ein Zuhause… Jede Generation hat für etwas gekämpft, das für die nächste schon selbstverständlich ist. Evaristo führt die Berührungspunkte der Frauen zusammen und eröffnet damit einen völlig neuen Blick auf die Welt.

Ungekürzte Lesung mit Constanze Becker
2 mp3-CDs | ca. 13 h 55 min

»Bernardine Evaristo ist eine Autorin, die jede*r lesen sollte, überall!« Elif Shafak
»Komplex, scharfsinnig, schmerzhaft, aufschlussreich und vor allem unterhaltsam!« The Boston Globe
»Sprüht vor Vitalität« Financial Times

Produktdetails

Verkaufsrang 744
Medium MP3-CD
Sprecher Constanze Becker, Dela Dabulamanzi
Spieldauer 835 Minuten
Erscheinungsdatum 22.01.2021
Verlag Der Audio Verlag
Hörtyp Lesung
Übersetzer Tanja Handels
Sprache Deutsch
EAN 9783742418630

Kundenbewertungen

Durchschnitt
56 Bewertungen
Übersicht
40
11
4
0
1

Mädchen, Frau etc.
von einer Kundin/einem Kunden aus Genève am 12.04.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Originell, spannend und, wunderbar geschrieben. Lob auch der Übersetzung. Eines der besten Bücher, das ich in den letzten Jahren gelesen habe.

Modernes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschweiler am 10.04.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Amma kreiert ihr erstes großes eigenes Theaterstück, bei dem sie ihre Individualität als schwarze, lesbische Frau mit verarbeitet. Ausgehend davon stellt Evaristo ganz unterschiedliche und diverse Frauen und Mädchen in den Mittelpunkt, die ihre individuelle Geschichte erzählen. Das Buch hat mich ein wenig überrollt. Es fi... Amma kreiert ihr erstes großes eigenes Theaterstück, bei dem sie ihre Individualität als schwarze, lesbische Frau mit verarbeitet. Ausgehend davon stellt Evaristo ganz unterschiedliche und diverse Frauen und Mädchen in den Mittelpunkt, die ihre individuelle Geschichte erzählen. Das Buch hat mich ein wenig überrollt. Es fing damit an, dass auf jegliche Art der Interpunktion verzichtet wird und so auch Groß- und Kleinschreibung weitesgehend außer Acht gelassen wird. Es hat einige Kapitel gedauert, bis ich mich an die vielen daraus resultierenden Absätze gewöhnt habe und die Zeichensetzung nicht mehr vermisst habe. Doch dadurch dass die Autorin eine Menge an Charakteren einbaut, die man ebenfalls erstmal sortieren muss, ist der Einstieg in das Buch alles andere als leicht. Ich persönlich hätte mir ein einfacheres Buch gewünscht. Aber das hat mit meinem (derzeitigen) Lesegeschmack zu tun. Auf der anderen Seite spielt die Autorin hier mit Stilmitteln, beherrscht ihre Kunst und zeigt dies. Das ist natürlich absolut wichtig, damit schwarze Autor*innen noch wichtiger genommen werden und viel mehr von ihnen publiziert wird. Neben dem Themenkomplex Rassismus geht die Autorin auch auf Themen wie Feminismus und Gender ein. Ebenfalls wichtige Themengebiete, auf die ich als Leserin brenne. Also insgesamt ein modernes Buch mit modernen Inhalten, das sich abhebt von dem Einheitsbrei, der sonst oft auf dem Buchmarkt zufinden ist. Eine echte Abwechslung und auch wenn der Einstieg schwerer ist, als ich mir das vorgestellt habe, würde ich das Buch jedem empfehlen. Egal, ob er es am Ende abbricht oder begeistert zu Ende liest. Auch die Bücherwelt braucht ein wenig frischen Wind wie diesen! ... Grundsätzlich werde ich aber immer für eine richtige Interpunktion sein. ;)

Was sie alle eint
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 02.04.2021

Dass dieses Werk der britisch-nigerianischen Autorin Bernardine Evaristo mit dem renommierten Booker Prize ausgezeichnet wurde, scheint bereits in zweierlei Hinsicht naheliegend: Erstens trifft es mit Themen wie Rassismus, Feminismus und Identität den Puls der Zeit, zweitens ist es hemmungslos anders, so anders, dass man es nich... Dass dieses Werk der britisch-nigerianischen Autorin Bernardine Evaristo mit dem renommierten Booker Prize ausgezeichnet wurde, scheint bereits in zweierlei Hinsicht naheliegend: Erstens trifft es mit Themen wie Rassismus, Feminismus und Identität den Puls der Zeit, zweitens ist es hemmungslos anders, so anders, dass man es nicht so schnell wieder vergisst. Ob das daran liegt, dass Evaristo die Geschichten der Protagonistinnen dieses Werks ohne Punkt und Komma erzählt oder aber an den zum Teil sehr bewegenden Stories selbst, sei dahingestellt. Die Prosa ist Geschmacksache. Im Fokus der Geschichte steht Amma, die als frischgebackene Dramatikerin verdammt hart gearbeitet hat, um als schwarze Frau endlich im Mainstream der Theaterszene anzukommen. Sie hat 15 Stücke geschrieben, bei mehr als 40 Regie geführt und dennoch Selbstzweifel, dass sie verrissen wird. Oder aber wie Evaristo pointiert: „Vor ein paar Monaten hätte sie für ein Engagement wie dieses noch ihre Großmutter in die Sklaverei verkauft.“ Dreh- und Angelpunkt des Werkes ist daher die Erstaufführung von Ammas großem Stück im Nationaltheater, wo all ihre Freundinnen zusammenkommen werden. In Evaristos Werk wird in einer Vielzahl von Geschichten über all diese Frauen gesprochen, wobei der Kampf jeder Einzelnen von ihnen zum Thema wird, sei es um als schwarze Frau, als Einwanderin, als Muslimin oder nicht-binäre, lesbische Frau angenommen zu werden. Geschickt werden all diese Einzelschicksale miteinander verknüpft, verwoben, wobei der Aha-Effekt der Berührung bei manch einer Verbindung erst zum Ende einsetzt. Schnell wird klar, dass der Kampf manch einer für ihre Sache für die nächste Generation von Kämpferinnen schon wieder etwas ganz Selbstverständliches ist, aber auch – und das ist die Gesellschaftskritik – nicht davor schützt, dass Diskriminierung und Rassismus sogar in den eigenen Riegen der Vorreiterinnen stattfinden. Evaristos erzählerische Leistung liegt in den vielen Einzelschicksalen, die trotz des nüchtern-sachlichen Ton, den auch Constanze Becker hervorragend trifft, unter die Haut gehen. Dennoch verliert sie sich manchmal ein wenig, was zu Langatmigkeit führt, aber in Verbindung mit der abstrakten Interpunktion auch dazu, dass man den Faden verliert und im Wirrwarr der Geschichten und Namen unterzugehen droht. „Mädchen, Frau, etc.“ ist kein Hörbuch, was mal ebenso nebenbei gehört werden kann. Auf dieses Hörbuch … auf diese Geschichten, aber ebenso die besondere Erzählweise der Autorin muss man sich einlassen (wollen). Wer das tut, der erhält im Gegenzug ein besonderes Hörvergnügen, das zum Nachdenken anregt, darüber, was uns alle eint – die Essenz der Gesellschaft ist.

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